Wie "bestraft" ihr eure Kinder? Welche Konsequenzen zieht ihr aus deren Untaten?

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16 Antworten

Oh....

Erst mal, das Kind ist drei. Sie wird also schon einen halben Tag danach keinen Bezug mehr zwischen "Vergehen" und Strafe sehen. Es muss also etwas sein das unmittelbar danach erfolgt und auch nur einen gewissen Zeitraum in Anspruch nimmt (einen zweiten Tag in Folge eine Bestrafung, das wirkt nicht... da da schon garnicht mehr gedanklich Bezug genommen werden kann zu der "Ursache").

Zwischen dem was passierte und der anschließenden Konsequenz sollte ein erkennbarer Bezug stehen. Dann ist es für ein Kind leichter erfassbar.

Wobei, angenommen es macht etwas aus Versehen kaputt (die Vase die die Eltern einst von der Großtante erbten, beispielsweise). Dann ist eine Bestrafung a la "du musst aus unseren Augen verschwinden und darfst dieses und jenes erst mal nimmer machen" absolut blöd und unsinnig. Sinnvoller ist da die direkte Konsequenz: "Komm, wir machen das jetzt zusammen sauber. Hol doch mal eben Handfeger und Schaufel, ich hole eine Mülltüte."

Ach ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll... Wir haben eigentlich immer einen guten Weg gefunden. Ohne Bestrafung, ohne böse Worte, ohne Auszeit zu geben, ohne Sperre von irgendwas. Wir haben kindgerecht erklärt, wir haben gemeinsam aufgeräumt/ gesäubert/ versucht es heile zu machen.

Ein einziges Mal bisher gab es eine "mittelgroße" Auseinandersetzung. Auslöser war eine Mahlzeit die ich zubereitet hatte, auf die wir Erwachsenen uns freuten, die wir gemeinsam mit unserem Nachwuchs eigentlich abgesprochen hatten (Hühnerfrikassee mit Reis). Bis dahin eigentlich sehr gern von uns dreien gegessen. An diesem Tag, plötzlich, kam vom Nachwuchs: "Bääh, das mag ich nicht.". Also bot ich als erste Alternative an das wenigstens ein bisschen gegessen wird (Fleisch, und ein paar Löffel Reis). Das wurde verweigert. Irgendwie steigerte es sich. Papa sprach dann ein "Machtwort" (typischer Satz eines Erwachsenen: "Es wird gegessen was auf den Tisch kommt! Ich durfte mir das als Kind nicht erlauben!"). Dadurch eskalierte die Situation endgültig. Kind stürmte ins Kinderzimmer, die Tür knallte zu, dann hörten wir es dort rumoren und schimpfen ohne Ende... Nach einigen Minuten wurde das Schimpfen weniger, das Weinen mehr... und dann verstummte das Weinen. Man hörte eine Tür klappen, herumgewusel im Flur, ein zaghaftes "Mamaaaa"... Auf der Maltafel (die im Flur lag) waren ein trauriger weinender Smiley zu sehen und die Worte "Mama NamevomKind Papa" mit Herzen zu sehen. Wir gingen ins Kinderzimmer, Kind schmiss sich in meine Arme und wir trösteten einander längere Zeit. Nach ein paar Minuten war es wieder gut. Wir vertrugen uns offiziell und gingen in die Küche um nach Alternativen zu suchen (denn wer mag schon kaltes Hühnerfrikassee).

Du hast Recht, körperliche Strafe a la Schlagen ist ein NoGo!

Emotionale Bestrafung a la "Liebesentzug" ist auch ein NoGo! Also bitte niemals "Mama hat dich jetzt nicht mehr lieb" oder ähnliches.... Dies verletzt enorm und verursacht Risse im Urvertrauen vom Kind zu den Eltern. Dies nur am Rande... da ich dem als Kind häufiger ausgesetzt war wende ich es bewusst nicht an bei meinem Nachwuchs.

Wenn etwas in erreichbarer Nähe/ Höhe herumsteht an das das Kind im Normalfall nicht kommt (weil es zerbrechlich oder wichtig oder teuer ist)... dann sollte man schleunigst dafür sorgen das es wieder ausser Reichweite kommt. Lässt man es aber da wo es grade ist, dann hat man (meine pers. Meinung als Mutter) schlichtweg Pech gehabt. Allerdings lernt man als Erwachsener ja üblicherweise spätestens nach einer negativen Erfahrung, weiß also für die Zukunft "alles weg was nicht gut ist fürs Kind, zerbrechlich ist, wichtig ist".

Egal ob Creme, Haushaltsreiniger, Medikamente, Tierfutter, Waschpulver, Parfüm, wichtige Unterlagen, die Modelleisenbahn, das 30 Jahre alte Lego-Technik-Auto von den Eltern, etc...

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Hallo M.,

Mit 3 finde ich braucht es keine Strafen. Bei uns gibt es Folgen von eigenem Handeln - z.B.

Fernsehen gibt es erst, wenn das Wohnzimmer aufgeräumt ist.

Wenn beim ins Bett gehen zu sehr getrödelt wird ist keine Zeit mehr zum Vorlesen. Als Warnung wird bis 3 gezählt - es kommt vielleicht 2x im Jahr vor, dass ich nicht vorlese.

Rumgehampel am Esstisch - Du hast wohl keinen Hunger, dann kann ich Deinen Teller ja schon mal abräumen (musste ich auch nur 1x machen)

Noch 10 Wünsche vor dem Einschlafen - Du darfst mich noch 3x rufen, danach komme ich nicht mehr und beim zweiten Wunsch wird gewarnt, dass ich nach dem dritten nicht mehr komme (natürlich komme ich trotzdem bei Not, aber nicht mehr für Extrawünsche, daher ist sie nach dem 2. Wunsch ruhig, weil sie sich den dritten aufheben möchte).

Mit Trinkflasche spielen und dabei rumkleckern - Trinkflasche ist weg. Bei Durst gibt es Wasser aus dem Becher.

Mir fällt jetzt keine Situation ein, in der ich bestrafen müsste!

Lg, Hourriyah

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 16:03

Strafen direkt nicht, aber Konsequenzen sind es doch und dementsprechend auch genau das, nachdem ich gefragt hatte :-)

Vielen Dank für diese tolle Antwort, ich denke das wir uns davon inspirieren lassen :-)

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Bei uns gibt es ebenfalls Fernsehverbot und süßigkeitenverbot, wahlweise den Aufenthalt in Ihrem eigenen Zimmer, ohne abschließen selbstverständlich!

Schläge gab es nie, gibt es nicht und wird es auch nicht geben, das haben unsere Eltern schon nicht mit uns getan und insofern Müssen wir das auch nicht bei unserer Tochter tun.

Ansonsten vernünftig erklären was falsch gemacht wurde, und somit das Verständnis für die Zukunft schärfen.

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 15:06

Danke, Süßigkeiten habe ich ganz vergessen, die bekommt sie dann natürlich auch nicht :-)

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Kommentar von GoodFella2306
17.07.2017, 15:10

kurz nach der zu erwähnt, unsere ist jetzt 7 Jahre alt, allerdings verfahren wir auch schon seit dem 4. Lebensjahr auf diese Art und Weise, und ihr Verhalten und Ihr Verständnis für die Situation zeigt deutlich, dass sie es nachvollziehen kann. Pädagogen raten üblicherweise auch dazu, dass eine aktive Erfahrung in Form einer Konsequenz weitaus besseren Erfolg hat als ewiges antiautoritäres Herumgerede.

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Kommentar von GoodFella2306
17.07.2017, 15:14

jetzt fällt mir gerade ein, oh Gott was hast du da für ein Thema gestartet... Ich befürchte dass sich die Leute hier wie so oft gleich die Köpfe einschlagen werden 😂😂😂

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 15:18

Ja damit habe ich aber fast schon gerechnet :-) Soll ja jeder machen wie er meint, ich will ja niemandem etwas aufzwingen. Mich interessiert nur, was andere für Konsequenzen ziehen

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Kommentar von GoodFella2306
17.07.2017, 15:24

nein, es geht mir hier nicht um Katja Saalfrank, auch wenn dir diese Argumentation das ganze vielleicht etwas einfacher machen würde ;-) es gibt eine Reihe renommierter Pädagogen, die die Wichtigkeit von Konsequenzen aufzeigen, weil die Kinder sonst nie lernen wo die Grenzen auch bei anderen Menschen sind. Und gerade im Kindesalter wird gerne ausgetestet, wo die Grenzen sind und wie weit man als Kind gehen kann. Und da kann man im Alltag eben nicht jede Situation in einen Stuhlkreis ausarten lassen.

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Kommentar von GoodFella2306
17.07.2017, 21:53

weder ich noch der Fragesteller misshandelt sein Kind. Wer etwas anderes behauptet, der verzerrt die Realität, unterstellt mir praktisch dass ich meine Kinder nicht lieben würde und disqualifiziert sich somit selbst für jegliche weitere Diskussion. ich hatte ja schon geahnt dass die Diskussion ungewöhnliche Ausmaße annehmen würde. Aber der Vorwurf der Kindesmisshandlung schlägt dann doch dem Fass den Boden aus.

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Zunächst mal hat ein dreijähriges Kind absolut Nichts vor einem elektrischen Ding zu suchen!!!

Ich habe Urenkelkinder. Vor der Einschulung gibt es kein TV. Und wenn im Kindergarten noch so oft davon geredet wird. Meine Enkelkinder haben ausreichend Selbstbewusstsein und Selbstwert, um ihre Kinder vor diesem elektrischen Unsinn zu schützen. 

Ich bin als Kind auch geschlagen worden. Das bedeutet aber für mich noch lange nicht, dass ich es nachmachen wollte. 

Von meinen Eltern habe ich aber gelernt, dass wir uns vor einer Kindszeugung umfangreich über menschliche Entwicklung informieren können. Habe ich damals gemacht, halte ich mich bis heute zu auf dem laufenden. 

Ein Kind im Alter von drei Jahren kann noch gar nicht böse sein. Denn es hat noch gar kein eigenes Ich entwickelt. Das aber ist Voraussetzung, um böse zu sein, sich daneben zu benehmen....

Das Kind ist gerade erst dabei, ein eigenes Ich zu entwickeln. 

Ein Kind kommt nicht erwachsen auf die Welt. Darüber sollten sich alle Eltern bewusst sein. 

Wenn meine Kinder etwas zerstört hatten, dann war es eben kaputt und wir hatten gemeinsam die Konsequenzen zu tragen. Anders ausgedrückt:

Wenn ein Kind einen Teller zerdepperte, dann verschwand beim Kind ein Spielzeug. Es war dann mit dem Teller davon gegangen. 

Dass ein Kind in dem Alter noch nicht zwischen Ich und Du unterscheiden kann ist natürlich und sollte von den Eltern berücksichtigt werden. Das Kind ist gerade dabei, unterscheiden zu erlernen. 

Wir Menschen lernen durch Erleben. 

Wenn nun aber das Kind in diesem Alter an einen Umzugskarton gegangen ist, dann liegt die Verantwortung bei den Eltern. 

Ach ja: Ich lese gerade von Süßigkeiten. Wir haben unseren Kindern schon sehr früh vermittelt, dass nur dumme, faule Menschen alles kaufen. Intelligente und fähige Menschen machen selbst. 

Mit drei Jahren standen unsere Minimenschen also mit in der Küche und halfen. Sie halfen das Gemüse und das Obst waschen, putzen und schneiden. Sie halfen Leckereien verschiedenster Art zu zaubern. 

Während eines Umzugs hätte ich also verschiedene Gemüse gedämpft und als Süßigkeit für zwischendurch dem Kind zur Verfügung gestellt. Denn tatsächlich ist in manchem Gemüse reichlich Süße. 

Ich überlege immer noch, was bei uns als Strafe verstanden werden konnte. Wir haben uns immer bemüht, bei den Kindern altersgerecht Verständnis zu wecken. Und wenn das Kind aus natürlichen Gründen - weil die Entwicklung nun mal noch nicht so weit ist - Verständnis zulässt, dann haben wir uns damit abgefunden. 

Ok. Dann gehen eben tote Dinge zu Bruch. Die sind tot. Wenn sie kaputt sind sind sie nicht mehr da. Diese Erfahrung muss ein Mensch erst mal machen. 

Bei uns gab und gibt es klare Strukturen. Es gibt die Dinge und Angelegenheiten eines jeden Menschen. Und es gibt Tagesstruktur. 

Wir hatten durchaus Kinder, die während ihrer Ich-Entwicklungsphase Grenzen austesten wollten. Und es hat mich manche Nerven gekostet, dabei ruhig zu bleiben und vor allen Dingen in der festgelegten Struktur. 

Eben: Meine Kindheit war nicht die beste in manchen Bereichen. Und die meiner Frau noch weniger. 

Vielleicht ist es mir leichter gefallen, weil wir Männer ja angeblich einfacher gestrickt sind und deshalb pragmatischer sind. Keine Ahnung. 

Auf jeden Fall brauchten wir hier und da ein Wochenende für uns. Dafür haben wir im Gegenzug an anderen Wochenenden die Kinder von Freunden bei uns gehabt. 

So ein Ortswechsel kann von einem Minimenschen schon als Strafe aufgenommen werden. Obwohl es sich ja um eine wesentliche Lebenserfahrung handelt. Denn Mama und Papa sind bald wieder zurück. 

Ich habe die Kinder nie zur Strafe in ihr Zimmer geschickt. Allerdings war eindeutig klar von Anfang an:

Papa erklärt, welche Aufgaben zu erledigen sind, die er alleine machen muss. Erst wenn diese erledigt sind hat Papa so richtig Zeit für die Minimenschen. 

Wir haben auch nie ein Kind mit einem neuen Spielzeug alleine gelassen bzw. die Kinder. Es war mindestens die Kinderzimmertür auf und es wurde konzentriert zugehört. 

Unsere alten Kinderkassetten hören sich jetzt meine Urenkel an. Und die Kinderlieder. 

Meine Kinder haben dann irgendwann angefangen eine Liste kindgerechter youtube-Kanäle zu erstellen. Heute bin ich für die Fortführung zuständig und gebe mein Wissen an die Enkelkinder zur Unterstützung weiter. 

Es gibt ja einige Kanäle, die altersgerecht die Welt toll erklären. Allerdings sind auch meine Urenkel nie alleine vor so einem viereckigen Kasten. 

Und ja: Im Alter von drei Jahren will mancher Mensch ausprobieren, wer über die Kleidung bestimmt. Also habe ich dafür dann reichlich Zeit eingeplant gehabt. Bis zum Thema Einigkeit erarbeitet wurde. 

Du schätzt das schon richtig ein: 

Dein Kind ist in einem Alter, in welchem sehr viele Grundlagen für das gesamte Leben gelegt werden. Auch das Thema Vertrauen zu den Eltern. 

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Kommentar von teafferman
17.07.2017, 21:23

In dem Alter nimmt ein Kind noch die Gefühle der Eltern wie eigene wahr. Wenn also ein Kind sich so benimmt, dass es für einen Elternteil schmerzhaft ist, dann braucht es keine große Schimpferei. 

Tatsächlich habe ich hier und da geweint, wenn ein Ding zerstört wurde, was mir am Herzen lag. Dann wurde ich eben getröstet von Minimensch und mir wurde versichert, es kommt nicht mehr vor. 

Kam eben doch wieder vor. Weil Minimensch eben noch Minimensch ist und nicht erwachsen. 

Ich habe auch geschimpft. Aber nicht gegen das Kind oder über das Kind, sondern über das Missgeschick. Welches sich eben - wie festgestellt - durch das Alter ergibt. 

Meine Frau und ich sind mit so vielen Komplexen und Schamvorstellungen dank Erziehung ausgestattet worden, dass wir sie nicht an unsere Kinder weiter geben wollten. Wir sind beide sehr stark durch unsere Kinder in unserer eigenen Entwicklung vorwärts gekommen. War anstrengend. 

Aber wenn ich mir heute mein Leben ansehe, dann hat es sich gelohnt. 

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Kommentar von Maximilian0296
18.07.2017, 06:18

Ich schimpfe meine Tochter nur, wenn es etwas absichtlich kaputt macht und nicht wenn etwas aus Versehen passiert. Klar ist man dann traurig, aber am nächsten Tag kann ich genauso gut auf ein Spielzeug von ihr treten und es damit kaputt machen. Sowas passiert.

Wenn aber jemand etwas mit purer Absicht kaputt macht, muss dieser Jemand eine angemessene Konsequenz erfahren. Außer fernsehen und Zimmer hatte ich bisher aber keine Ideen, also fragte ich hier. Ein Fehler wie ich bemerkt habe, denn stattdessen versucht hier (fast) jeder nur, mir seine Erziehungsmethoden aufzuschwatzen. Darum ging es in der Frage aber nun einmal nicht.

Aber trotzdem danke, weil du dir so viel Mühe für deine Antwort gegeben hast.

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Unser Sohn ist 2,5 Jahre. Wir versuchen so wenig wie möglich zu schimpfen. Wenn er was kaputt macht, sage ich ihm ernst, dass es nicht okay ist und ich sauer bin. Ich nehme ihn mir zur Seite, lasse ihn in meine Augen schauen. Dann erkläre ich mit kurzen, ruhigen Worten, dass ich es nicht okay finde. "Ich möchte nicht, dass du den Ball wirfst. Du könntest jemanden treffen." ein Kind wird danach oder währenddessen wegschauen, da solltest du dann immer wieder den augenkontakt suchen. Anders kommt es bei dem Kind nicht an. Wenn unser Sohn überhaupt nicht hört (also nur rumhüpft, alles kaputt machen möchte und völlig überdreht) dann schicken wir ihn auch ins Zimmer (max 2 Minuten) und wenn er dann zickig nach uns schlägt, sagen wir, er solle sich bitte beruhigen und darf wiederkommen, wenn er wieder runtergekommen sei. Dabei lassen wir die Tür auf und schauen nicht mehr zu ihm. Die Tür zu machen schadet auf Dauer dem Vertrauen. Das ist dasselbe Gefühl, wenn man jemanden in einen dunklen Keller einsperrt. Kinder nehmen das noch intensiver wahr als wir Erwachsenen und bekommen dadurch tiefe Angst. Am besten bei kleinen sachen drüber hin weg sehen (schreibe dir doch eine Liste, was dir wichtig ist, zb nicht hauen, nicht beißen, usw) dann erinnerst du dich besser an die sachen, die konsequenzen haben könnten. Bei mir sind es folgende:

-keine Gewalt gegenüber Menschen (Spielzeug gegen Spielzeug wird ermahnt, gegen Menschen wird mit "Strafe" ermahnt: hand leicht festhalten und in die augen schauen. "Du möchtest auch nicht, dass dir jemand weh tut oder? Das möchten andere Kinder und Erwachsene auch nicht!". 

-spucken und beißen - ein ganz großes Thema bei uns!!! da wandert er manchmal ins Zimmer (2 ermahnungen, dann ab in die Auszeit). Er beißt richtig feste (mit absicht) zu, ivh hatte schon blaue flecken!! 

- ansonsten noch ein Tipp (ich mache die Ausbildung zur Erzieherin):

Versuche nicht ständig zu schimpfen, lobe in solch einer Situation die Sache, die du dem Kind als Ablehnungsaufgabe gibst (kind beißt = "kannst du mir bitte das Malzeug holen? Wir können mal deine Zähne aufmalen, wenn du magst. Weißt du wie deine Zähne aussehen?" sowas klappt eigentlich immer :) Ablenkung ist das Zauberwort, nicht die Strafe:) (natürlich zuerst ermahnen, in die augen schauen und erklären oder wenn es einfach nicht aufhört, mit einer Auszeit "strafen"). Man muss ja keinen Konflikt ausarten lassen. Bei älteren Kindern wäre eine Auszeit mit Arbeitsauftrag sinnvoller.

Kinder werden nur provokant, wenn sie keine Beschäftigung haben, die sie interessiert. Das kannst du dir für deine emotionale Verfassung im Hinterkopf behalten. Ich kenne das ja selbst. Trotz diesem Wissen artet es bei uns auch ab und zu mal aus - das ist normal und "Trotzphasen bedingt". Ist jetzt genau diese Zeit. Unser Sohn schlägt bei sowas immer um sich, wirft sich auf den Boden und haut sogar seinen Kopf auf den Boden. Ich setze mich dann immer ruhig und geduldig neben ihn und warte, bis er sich beruhigt hat. Egal wieviele blicke ich bekomme - das beste was du machen kannst!! In so einem Moment braucht dein Kind einfach deine passive Aufmerksamkeit, welches das Kind nicht als Ablehnung empfindet, sondern schon desinteressiert, aber halt nicht abweisend. Wenn es nur noch weint, kann man sagen "So und jetzt schau mal, wieviele Leute dich anschauen. Peinlich oder?" 

Soviel von meiner Seite ich hoffe du kannst nun etwas ruhiger in solch eine Situation gehen - darauf kommt es an :) schreien oder brüllen stresst die Kinder noch mehr, sie können ja noch nicht mit dem Gefühlen umgehen. Die Gefühle übermannen sie immer wieder, das ist pure Überforderung für ein Kind. Daher ruhig und gesittet bleiben und dem Kind ein Vorbild sein, dass man zwar sauer ist, aber nicht gleich ausrasten muss :)

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Naja meine Kinder schauen so selten TV da spielt es keine Rolle wen ich Ihnen TV verbot gebe (4 Söhne )

Bei uns wird in den Kinder Zimmern nicht getrunken. Und gegessen auch nicht...

Möchte ein Kind was haben was es nicht darf biete ich ihm was anderes an ! So gibt es kein Geschrei und man muss nicht bestrafen ! Wir/ich versuche es so harmonisch wie möglich zu haben mit 4 bald 5 Kindern! (Wir haben ein sehr offenes Verhältnis zu unseren Kindern und können über alles reden! Sie haben auch keine Angst zu uns zu kommen wen sie was angestellt haben!

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 16:15

Kein Trinken im Zimmer ist sehr sinnvoll, meine Überlegung war halt das sie mehr trinkt wenn das trinken gleich sichtbar bei ihr ist. Ansonsten vergisst man beim spielen das trinken leicht.

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Kommentar von Blumentopf12721
17.07.2017, 21:23

Wir haben im Wohnzimmer ein Wasser Spender (spielerisch trinken) jeder der Durst hat darf selber drücken und dann natürlich trinken!☺️

Es gibt für so einfache Methoden wo das Leben einfacher machen im Alltag Vor allem bei Kindern 🍀

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Fernsehverbot in dem Alter finde ich auch schon heftig...

Du solltest nicht vergessen, dass ihr gerade erst umgezogen seid, und dass deine Tochter diese Veränderung auch irgendwie verarbeitet, und wenn es durch Neugier und "Erkundungen" ist. Wenn da Sachen stehen in einer neuen Umgebung, die sie noch nicht gesehen und erspürt hat, dann kann man als Dreijährige vielleicht oft nicht anders?

Sicher hast du nach dem Umzug auch noch Stress und musst räumen etc., aber versuche, auf deine Tochter trotzdem einzugehen, nimm dir Zeit und park sie nicht vor dem Fernseher. (Das schreibe ich jetzt so, weil es schon eine Weile Fernsehen am Tag sein muss, um als Strafe zu ziehen).

Versuche so gut wie möglich, Stresssituationen mit deiner Tochter von vornherein zu vermeiden. Z. B lass die Sachen nicht so rumstehen, dass sie drankommt, sperr die Kisten in einen geschlossenen Raum, wenn es geht.

Ansonsten sollte man darauf achten, dass die Konsequenzen so logisch wie möglich sind. Z. B. wenn deine Tochter nicht essen will oder nur mit dem Essen trotz Ermahnung rumspielt und -matscht, gibt es keinen Nachtisch oder Süßigkeiten und auch nichts anderes zu essen, nicht den kleinsten Keks oder Obst, bis zu nächsten Mahlzeit. Der Hunger stellt sich ein, und die nächste Mahlzeit wird sie zu schätzen wissen und sich an die Konsequenz erinnern.

Wichtig auch: was du ansagst, zieh durch.
Dass du ruhig bleibst ist toll. :-)
Und bei allem muss dein Kind immer wissen: Mami hat mich lieb!

LG Kessy

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 16:58

Es sind tatsächlich 1-2 Stunden fernsehen am Tag. Es kommt auch vor das sie mal länger schaut, aber die Regel ist der erwähnte Zeitraum. Sicherlich finden das viele immer noch viel zu viel, aber dieser Meinung bin ich nicht. Sie ist ansonsten ja mit uns öfters draußen unterwegs oder spielt mit uns. Und bei ihrer Tagesmutter und jetzt bald im Kindergarten  kann sie sich ja auch richtig austoben. Da sind Kuschelstunden auf dem Sofa mit Peppa Wutz auch mal ganz nett :-)

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Also ich bin auch sehr erschrocken darüber dass man einem 3 jährigem Kind Fernsehverbot geben muss.
Meine 3 jährige Tochter darf 1-2 mal die Woche eine dvd sehen. Und wenn sie die wochenlang nichts sieht weil wir nicht im Haus sind interessiert sie das auch nicht. Bei einem Kind in dem Alter sollte der TV nicht so eine Rolle spielen, dass man sie mit einem verbot "bestrafen" kann.

Und die Ansicht, ein Kind wegzusperren sei besser als es mal etwas lauter zu schimpfen ist auch eher fraglich.

Ja ich schicke meine Kinder auch in ihr Zimmer, aber das nur für ca 10 Minuten höchstens. (10 Minuten lasse ich sie, wenn sie alleine ruhig spielen im Zimmer ansonsten eher)

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 21:57

Das mit dem Fernsehen habe ich mittlerweile zur Kenntnis genommen, da scheiden sich eben die Geister. Ich durfte selbst auch immer Abends ne Stunde fernsehen, ob auch schon mit 3 weiß ich nicht mehr, dass ist aber auch irrelevant. Ich finde es einfach schön zu sehen wie sich über die Abenteuer von Peppa Wutz und Mia and Me freut und das gehörte danach nachplappert.

Zum "einsperren": 10 Minuten sind also ok und 15 Minuten sind zu lang? Wir schauen ja wie gesagt immer wieder bei ihr rein und dann spielt sie auch schön mit ihren Puppen oder schaut sich Bücher an. Normalerweise darf sie sich aber in der Wohnung frei bewegen und die Strafe ist einfach das sie ihr Zimmer für 1-2 Stunden nicht verlassen darf. Die geschlossene Tür ist nur dafür da um ihr das nochmal zu verdeutlichen. Es war bis jetzt aber auch nur zweimal der Fall das es soweit gekommen ist.

Wie bestrafst du deine Kinder denn sonst noch? Es geht übrigens nicht um Widerworte sondern richtige Untaten, wie beispielsweise das bewusste Auskippen von irgendwelchen Substanzen, wo die Kinder genau wissen das sie das nicht tun sollen.

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Kommentar von GroupieNo1
17.07.2017, 22:30

Also du hast geschrieben sie muss für mehrere Stunden in ihrem Zimmer bleiben und nicht nur 15 Minuten. Ja ein Kind das Ende 3 ist kann wohl auch mal 15 Minuten im Zimmer bleiben als "Strafe"

Wir bestrafe ich? Ich habe tatsächlich begonnen darüber nachzudenken wie ich sowohl beruflich, als auch privat die Kinder bestrafe.

Also im Kindergarten Situation Kind haut ein anderes Kind. Ich gehe einzeln zu beiden Kindern lasse mir erzählen was los war und mache mir ein Bild davon. Hole beide Kinder zu mir, das Kind, dass geschlagen hat, soll sich entschuldigen und sein Verhalten auch eventuell wieder gut machen (Eisbeutel holen oder so) noch einmal darüber reden, dass das Kind nicht schlafen darf, dass er ja auch nicht geschlagen werden will, also regeln wiederholen und entlasse das Kind dann aber wieder ins Spiel.
Kommt so eine Situation noch mal vor, selbe procedure wie oben, nur dass das Kind dann nicht mehr ins freie Spiel darf. Es bekommt von mir eine Aufgabe am Tisch (Mini lük, mandala oder ähnliches) das sind dann meistens ca 10-15 Minuten, die sich das Kind alleine beschäftigen soll. Aber es muss sicher nicht nur rumsitzen. Einfach aus der Situation raus nehmen, über verhalten nachdenken und sich alleine runterfahren.
Habe ich wirklich einen der auch dann noch Ärger macht, darf er mich begleiten. Das heißt, das ist mein neuer Schatten und er muss mit gehen wohin ich gehe damit ich ihn (natürlich auch sie) im Blick habe. Oft bekommt das Kind dann von mir kleinere Aufgaben, denn wenn ich aus dem Raum gehe, habe ich ja selber meist etwas zu holen oder weg zubringen oder ähnliches.
Situation mit dem umkippen. Mei ich lass die Kinder das aufwischen und dann gibts von mir als 1 Konsequenz nur noch Leitungswasser und als zweite Konsequenz bekommen sie nur noch einen kleinen Schluck eingeschenkt und müssen sich bei mir wenn die Tasse leer ist eben wieder etwas einschenken lassen (mache ich zu Hause mit beiden Kindern auch) habe auch diesbezüglich schon mit der babyflasche gedroht und sie schon sichtbar bereit gestellt. Oft reicht das aus, sie kam zumindest noch nie zum Einsatz.

Ja wie bestrafe ich in welchen Situationen weiter? Zu Hause und im Kindergarten: nehmen sich die Kinder gegenseitig etwas weg, lasse ich sie das erst mal selber klären. Klappt das nicht, spielt das Kind damit, welches das Spielzeug zu erst hatte und das andere muss sich ein neues suchen. Lässt sich nicht sagen wer es zu erst hatte oder gibt es weiter Streit, nehme ich das Spielzeug an mich und jeder muss sich was neues suchen zum Spielen.

Naja und sonst, hören meine Kinder in einer Ecke nicht und können da nicht spielen, bekommen sie eben "eckenverbot" und sie müssen sich mit etwas anderem beschäftigen.

Machen Sie mutwillig etwas kaputt, müssen sie es reparieren (Bücher oder spiele) geht das nicht, müssen die Eltern für Ersatz sorgen (bei meinen eigenen Kindern nehme ich dann das Geld aus der Spardose meiner Tochter. Und sie weiß dass das ihrs ist, denn sie darf immer unser Kleingeld reinstecken und freut sich über jeden Cent)

Hören die Kinder an der Straße nicht oder machen da Quatsch, müssen sie an meiner Hand laufen, schlimmste Konsequenz ist, dass sie zum nächsten Ausflug nicht mit können, oder ich mit meiner Tochter nicht auf den Spielplatz gehe sondern sie zu Hause im Garten spielt.

Umgeht mein Sohn jedesmal das "verbot" sich auf den Geschirrspüler zu stellen oder räumt ein obwohl noch sauber oder aus obwohl noch dreckig und auch auf den 3 Erklärungsversuch nicht  reagiert, stelle ich ihn vor die Küche. Reicht meistens. Reicht es nicht, mache ich meine Kirchentüre zu, denn prinzipiell ist es ein Unterschied, ob man Kinder einsperrt oder aussperrt. Meine Kids wissen, wenn ich meine Türe zu mache, brauche ich kurz einen Moment Ruhe, mache ich ihre Türe zu, haben sie echt bockmist gemacht. (Sie haben übrigens genau so das Recht ihre Zimmertür zu zu machen und mich auszusperren)

Und alles andere... meine Kinder haben noch nicht mehr angestellt wo ich mehr bestrafen müsste.

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Wenn dein Kind mit 3 Jahren schon so viel Fernsehen guckt dann ist es wohl kein Wunder wenn es sich völlig daneben benimmt. Mit drei Jahren ist es viel wertvoller dass das Kind die Umwelt entdecken kann. Viel raus gehen mit dem Kind und spazieren und mit dem Kind spielen. Draußen an der frischen Luft kann es sich auch austoben und vielleicht benimmt es sich dann nicht ganz so daneben.

Und ins Zimmer sperren finde ich auch echt krass. Auch wenn ihr nachschauen geht. Rede, spiele mit deinem Kind und geht raus, lass den Fernseher komplett weg und schenke dem Kind mehr vertrauen ...(nicht einsperren) vielleicht ändert sich ja was.

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 16:10

Ich finde es lustig das hier viele rausgelesen haben das sie den ganzen Tag vor dem Fernseher hockt :-D

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Es kommt darauf an, ob die Kinder absichtlich ungezogen sind oder ob es die äusseren Umstände sind. Manchmal können Kinder auc heinfach ncihts dafür.

Manchmal sind sie schlecht gelaunt, weil sie kurz geschlafen haben. Das kann aber auch davon kommen, dass sie durch Geräusche der Eltern z.B. wach geowrden sind. Es kann dann nicht sein, dass die Kinder für iohr Verhalten, für das sie eigentlich nicjhts können bestraft werden.

Man muss immer die äusseren Umstände beachten. Oftmals sind die Kinder gar nicht schuld, sondern die Erwachsenen. Sie machen nämlich auch nicht alles richtig.

Also, da wäre ich ganz vorsichtig, gerade be iso kleinen Kindern. Sie können noch gar nicht bewusst ungezogen sein.

Man muss ihnen alles erklären, und zeigen, man darf ncihts voraussetzen, sie können noch nichts, sie müssen angemessenes Verhalten erst noch lernen.

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Kommentar von Menuett
17.07.2017, 21:09

Mit 3 ist kein Kind absichtlich ungezogen...

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Ich selber habe keine Kinder, finde es bis die Kinder irgendwann in einem bestimmten Alter sind, Ok, wie du das regelst, nur sobald sie über 10 Jahre alt sind, interessiert es die meisten nicht mehr, wenn sie mal eben 4 Stunden nicht vor die Glotze dürfen.

Bei mir wurde das früher so gemacht, das wenn ich Misst gebaut habe, ich dann früher ins Bett musste oder keine Bonbons und co. haben durfte und nicht mehr fernsehen durfte etc. Nur 2-3 mal, wenn ich bei meiner Oma war und diese von dem nervigen Gequassel meines Opa genervt war und mir irgendwas dummes passiert ist, hat die mich mit nem Kochlöffel gejagt und sie meinte irgendwann sogar noch mal, als im Fernsehen Leute über "Schläge mit dem Kochlöffel" diskutiert haben und alle Leute dagegen waren, das sie aber nichts dagegen hätte, wenn man sein Kind mit einem verkloppt, da es ihrer Meinung nach zu viele "Bälger" und "Blagen" geben würde und das ja angeblich alle anderen Menschen auf der Erde ihre Kinder falsch erziehen würden... OK, Oma, dann zeig mir mal, was sie falsch machen, was sie besser machen sollen und kümmer du dich ruhig um 300 Millionen oder mehr Kinder, damit sie richtig erzogen werden, wie du es meinst .... 

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 15:21

Wenn sie älter wird muss man sich andere Konsequenzen überlegen, ich denke mal das da eingeschränkter Zugang zum Internet ein guter Ansatzpunkt ist. Aber das wird sich dann noch zeigen. Im Moment funktioniert das mit dem fernsehen am besten, denn das würde sie am liebsten den ganzen Tag tun :-D

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Ich bestrafe nicht und wenn ein Kind mit 3 am liebsten fern sieht, ist schon viel falsch gelaufen. 

In der von dir geschilderten Situation hätte sie die Schweinerei beseitigen müssen und die Flasche hätte ich gegen einen Becher am Tisch ausgetauscht. 

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Kommentar von GroupieNo1
17.07.2017, 22:51

Wenn ein Kind mit 3 1-2 Stunden fern sieht, brauchen die Eltern eine "Strafe" und nicht das Kind.
;)

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Ich finde es bemerkenswert, dass das Fernsehen für ein dreijähriges Kind schon eine so hohe Wertigkeit besitzt, dass der Entzug als Strafe tauglich ist!

Da liegt meiner Meinung nach schon mal ein gravierender Fehler! Nicht vom Kind!!

Zum Vorfall mit der Flasche kann ich nur sagen, selbst Schuld! Klar, ab ins Zimmer und Tür zu ist auch ein bequemer Weg. Aber da habt ihr das Kind nicht mehr im Auge, falls man das denn überhaupt wollte, und die andere Bezugsperson, der Fernseh, wurde ihr ja entzogen. Folglich bringt die Langeweile das Kind auf Ideen. Auf Ideen, auf die es mit angemessener Beschäftigung sicher nicht gekommen wäre.

Klar muss "Strafe" sein! Aber nicht eine Strafe, die Euch entlastet. Macht das Kind etwas falsch, dann ist es an Euch mit dem Kind zu arbeiten und ihm verständlich zu machen, warum das falsch war und wie man das besser machen kann.

Die Strafe an sich: Macht es Unordnung muss es aufräumen. Je nach Möglichkeit alleine oder zusammen. Macht es etwas schmutzig, muss es das wieder sauber machen. Bleibt das Kind zu lange weg (für später mal) wird die Weggehzeit um diese Zeit gekürzt. Etc. Auch eine sinvolle Möglichkeit ist (für später natürlich), etwas zusätzlich für die Schule zu machen. Das hat dann auch noch einen Nutzen.

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Ich "strafe" so nicht.

Hm, nee, ein 3jähriges alleine ins Zimmer sperren, das ist schon sehr grenzwertig. Ein so kleines Kind ausgrenzen, das geht gar nicht. Daraus lernt es auch nur, dass es sich auf seine Eltern nicht verlassen kann.

Wenn da Zeug rumstand, an welches sie sonst nicht kommt - dann ist der Fehler bei euch zu suchen. Sperrt ihr euch jetzt auch gegenseitig ins Zimmer ein, wenn ihr etwas falsch gemacht habt?

Ich nehme dem Kind die Dinge weg, die es nicht haben soll. Fertig.

TV durften meine in dem Altern nicht schauen.

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Kommentar von GoodFella2306
17.07.2017, 15:16

Ausgrenzen??? es geht bei einer solchen Konsequenz nicht darum, dem Kind einen sozialen Schaden zuzufügen oder es durch Isolation abzustrafen. Da sollte man dann doch schon die Kirche im Dorf lassen.

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Kommentar von GoodFella2306
17.07.2017, 15:38

muss man immer so überdramatisieren? Ich verstehe ja dass das Thema Kindererziehung ein heißes Eisen ist, aber ich denke es gibt einen großen Unterschied zwischen nordkoreanischer Isolationshaft und einer halben Stunde im eigenen Kinderzimmer zum Nachdenken.

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 16:30

Das Sachen rumstanden ist unsere Schuld, dass sie damit absichtlich Blödsinn macht nicht. Sie weiß ganz genau was sie darf und was nicht, denn sie kennt ihre Grenzen ganz genau. Das merkt man schon allein an ihrem Schuldbewussten Blick wenn man sie bei etwas ertappt.

Über den Zimmerarrest kann man sich streiten, ich finde aber nicht das es ihr ernsthaft schadet. Denn erstens darf sie ja spielen, nur eben bei geschlossener Tür und zweitens schauen wir immer wieder nach dem rechten. Es geht nur darum, dass sie ganz für sich einmal darüber nachdenkt, dass ihr Verhalten falsch war. Unsere komplette Gesellschaft basieren auf Regeln, für einen Regelbruch wird man bestraft. Deshalb sollte man meiner Meinung nach auch schon im Kindesalter damit anfangen Regeln zu setzen und bei einem absichtlichem Bruch der Regeln eben entsprechend zu handeln.

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Sorry aber ich finde es erschreckend dass eine 3jährige überhaupt schon Fernsehverbot braucht.

Das mit dem aufs Zimmer schicken und vernünftig erklären klingt doch ganz ok. Aber ich denke immer geht das auch nicht. Eltern können nun mal nicht immer gleichzeitig "Freunde" sein.

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Kommentar von Maximilian0296
17.07.2017, 15:36

Es gibt mittlerweile so viele schöne Fernsehsendungen für Kleinkinder, da finde ich es nicht so schlimm wenn sie die auch sehen dürfen. Es ist ja nicht so als würde sie nichts anderes mehr tun :-)

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Wie wäre es dem kind Liebe zu geben, bei uns wurde nur getadelt mit Worten, strafe gab es nicht! Es sind grossartige Kinder heute! Frage: Weiss dein kind überhaupt das es unartig war? Rede mit dem kind!
Erkläre was es da getan hat! Alles andere ist für mich wie heutzutage Assi- TV!

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Kommentar von GoodFella2306
17.07.2017, 15:36

Liebe geben, wenn es bewusst etwas zerstört hat? sind das auch diese Kinder, die anderen 37 mal vors Schienbein treten und die Mutter dann sagt "nein Klaus Theodor, die Mama hat dir doch gesagt dass das weh tut." da würde ich nach der zweiten Ermahnung dem Klaus Theodor ebenfalls vors Schienbein treten, damit er merkt dass das weh tut. Dann habe ich mir die restlichen 35 mal gespart. und dass man dem Kind erst mal erklärt was falsch gelaufen ist, bevor eine Konsequenz erfolgt, sollte selbstverständlich sein.

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Kommentar von stoffband
17.07.2017, 15:58

Wenns soweit gekommen ist, haben die Eltern von Anfang an versagt! Liiiiieebe! Was ist das? Reden! Zeigen usw

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