Wie bestimme ich auf dem Mond meine Masse?

5 Antworten

Ein Vorteil deiner Idee, auf den Mond zu reisen, um dort deine Körpermassebestimmung vorzunehmen:

Auch eine Krämerwaage, die auf der Erde mit 15 kg (auf beiden Schalen) schon an die Grenze des Zusammenbruchs gelangt, würde auf dem Mond genügen, um einen durchschnittlichen Menschen zu wägen ...

Wenn Du auf der Erde Deine Werte zwischen Kraftmesser und Balkenwaage mit Gewichtsstücken vergleichst, wirst Du feststellen, dass (sofern das Kraftmesser diesen Wert anzeigen kann) sich die Kraft aus Deiner Masse und der Fallbeschleunigung ergibt. Auf dem Mond ist es genauso, nur dass sich die Fallbeschleunigung auf dem Mond von der auf der Erde stark unterscheiden.

Der Balkenwaage ist es egal, ob die Fallbeschleunigung mehr oder weniger ist, denn sie misst durch Gegengewichte, die ebenso von der Fallbeschleunigung beeinflusst werden wie die Masse, die man mit dieser Balkenwaage ermitteln möchte. Bei einer Federwaage (egal ob mechanisch oder mit elektronischen Sensoren und digitaler Anzeige) ist das etwas anderes, denn sie misst eigentlich nicht die Masse, sondern die Kraft, die auf diese Waage einwirkt.

Die Balkenwaage funktioniert aber nur dann, wenn die Waagschale mit den Gewichtsstücken gleich weit vom Drehmoment entfernt ist wie die Waagschale mit dem eigenen Körper.

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@IMThomas

Auf diese Weise funktioniert sie ja wohl auch auf der Erde, oder etwa nicht? Anderenfalls wäre keine exakte Messung möglich. Daher sehe ich nur, dass dieser Einwand nichts weiter als spitzfindig ist und daher überflüssig.

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@IMThomas

Also an Deinen beiden Kommentaren wird für mich nur eines deutlich: Du widersprichst Dir selbst. Willst Du anderen nur Vorwürfe machen oder weißt Du es selbst nicht besser?

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@JTKirk2000

Wo ist denn hier der Widerspruch. Ich behaupte lediglich, daß man die Masse eines Körpers auf dem Mond nur mit einer Balkenwaage und Massestücke direkt ablesen kann, wenn beide Hebel der Balkenwaage gleich lang sind. Alle anderen Methoden bedürfen entweder der konkreten Kenntnis über die Fallbeschleunigung oder der Hebellängen, um die Masse dann berechnen zu können. Sonst mißt man nichts anderes als Kräfteverhältnisse.

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Deine Masse ist überall die gleiche. In Abhängigkeit vom Gravitationsfeld variiert lediglich Dein Gewicht. Dieses kann man auf dem Mond mit den gleichen Mitteln bestimmen, wie es auch auf der Erde getan wird.

Indem Du definierst: massevondirauferde = massevondiraufmond.

Du meinst sicherlich dein Gewicht?!

Balkenwaage ist in sofern sinnlos als dass die Vergleichsgewichte ja nicht mehr genormt sind. Kraftmesser klingt sehr gut!

nö, die Balkenwaage zeigt genauso wie auf der Erde, die korrekte Masse an, Kraftmesser kann man verwenden, wenn man entsprechend umrechnet: m = F/a, wobei a die Gravitationbeschleunigung am Mond ist.

Solche Waagen zeigen eine falsche Masse an:

http://www.etc-shop.de/images/produkte/i81/81005994-ebay-merkmale-temp.jpg

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@Aurel8317648

Stimmt jetzt war ich durcheinander. In Gedanken war ich noch beim Gewicht aber es zählen ja eben nur die Massen übers Drehmoment.

Mit dem Kraftmesser gehts ja eben gerade nicht, weil Der ja auf die Erdgravitation geeicht ist.

Danke fürs Korrigieren!

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mittels Balkenwaage und Gewichtsstücken, denn die Balkenwaage zeigt auch am Mond die richtige Masse an

solche Kraftmesser dagegen kann man ohne Umrechnungen nicht verwenden:

http://www.chemgapedia.de/vsengine/media/vsc/de/ph/14/ep/einfuehrung/dynamik/kap2_kraft/bilder/kraftmesser.gif

Die Balkenwaage funktioniert aber nur dann, wenn die Waagschale mit den Gewichtsstücken gleich weit vom Drehmoment entfernt ist wie die Waagschale mit dem eigenen Körper.

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@IMThomas

Erklär bitte mal warum. Ich hätte gedacht, beim Hebel tritt auf beiden Seiten die Gravitation gleich auf und kürzt sich raus. Irgendwie steh ich auf dem Schlauch. Eine Dezimalwaage dürfte dann auch nur auf der Erde zum Vergleich von Massen genommen werden.

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@jorgang

Wenn der eine Hebel 1 m lang ist und der andere 0,5 m, dann muß man auf den 0,5 m langen Hebel 160 kg legen, wenn ich mit 80 kg auf dem 1 m langen Hebel bin. Und das bei jeder Fallbeschleunigung >0 m/s².

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