Wie beschwerlich ist der Pilgerweg "Elisabethenpfad"?

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Das ist eine ganz individuelle Sache. Es kommt nicht darauf an, so einen Weg in einer bestimmten Zeit zu "schaffen", sondern dass man ihn überhaupt schafft. Egal, wie lange man dazu braucht. 

Ich bin den Jakobsweg 3000km gelaufen. 30km am Tag. Aber ich habe viele Leute getroffen, die am Tag nur 10 oder weniger Kilometer gelaufen sind. Das ist ganz unterschiedlich. Wichtig ist, dass man sich nicht mit anderen Leuten vergleicht, sondern seine Individualität wieder entdeckt und seinen eigenen (Lebens-)Rhythmus wiederfindet. 

Der Weg ist das Ziel, nicht die Länge des Weges oder die Beschaffenheit der Strecke. Von daher ist es auch eher unwichtig, welchen Weg man nimmt und wie lange man ihn geht. Jakobsweg, Elisabethenpfad, nach Lourdes etc. Die Auswahl ist groß. 

Vielleicht helfen eine große Karte und Bildergalerien, um zu einer Einschätzung zu kommen? Und wie im Kommentar vorhin gesagt: ich finde auch die Einstellung entscheidend, ob man z.B. als "Versagen" empfinden würde, z.B. zwischendurch ein Stückchen nicht selber zu laufen. Mal einen Tag länger irgendwo bleiben und dann für einen schwierigen Abschnitt ein Stückchen mit Bus oder Zug fahren, wenn es zu anstrengend wird. 

http://www.deutsche-jakobswege.de/bildergalerien.html

liest das buch von hape kerkeling da steht alles drin

Ein wirklich gut gelungenes Buch! Allerdings ist er den Jakobsweg gegangen.

Und hat sich, wenn es zu anstrengend wurde, Erleichterungen gegönnt - darauf kann es wohl ankommen, egal welcher Pilgerweg, dass man nicht zu verbissen denkt, jede Strapaze auch unbedingt bewältigen zu "müssen".

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