Wie beschützt ihr eure Kinder, vor den Gefahren des Lebens ?

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8 Antworten

Bei der Erziehung sehr viel Zeit in das Selbstwertgefühl der Kinder investieren. Anteil nehmen, Interesse an ihren Themen zeigen, sie viele Erfahrungen sammeln lassen (Sport,Musik,ua) viele soziale Kontakte ermöglichen, und sie die Konsequenzen für ihr Handeln erfahren lassen. Positive Fehlerkultur aufbauen. Ihnen letnen aufzustehen wenn man hinfällt und die Hand hinstrecken wenn ein anderer hinfällt usw. Ja nicht in Watte packen.

Wie gesagt dafür braucht man als Eltern sehr viel Zeit und die Fähigkeit sich selber etwas zurücknehmen zu können,dann kriegst du alles 100 fach zurück.Die Kinder werden stark,können Gefahren einschätzen und ihr Verhalten entsprechend anpassen.

Ich habe übrigens selber 3 Kinder

Kinder nicht in Watte packen, ruhig auch mal kleinere, negative Erfahrungen sammeln lassen, das gehört dazu, gerade daraus lernen sie!

Nicht gleich die Erzieherinnen anmeckern, wenn ein Kind im Kiga mal hinfällt, sonst denken die Kinder, andere sind Schuld, sind sie aber nicht. Kinder sind noch nicht perfekt, auch ihr Bewegungsapparat noch nicht.

Wer hinfällt, muss wieder aufstehen, nicht gleich jammern, "ach du armes Kind, das tut ja weh, haben die Erzieherinnen mal wieder nicht aufgepasst...." und es aufheben,

sondern das Kind nach dem Hinfallen selbst wieder aufstehen lassen und sagen "das ist nicht so schlimm, ich mach dir ein Pflaster drauf, dann tut es nicht mehr weh". Und das Kind hört mit dem Weinen auf und rennt wieder weiter.

Dieses Beispiel kann man auf viele Lebenssituationen übertragen.

Probleme sind da, damit sie gelöst werden, mit den Kindern zusammen überlegen, warum dieses Problem aufgetaucht ist und wie man es am besten angeht, welche Lösungen es gibt. Verschiedene Möglichkeiten gemeinsam mit dem Kind/Jugendlichen überlegen. Genauso kann man mit Konflikten und Fehlern verfahren.

Konflikte sind da, um gelöst zu werden. Die Konfliktbewältigung beginnt schon vor dem Kindergartenalter im Elternhaus.

Fehler sind da, um daraus zu lernen. Wer keine Fehler macht, lernt weniger. Man lernt aus eigenen Erfahrungen am meisten.

"Warum schlägst du das andere KInd?" "Weil es mit meine Schaufel weggenommen hat." "Schlagen darf man nicht, damit tust du dem anderen Kind weh, schau, jetzt weint es." "Aber es hat doch meine Schaufel weggenommen." "Du könntest dem KInd deine Schaufel geben, überleg mal,  es hat keine Schaufel und will auch mal spielen."

Hallo K.,

ich habe meine Tochter von klein an möglichst viel selbst machen lassen und möglichst wenig eingeschränkt. Sie konnte dann schon früh Gefahren recht gut einschätzen und hatte ein gutes Körpergefühl. Sie ist z.B. nicht wie andere gleichaltrige von zu großer Höhe herunter gesprungen und kannte ihre Grenzen.

Auf dem Gehsteig habe ich sie z.B. alleine Laufen lassen, aber an die Hand genommen, wenn sie Fehler gemacht hat oder es gefählich war. Dadurch wusste sie früh, wo man sicher laufen kann und dass man vor der Straße stehen bleiben muss. Andere Kinder die immer an der Hand laufen mussten waren ungestümer und unberechenbarer, wenn sie mal frei waren.

Auch in der Küche durfte sie von klein an mitarbeiten und hat z.B. ein Kinder-Chefkochmesser und Schäler mit denen man sich nicht so leicht verletzen kann. Sie darf auch unter Aufsicht am Herd hantieren. Daher weiß sie was heiß bedeutet ;)

Sie geht z.B. vorsorglich aus dem Weg, wenn ich den Backofen öffne oder einen heißen Topf trage.

Außerdem geht sie in einen Kampfsport Kurs wo Kinder gezielt auch lernen sich auf kindgerechte Art selbst zu verteidigen und auch z.B. Üben sich von einem Erwachsenen los zu reißen, wie man wegläuft, schreit und um Hilfe rucht. Auch abrollen bei Stürzen wird dort geübt.

Und sie geht von Klein an in eine Schwimmschule, so dass sie schon früh schwimmen konnte und die Gefahen von Wasser kennt.

Und sie ist in einem Bewegungskindergarten wo sie täglich ihre Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit, Balance etc. trainiert.

Und ich lasse sie gerne fremde Hunde streicheln, habe ihr aber beigebracht vorher den Besitzer zu fragen, ob sie darf. Wenn wir dann Hunde treffen erkläre ich ihr die Körpersprache von Hunden und bringe ihr bei ängstliche oder widerwillige Hunde nicht zu streicheln.

LG, Hourriyah

Mehr als reden kann man nicht machen!

Ich lass meine Kinder ihre Entscheidungen treffen bei fragen kann ich Ihnen meine Erfahrungen erzählen die ich gemacht habe!  

Ich muss sagen das wir ein sehr offenes Verhältnis zu unseren Kindern haben und sie uns alles wirklich alles fragen können! Und wir ihnen ehrliche Antworten geben (natürlich auch Alters gerecht abgestimmt )

Das geht nicht.

Man kann als Elternteil nur versuchen, die Kinder darauf vorzubereiten. 

Als Elternteil bist du der "sichere Zufluchtsort" deine Kinder. lass sie ruhig eigene Entscheidungen und Fehler machen. Und wenn sie Hilfe brauchen geb ihnen Unterstützung und deinen rat

Durch Aufklärung...

Alles erklären.. die guten wie die schlechten Dinge... Auf alles was sie fragen eine Antwort haben oder sich selber schlau machen, wenn man es nicht weiß...

Man muss selber mutig sein, um mutige Kinder großzuziehen, die selbstbewusst durch die Welt laufen und alle gefahren bewältigen können....😉

Nur nicht überfürsorglich sein ... die dürfen auch mal auf die Schnautze fallen oder sich die Griffl verbrennen ...

Sonst lernen sies ja nicht !

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