Wie berechnet sich der GKV-Beitrag, wenn meine Ehefrau mehr als 450€ verdient?

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1 Antwort

Sie bekommt eine private Berufsunfähigkeitsrente (BUR) in Höhe von 554€.

Allein dafür sollte man den Vermittler verklagen. Ein BU-Rente unterhalb des Sozialhilfesatzes ist rausgeworfenes Geld (Beiträge) und wie man sieht führt dies hier zu Problemen.

Bisher war es so, das sie selbstständig war, da aber Minus eriwirtschaftete und somit doch unter die 450€ Grenze fiel.

Für Selbständige gibt es keine 450,- € Grenze in der Krankenversicherung. Der erwirtschaftete Gewinn vor Steuern bis zu dem eine FamV möglich ist beträgt 1/7 der Bezugsgröße, aktuell also 415,- € p.M.

Muss meine Frau sich nun selber GKV-versichern?

Yep.

Was würde sie dann zahlen - den normalen %-Satz (zwischen 14-16%, je nach Krankenkasse) von den 554€?

Freiwillig Versicherte erzielen grundsätzlich ein Einkommen von nicht weniger als 968,33 € (1/3 der Bezugsgröße). Das ist ihre Mindestbeitragsbemessungsgrundlage. Ermäßigter Beitragssatz 14% zzgl. Zusatzbeitrag zzgl. Pflege 2,35 bzw 2,6%.

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Kommentar von kevin1905
05.01.2016, 18:25

Wären bei angenommenem Zusatzbeitrag von 1,1% und Kinderlosenzuschlag in der Pflege 171,40 € im Monat.

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