Wie berechnet man den Big-Mac Index?

3 Antworten

Da der big Mac ja in jedem Land gleich ist, geht man davon aus, das auch der Preis gleich sein muss. Wenn also ein Big Mac in Deutschland (als Beispiel, ich habe noch nie einen gegessen) 3,50 Euro kostet und in China X Renmimbi, dann sind diese X Renmimbi eben der Gegenwert von 3,50 euro.

Ich bin selbst kein großer Fan des BigMac Index, weil ja auch Unterschiede um Einkommensniveau enthalten sind. Man kann also weniger die Währungsparitäten, sondern mehr die direkte Kaufkraft vergleichen.

Menschen in Land ABC haben durchschnittlich X Einheiten der Landeswährung zur Verfügung (nominales BIP in Landeswährung). Ein Big Mac kostet vor Ort Y Einheiten der Landeswährung (entsprechend örtlicher Preisliste von McDonalds). Ein Bürger hat also vor Ort die Möglichkeit, theoretisch X/Y Big Macs zu kaufen, wenn er seine komplette Kaufkraft nur für den Kauf von Big Macs verwendet.

Damit schätzt der Big-Mac-Index auf sehr einfache Art die Kaufkaftkapazität in Landeswährung ab, wobei absichtlich Devisenkursunterschiede etc. außen vor gelassen werden.

Diese Kaufkaft-Kapazitäten, also die "X/Y-Quotienten" verschiedener Länder, kann man dann vergleichen.

Der liegt gemessen am Preis (in $) von einem BigMac in zusammenhang mit der Kaufkraft des jeweiligen landes.

Falsch: Es geht nicht um den Preis in (US-)Dollar, sondern um den Preis in jeweiliger Landeswährung.

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