Wie berechnet das Finanzamt den Anteil von Grund und Boden bei einer vermieteten Mietwohnung?

4 Antworten

Grob gesagt: Grundstücksfläche x  Bodenrichtwert in € / m² (bekommst Du beim Gutachterausschuss der Gemeinde, Auskunft kostet mitunter ein paar €) x  Miteigentumsanteil.

Wenn es eine Wohnanlage mit einer Tiefgarage ist, dann musst du die die gesamten Miteigentumsanteile zuerst in die Anteile für Wohnungen und die Anteile für die TG aufsplitten und dann den ersten Wert (Grd.fl. x BRW) mit den beiden Miteigentumsanteilen multiplizieren. Am Ende dann beide addieren.

Ach so: wichtig ist noch: Bodenrichtwert zum Stichtag der Anschaffung, also so gering wie möglich halten, wenn es irgend geht. Es zählt nicht der rückwirkend ermittelte aus heutiger Sicht, sondern der zum Kaufdatum ermittelbare. Wenn dies also der vom voran gegangenen Quartal war, dann gilt der.

Nein, diese Methode (sog. Restwertmethode) ist nicht zulässig (schön und einfach wär's)!

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in dem du den Erläuterungen im Steuerbescheid folgst .....

da das Finanzamt verpflichtet ist, Abweichungen zu erläutern ...

(und, bevor die Frage kommt: es MUSS ein Anteil Grund und Boden abgezogen werden. Es gibt keine Eigentumswohnung / Wohnhaus ohne Grund und Boden (außer bei Erbpacht ...))

Nur am Rand: Erbaurecht?

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