Wie berechne ich folgenden Widerstand?

 - (Technik, Technologie, Physik)

2 Antworten

Da stimmt was nicht in deiner ganzen Berechnung!

Die Widerständen R3 und R4 sowie R6 sind viel zu klein.

Wie geht man am besten vor?

Grundsätzliches dazu:

Deine LEDs brauchen 20 mA um ordentlich zu leuchten.

Kleinleistungs-Transistoren haben typischerweise eine rechnerische Verstärkung von 100.

Das bedeutet fließt 0,2 mA Basisstrom, so schaltet der Transistor so stark durch, bis er 100 * 0,2 mA = 20 mA Kollektorstrom erreicht.

Also braucht die Transistor-Basis 1/100 des Strom um den Kollektorstrom von 20 mA zu erreichen.

WICHTIG! Da du die Transistoren "als elektronische Schalter" betreibst, rechnet man mit dem 10-fachen benötigten Basisstrom (damit der Transistor weniger Leistung verbraten muss, nennt sich auch Übersteuern, da es ist viel "gesünder" für Transistoren ist, die als Schalter betrieben werden). In deinem Fall also statt 0,2 mA nimmt man 2 mA Basisstrom für das "gesunde" durchschalten von Kollekor zu Emitter.

Also im durchgeschalteten Zustand beim Transistor fließt 20 mA durch die LED und somit auch durch die Kollektor-Emitterstrecke. Und im durchgeschalteten Zustand brauchst du somit 2 mA als Basisstrom am Transistor.

Jetzt rechen mal deine Schaltung frisch aus, mit dieser Erkenntnis.

Tipp:

R7 brauch somit 2 mA, damit LED1 mit 20 mA leuchtet.

R7 liegt dabei einseitig auf 0,7V Potential zum Minuspunkt der 18V Versorgungsspannung.

Die andere Seite von R7 liegt an deiner astabilen Kippstufe, also Reihenschaltung aus R7 und Kippstufe.

Viel Erfolg!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

wie kommst du auf 80 Ohm (!!) für R6?????

Ich habe das ganze inzwischen überarbeitet, bin aber nach wie vor bei 80 Ohm, da die Spannung durch den LED Vorwiderstand bereits auf 2,3 V verringert wurde.

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@Niklass117

ist auch etwas unkonventionell, den bistabilen Multivibrator über eien LED zu versorgen. Ich habs aber nicht nachgerechnet.

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