Wie berechne ich das Zahlungsziel?

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2 Antworten

wie berechnet man das Zahlungsziel?

Es kommt auf die Formulierung im Vertrag oder auf die Formulierung der einseitig eingeräumten Frist an.

Die gesetzlichen Regelungen ergeben sich aus den §§ 187-193 BGB.

Tatsächliche Tage?

Wenn eine Frist nach Anzahl von x Tagen eingeräumt, dann ja.

Zählt der Tag des Rechnungsdatum mit oder erst der nächste oder erst der Eingang?

Der Tag des Rechnungsdatums oder der Tag des Erhaltes der Rechnung zählt nur dann mit, wenn der Beginn (0:00 Uhr) des entsprechendes Tages der maßgebliche Zeitpunkt wäre. Das muss sich dann aus dem Wortlaut auch so ergeben.

Normalerweise beginnt die Frist mit einem bestimmten Ereignis, in der Regel mit dem Erhalt der Rechnung. In dem Fall wird der Tag, an dem man die Rechnung erhalten hat, nicht mitgezählt (also zählt erst der nächste Tag als Tag 1).

Was ist wenn das ende auf das Wochenende fällt?

Die Frist endet immer mit dem Ablauf des letzten Tages (24:00 Uhr). Wenn dieser Tag ein Samstag/Sonntag (oder bei Dir oder beim Schuldner ein gesetzlicher Feiertag) ist, dann endet die Frist erst am nächsten Werktag.

Würde eine Frist bspw. am Karfreitag enden, endet diese demnach erst am Dienstag nach Ostern.

Wenn das Zahlungsziel 14 Tage lautet, kannst Du NACH ERHALT DER RECHNUNG 14 Tage plus 3 Tage rechnen, dann sollte aber auch das Geld bei denen auf dem Konto sein!

Ansonsten befindest Du dich im Verzug und weitere Kosten/Gebühren drohen!

Wenn das Zahlungsziel 14 Tage lautet, kannst Du NACH ERHALT DER RECHNUNG 14 Tage plus 3 Tage rechnen, dann sollte aber auch das Geld bei denen auf dem Konto sein!

Fristbeginn: Tag des Erhaltes der Rechnung + 1 Tag

Fristende: Tag des Erhaltes der Rechnung + 15 Tage

Die Zahlung muss so erfolgen, dass diese zum Ende der Frist beim Leistungsgläubiger eingeht also spätestens am Tag des Erhaltes der Rechnung + 14 Tage (siehe dazu die Rechtsprechnung des EuGH hinsichtlich Schick- bzw. Bringschuld).

Ansonsten befindest Du dich im Verzug und weitere Kosten/Gebühren drohen!

Nein, in Deinem Beispiel wäre dafür eine Mahnung durch den Leistungsgläubiger notwendig (§ 286 I 1 BGB).

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