Wie berechne ich allgemein Effektivwerte und Gleichrichtwerte für Dreieck-und Rechtecksignale?

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2 Antworten

Der Wikipedia Eintrag, den newcomer empfiehlt, sagt ja schon alles.

Zu den Bezugspunkten: Wenn Du selber einmal einen Effektivwert ausrechnen möchtest, dann spielt der Bezugspunkt eines Punktes auf der Zeitachse keine Rolle. Den kannst Du im Prinzip frei wählen. Du musst nur eine volle Periode eines periodischen Signals erfassen. Die absolute Periondendauer spielt keine Rolle. Oder anders ausgedrückt: Der Effektivwert eines 50Hz Dreieckssignals ist genau so gross wie der Effektivwert eines 100Hz Dreieckssignals.

Ähnlich ist es mit der Amplitude. Die kannst Du frei wählen. Letztlich bekommst einen Faktor < 1 (der Formfaktor), mit dem der Amplitudenwert multipliziert wird, um dann den Effektivwert zu erhalten. Es gilt

Effektivwert = Formfaktor * Amplitude

Die Verdoppelung der Amplitude führt zu einer Verdoppelung des Effektivwertes. Der Formfaktor ist die charakteristische Größe zur Signalform, egal ob sie spitz oder flach, langgezogen oder kurz ist.

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