wie bekommt man zwillinge und ...

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Wenn die Eierstöcke zur Zeit des Eisprungs zwei Eier freisetzen – ein Ei aus jedem Eierstock oder zwei aus demselben –, so können auch zwei Eier befruchtet werden: Die Frau bekommt Zwillinge. Diese zweieiigen Zwillinge haben jeweils eine eigene Plazenta und Eihaut. Sie können unterschiedlichen Geschlechts sein und gleichen einander nicht mehr als Geschwister. Eineiige Zwillinge entstehen hingegen erst nach der Befruchtung. Der Keimling schnürt sich in diesem Falle in einem frühen Entwicklungsstadium durch und teilt sich in zwei identische Hälften. Beide werden von derselben Plazenta versorgt. Diese Zwillinge gleichen einander wie ein Ei dem anderen und sind immer gleichen Geschlechts. Die Zwillingshäufigkeit beträgt 1-2 % der Geburten, Drillinge kommen nur bei etwa jeder 8000. Geburt vor. Durch Hormonbehandlungen ist die Zahl der Mehrlingsgeburten leicht gestiegen.

Wenn mit dem Eisprung zwei Eier aus einem oder aus beiden Eierstöcken freigesetzt werden, können durch den Geschlechtsakt auch zwei Eier befruchtet werden. Die Frau bekommt dann zweieiige Zwillinge, deren Gene allerdings durchschnittlich nur zu 50% gleich sind. Sie sind einander nicht ähnlicher als andere Geschwister und können auch unterschiedlichen Geschlechts sein.

Eineiige Zwillinge entstehen immer erst nach der Befruchtung, dann, wenn sich ein Embryo im Zwei- oder Vierzellstadium in zwei identische Hälften trennt. Da diese völlig erbgleich sind, sind sie immer gleichen Geschlechts und gleichen sich im wörtlichen Sinne wie ein Ei dem anderen.

Heute werden bei jeder 80. Geburt gleich zwei Babys zur Welt gebracht. Bei Müttern über 35 Jahren ist die Häufigkeit sogar noch höher, weil altersbedingt die Menge des follikelstimulierenden Hormons im Blut zunimmt. Da dieses Hormon die Reifung von Eizellen bewirkt, erhöht sich somit die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere Eier reifen und anschließend befruchtet werden können. Die Tendenz zu Zwillingsgeburten ist in Industrieländern allgemein steigend, da die Frauen auf Grund ihrer eigenen beruflichen Entwicklung durchschnittlich später gebären wollen. Außerdem werden auch mehr medizinische Behandlungen wie eine Hormonbehandlung oder In-Vitro-Fertilisation in Anspruch genommen, die Mehrlingsgeburten begünstigen.

Zwillinge werden seit je her viel häufiger gezeugt als man denkt. Doch nur bei einem Drittel der doppelt besetzten Gebärmütter kommen auch beide Zwillinge zur Welt. Offenbar schafft es meistens der zartere und schwächere Zwilling nicht, sich genügend Platz und Nahrung zu verschaffen und stirbt ab. Die Mutter erlebt eine solche Rückbildung höchstens als leichte Blutung. Früher konnten nur erfahrene Hebammen anhand der Ausprägung der Plazenta darauf schließen, dass es am Anfang der Schwangerschaft einen Zwilling gegeben haben muss. Heute werden durch die routinemäßig durchgeführten Ultraschalluntersuchungen meist bereits in der achten bis zehnten Schwangerschaftswoche zwei vorhandene Embryonen in der Gebärmutter entdeckt.

http://www.adeba.de/page.php?modul=HTMLPages&pid=4

rund-ums-baby.de/schwanger.htm

Zwillinge können auf zweierlei Arten entstehen. Bei der ersten Möglichkeit springen 2 Eier, die zeitgleich befruchtet werden und sich auch zeitgleich einnisten und entwickeln. Das sind zweieiige Zwillinge, also Kinder die sich nicht mehr ähneln, als "normale" Geschwister mit einem Altersunterschied auch. Eineiige Zwillinge entwickeln sich aus einer einzigen Eizelle, die durch ein Spermium befruchtet wird und sich danach noch einmal teilt, so dass zwei Embryonalanlagen entstehen. Die Kinder haben von Mutter und Vater identisches Erbgut erhalten und sind deshalb gleichgeschlechtlich und sehen sich extrem ähnlich.Findet die Teilung bei eineiigen Zwillingen erst nach dem 13. Tag nach der Befruchtung statt, bleiben Teile der beiden Embryonalanlagen miteinander verbunden. Es entstehen sog Siamesische Zwillinge. Sie werden mit zusammengewachsenen Körpern und manchmal auch mit gemeinsamen Organen geboren. Siamesische Zwillinge sind extrem selten. Es besteht zwar gelegentlich eine familiäre Häufung, allerdings ist bis dato noch kein Beweis gefunden worden, dass es genetische Ursachen hat, Zwillinge zu bekommen. Ohne eine Hormonbehandlung ist das Entstehen von Mehrlingsschwangerschaften in keiner Weise beeinflussbar. Wenn Du gesund und ohne ärztliche Unterstützung "reproduktionsfähig" bist, wirst Du in Deutschland keinen Arzt finden, der eine solche Hormonbehandlung bei Dir durchführt. Wozu auch? Man sollte auch bedenken, dass Mehrlingsschwangerschaften mit deutlich höheren Risiken für Mutter und Kinder verbunden sind und dass das tägliche Leben im Baby- und Kleinkindalter der Kinder wesentlich anstrengender ist, als mit nur einem Kind. Das Gefühl "Ohh, wie niedlich" bei zwei oder noch mehr gleichgekleideten Babies verblasst unter Schlafmangel und Dauerstress sehr schnell.

und Nein, es ist nicht wahrscheinlicher...

Ich muss Dich enttäuschen: Nein!

Sowohl mein Vater als auch meine Schwiegermutter waren Zwillinge. Aber dennoch habe ich je nur ein Mädchen bekommen. Obwohl ich fest damit "gerechnet" hatte.

Was möchtest Du wissen?