Wie bekommt man einen guten Espresso sicher hin?

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5 Antworten

Zuhause geht das nur mir einer sehr hochwertigen Maschine...die Espressoherstellung ist ziemlich kompliziert da der Druck je nach Bohne auch verändert werden muss..einen richtig guten Espresso der auch nicht sauer ist bekommen sogar in Kaffees nur wenige hin und ich behaupte einfach mal das 80% der Lattetrinker noch nie einen echten Espresso getrunken haben.

Ein Bekannter von mir hat eine Kaffeerösterei und eine 15000 Euro teure Kaffeemachine aus Brasilien..die macht den Espresso so wie er sein soll und es kommt oft vor das selbst Kunden die zuhause 1000 Euro teure maschinen haben überrascht sind wie gut ein Espresso schmecken kann...das heisst: nicht sauer,volles Aroma aus der Bohne und angenehme Textur...der Strahl ist beim aufbrühen zweifarbig,

Kurz gesagt ein guter Espresso wird aus viel Erfahrung und einer Maschine mit variablen Dampfsystem gemacht, also zuhause kaum umzusetzen.

Ich will dem wirklich widersprechen. Man benötigt eine gute Maschine, keine extrem teure.

Das man allerdings an Ergebnisse wie aus einer professionellen Maschine nicht herankommt ist klar. Ist etwa so wie der Profi-Backofen, mit dem man 600°C erzeugen kann. Zuhause: Geht nicht. Das Steak schmeckt anders.

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Eine gute italienische Espressomaschine :entweder einen Kaffeeautomaten oder die,die man einfach auf die Herdplatte stellt.Wichtig ist,daß das Wasser richtig heiß wird...Und eine gute Kaffeebohne,eine gute Röstung ist wichtig . Es gibt Arabicabohnen,die sehr würzig sind.Man benötigt einen besonderen Grad wie fein die Bohnen gemahlen sind!Diese Kaffeebohnen oder der gemahlene Kaffee eignet sich dann speziell für die Espressoherstellung!

Eine gute Espressomaschine ist sicherlich hilfreich, das heißt aber nicht dass sie teuer sein muss. Sie muss halt die richtige Temperatur und den richtigen Druck erzeugen können, dass können auch recht einfache Maschinen.

Auch der Kaffee muss der richtige sein, aber das dürfte kein Problem darstellen, den bekommt man in der richtigen Mischung und dem richtigen Feinheitsgrad fertig zu kaufen.

Aber man braucht man Kenntnis. Es ist wirklich schwierig, nicht ohne Grund haben Barristas eine gute Ausbildung. Ohne die Kenntnisse geht es nicht, das ist etwa so als würde man dich in einen Formel 1 setzen und glauben jetzt könntest Du ein Rennen gewinnen.

Ich glaube es werden Kurse angeboten. Das würde ich wirklich wahrnehmen, es lohnt sich!

Das Aussehen gehört dazu, ohne eine feste Crema kann er auch nicht gut schmecken. Einen Wirklich guten Espresso bekommt man nur mit einer professionellen Espressomaschine (also möglichst hohem Druck), dem richtigen Kaffee und viel Erfahrung.

auf die klassische art.

allerdings hat das wasser, was man verwendet auch einfluss auf den kaffee

Ja, Wasser ist das Zauberwort!

Das Kaffeewasser ist neben dem Kaffee selbst der wichtigste Faktor. Immerhin besteht der trinkfertige Kaffee bis zu 99% aus Wasser. Bester Kaffee benötigt bestes Wasser. Ungeeignetes Wasser beeinflusst zum einen den Geschmack deutlich negativ und schädigt zum anderen die Geräte und Maschinen mit denen er hergestellt wird.

Die Wasserwerte sind in Deutschland - abhängig von den Gesteinsvorkommen und Bodenverhältnissen - regional unterschiedlich. Gemessen wird die Wasserhärte durch den Gehalt an Kalzium- bzw. Magnesiumionen und in °dH (Grad deutscher Härte) angegeben. Je höher der Ionengehalt, desto härter ist das Wasser.

Das ideale Wasser für die Zubereitung von Kaffee und Espresso sollte weder zu weich noch zu hart sein. Es sollte im Bereich zwischen 8 und 12 °dH liegen. Dies entspricht dem Bereich II der deutschen Definition (mittelhartes Wasser). Der pH-Wert liegt dabei möglichst im neutralen Bereich zwischen pH 6,5 und pH 7,5. Die Wasserhärte geht einher mit dem pH-Wert. Hartes Wasser ist eher basischer Natur. Weiches Wasser bis 6°d ist dagegen saurer.

Wie ermittelt man seinen Härtegrad?

Im Internet auf der Website wasserhaerte.net lässt sich mittels Angabe des Ortes und der Postleitzahl die Wasserhärte des jeweiligen Ortes abfragen.

Ist der Härtegrad des Wassers unbekannt kann man ihn einfach selbst testen. Das Unternehmen BRITA stellt auf Anfrage kostenlos Wasserhärte-Teststreifen zur Verfügung. Senden Sie einfach eine E-Mail mit Angabe Ihrer Postadresse an BRITA und BRITA sendet Ihnen dann kostenlos Teststreifen zu, mit denen Sie in wenigen Sekunden die Wasserhärte bestimmen können.

Wie wirkt sich hartes Wasser auf den Geschmack aus?

Bei hartem Wasser werden besonders die in Arabica-Kaffees vorkommenden feinen Fruchtsäuren bedingt durch die basischen Eigenschaften dieses Wassers neutralisiert. Der Effekt verstärkt sich je länger die Kontaktzeit zwischen Wasser und Kaffeemehl andauert. Das Ergebnis ist dann ein wenig aromatischer und recht gehaltloser Kaffee. Außerdem entwickeln die härtebildenden Mineralien einen unerwünschten Nebengeschmack. Weiter entsteht beim Erhitzen des Wassers ein grauer Belag (abgesetzte Ionen bzw. Calciumcarbonat). An diesen Kalkablagerungen bilden sich Ansammlungen von unerwünschten Bakterien. Die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit des jeweiligen Zubereitungsgerätes nimmt durch Kalkablagerungen erheblich ab.

Wie wirkt sich weiches Wasser auf den Geschmack aus?

Weiches und somit saures Wasser verstärkt den säuerlichen Geschmack von säureintensiven Rohkaffeesorten und hellen Röstungen. Durch Veränderung des Quellverhaltens des Kaffeepulvers kommt es zu Überextraktionen mit einer unerwünschten hohen Säure- und Bitterintensität im Ergebnis.

Wie kann man Wasser einfach und günstig aufbereiten?

Tischwasserfilter z. B. von Brita oder BWT sind dazu eine gute und kostengünstige Lösung. Wichtig und unbedingt zu beachten ist dabei das regelmäßige Austauschen der Filterkartuschen.

Die Funktionsweise eines Tischwasserfilters basiert auf Ionenaustausch. Ionentauscher sind ein unlösliches, organisches Material, das die Aufgabe hat, Calcium- oder Magnesiumsalze im Wasser zu reduzieren. Das harte, kalkhaltige Wasser durchfließt das Austauschmaterial (Filtermaterial), das mit Wasserstoffionen angereichert ist. Die im Wasser enthaltenen Calciumionen, die für die Wasserhärte verantwortlich sind, lagern sich an das Austausch- bzw. Filtermaterial an. Gleichzeitig werden Wasserstoffionen an das Wasser abgegeben. Dieser Vorgang heißt Ionenaustausch. Das Wort „Ion“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „wandern“. Umgekehrt kann auch zu weiches Wasser hart gemacht werden, wobei auch in diesem Fall der pH-Wert korrigiert wird. Der Vorgang wird durch entsprechende Mineralgranulate eingeleitet.

Filtersysteme, die mit einem Aktivkohlefilter arbeiten, können zudem organische Spurenstoffe wie z.B. Chlor aus dem Wasser entfernen. Ionische Substanzen wie Mineralien, Salze und Kalk, verbleiben hierbei jedoch im Wasser.

Damit es zu keiner Verkeimung des Filtersystems kommt, ist ein regelmäßiger Wechsel der Filterkartuschen wichtig. Weiterführende Informationen dazu erhält man bei dem jeweiligen Produkthersteller.

TIPP: Vor Anschaffung sollte man sein Wasser auf die Härte hin überprüfen. In manchen Fällen ist eine Wasseraufbereitung nicht erforderlich.

Fazit: Um Wasser zur Espresso- und Kaffeezubereitung geschmacklich optimal aufzubereiten, sind Tischwasserfilter eine sehr gute und kostengünstige Lösung. Zusätzlich werden schädliche Ablagerungen von Kalk in den Zubereitungsgeräten vermieden, was deren Lebensdauer merklich erhöht. Gutes Kaffeewasser sollte stets frisch und sauerstoffreich sein. Es ist deshalb sinnvoll, nur kaltes, nicht abgestandenes Wasser zu verwenden.

gefunden auf http://www.nicacafe.de/epages/64178805.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/64178805/Categories/Kaffeezubereitung/Das_Kaffeewasser

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