Wie bekommt man diesen Heuschnupfen weg?

5 Antworten

Kurzfristig bei akutem Heuschnupfen mit brenndenen tränenden Augen und ständig verstopfter Nase hilft nur abschwellendes Nasenspray wie Olynth, Otriven etc. und Cromohexal Augentropfen oder Allergodil-Tropfen. Langfristig hilft nur die Desensibilisierung, die man im Spätherbst nach einem Prick-Test anfängt. Der Prick-Test zeigt an, wogegen Sie allergisch sind und diese Substanzen werden bis zur nächsten Heuschnupfen-Saison gespritzt. Es ist also im Grunde ein Impfung.Hier die Antwort aus meinem TIPP:Cetirizin-Tabletten kann man in der Saison nehmen. Sie sind frei verkäuflich, machen nicht müde und sollten abends genommen werden. Die Tabletten bauen einen Wirkspiegel auf, d.h. wenn Sie müssen sie eine gewissen Zeit (1-2 Wochen) nehmen, bis Sie eine Besserung verspüren. Wenn der Heuschnupfen davon nicht im Ansatz besser wird, sollten Sie über Retard-Cortison-Spritzen (Volon) mit Ihrem Arzt sprechen. Eine Spritze hilft ca. 6-8 Wochen und Sie sollten dann fast völlig beschwerdefrei sein. Wenn Sie im Winter einen Allergietest machen wollen und man stellt fest, dass Sie vorwiegend Gräser-Allergiker sind, können Sie eine Therapie über drei Jahre mit der Impftablette Grazax machen. Gute Besserung.

oder

Hyposensibilierung ist immer noch das beste Mittel der Wah, den Heuschnupfen dauerhaft loszuwerden. Hausmittel sind absolut keine Alternative! Globuli kosten viel Geld und helfen in der Regel nur kurz, weil man daran glaubt. Das ist medizinisch erwiesen!

Für reine Gräser-Allergiker kann eine Hyposensibilisierung mit der recht neuen Impftablette Grazax helfen, doch auch hier geht im Herbst ein Prick-Test voraus. Danach nimmt man die Tablette täglich und zwar 3 Jahre lang. Es kann Nebenwirkungen geben, es kann sogar sein, dass diese im Laufe der Zeit so schlimm werden, dass man das Mittel wieder absetzen muss, aber das ist auch bei der Hyposensibilisierung durch Spritzen möglich.

Doch immer noch ist die Desensiblisierung die beste Therapie.

Antiallergika wie Cetirizin und Ebastel können helfen. Die Tabletten müssen über längere Zeit (2-3 Wochen) eingenommen werden, um einen Wirkspiegel aufzubauen. Sie können anfangs etwas müde machen. Doch man nimmt sie eh abends ein.

Bei wem gar nichts mehr geht, der sollte über eine Behandlung mit Cortison nachdenken. Spritzen in Retardform helfen für 4-6 Wochen. Tabletten ebenso. Nebenwirkungen bei Cortison in dieser Dosierung sind keine zu erwarten. Cortisol ist ein korpereigener Stoff und wird zu Unrecht so verteufelt.

Hallo, auch ich bin eine Heuschnupfen geplagte. Mir wurde schon 3 x je 3 Jahre die Hypodesensibilisierung, heißt jetzt etwas anders, durchgeführt. In den 1. 2 Jahren habe ich in den Monaten Juni und Juli immer zusätzlich noch Nasonex verschrieben bekommen, das ist ein Nasenspray und hat mir zusammen sehr gut geholfen. Jetzt bekomme ich Tropfen unter die Zunge - eine neue Form der Desensibilisierung - und bin im 3. Jahr. Bis auf 2 bis 3 Niesattacken pro Tag geht es mir aber schon recht gut. Sicherlich werde ich noch 3 Jahre ranhängen. Nasonex brauche ich nicht mehr. Dieses Nasenspray muß dir der Hautarzt oder auch der Hausarzt verschreiben. Laß dich doch mal von deinem Hautarzt (nur der muß das machen) zur Charité nach Berlin überweisen, aber nur wenn du dir vorher einen Termin unter 030-450 51 80 65 oder 518058 geben läßt. Die testen dich noch einmal. Die Tropfen (TOL plus), die unter die Zunge morgends kommen, mußt du dir dort empfehlen lassen und dein Hautarzt verschreibt dir diese. Ich wünsche dir gute Besserung. Solltest du noch weitere Fragen haben, vielleicht werden wir Freunde?

HalloNun ja das is bei dir wohl nicht so einfach die Sensebilisierung hast du ja schon gemacht du solltest auf jeden falls Nasenspray Tabletten,...... weiter und auch regelmäßig nehmen. Es gibt auch Kuren wo du hin gehen könntest sprich doch mal mit deinem Hausarzt darüber ob es sich lohnen würde , wenn ja dann kannst du dich ja auch noch bei deiner Krankenkasse Erkundigen.

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