Wie bekomme ich meine Angst vor Hunden in den Griff?

14 Antworten

Seine Angst bekämpft man am besten, in dem man sich ihr stellt. In der Regel haben Hundebesitzer ihre Hunde durchaus unter Kontrolle und wissen, ob sie sie frei laufen lassen können. Quotsy, mach Dir erst mal bewusst, dass fast alle Hunde freundliche Lebewesen sind, die allles andere im Kopf haben, als Dich anzugreifen. Hunde gehen gern neugierig auf Menschen zu, in der Hoffnung, gestreichelt zu werden oder ein Leckerli zu bekommen. Wenn ein Hund problematisch ist, merkst Du das sehr schnell, wenn er Dich böse anknurrt. Suche Kontakt zu Hunden und bringe Deine Beziehung zu ihnen in Ordnung. Fang mit einem Dir bekannten Hund aus dem Bekanntenkreis an. Setze Dich zu ihm, übe zu streicheln und mit ihm zu sprechen, gehe vielleicht nach einiger Zeit auch mal mit ihm spazieren. Nimm einen Hund nach dem anderen dazu und gehe dann fremden Hunden immer weniger aus dem Weg. Sondern bleibe einfach stehen, lass Dich abschnüffeln, sprich mit ihnen und halte dann irgendwann Deine Hand hin, als Zeichen der Kontaktaufnahme. Halte Schwätzchen mit den Besitzern der Hunde unterwegs, Du wirst dabei viel über den Charakter der Hunde erfahren, ohne, dass Du groß nachfragen musst. Hundeleute erzählen sehr gern über ihre Hunde. Sammle auf diese Art und Weise positive Erfolgserlebnisse und Du wirst irgendwann Deine Scheu vor Hunden verlieren. Denn eins ist klar - Hunde sind Freunde des Menschen und in der Regel freunlilcher, als die Menschen. Wenn Du Kontakt meidest, wirst Du Dich in Deine Angst immer mehr reinsteigern und sie niemals los werden.

Die beste Methode ist, alles über Hunde zu lernen, vor allem ihre Körpersprache und ihre Art zu kommunizieren. Mit Hunden kann man "reden", nämlich auf "Hündisch". Und diese Art, mit Hunden zu kommunizieren, kann man lernen - sogar aus Büchern. Und wenn Du Dir ein paar Kenntnisse angeeignet hast, wirst Du überrascht sein, wie schnell und effizient Hunde, die Dir auf der Straße begegnen, auf Deine Kommunikation reagieren.

Für's erste laß die Gedanken über "Angstschweiß" und Pfefferspray. Ein Hund, der Dich wittert, nimmt Deinen Körpergeruch als solchen auf und erhält daraus Informationen, z. B. Dein Geschlecht, Deine "Fitness", ob Du andere Gerüche von anderen Orten mitbringst, ob Du anderen Hunden begegnet bist, wo Dein "Rudel" wohnt und so weiter. Das ist alles harmlos. Das lesen Hunde auch aneinander ab. Daß ein Hund "Angst" riechen kann, mag vielleicht sein, wenn ein Mensch schon eine Weile panikt. In erster Linie entnimmt ein Hund aber Deiner Körpersprache, ob Du Dich vor ihm fürchtest oder er sich besser vor Dir fürchten sollte oder ob Ihr möglicherweise Bekanntschaft schließen könnt. Mit Deiner Haltung und Deinem Gang vermittelst Du dem Hund, ob Du feindlich gesinnt bist oder freundlich oder ob Du Dich am liebsten an ihm vorbeidrücken würdest.

Wenn Du heute auf die Straße gehst und von ferne einen Hund siehst, kannst Du gleich mal die ersten "Worte" Hündisch ausprobieren. Richte Dich kerzengerade auf, geh ein bißchen steifbeinig, richte Deinen Kopf gerade auf und schiebe ihn aus dem Nacken ein bißchen nach vorne, bring den ganzen Körper in Spannung. Nimm den Hund fest in den Blick, wechsel nicht die Seite, sondern geh Deinen Weg geradeaus weiter. So stellst Du in der Hundesprache die Nackenhaare auf. Das sagt dem anderen: "Ist gerade noch o. k., daß Du hier lang kommst, aber komm mir nicht zu nahe und stör meinen Weg nicht!". Jeder einigermaßen normale Hund reagiert auf dieses Signal mit einer Überlegung: "Probier ich's auf die nette Tour, weil der andere irgendwie interessant ist, oder laß ich es besser ganz?" Alle einigermaßen normalen Hunde wissen, daß Menschen i. d. R. die Chefs sind, es sei denn, sie ordnen sich freiwillig unter. Deshalb legt man sich als Hund besser nicht mit einem Menschen an. Kein Hund weiß wirklich genau, wie stark Menschen im direkten Kampf sein können. Deshalb sind sie klüger und lassen es nicht drauf ankommen. Nur wenn Du einem wirklich extrem durchgeknallten Hund begegnest, riskierst Du eine Auseinandersetzung. Glücklicherweise sind die sehr, sehr selten. Meist sind das die, die auch ihre Besitzer nicht mehr ohne Maulkorb ausführen können. Bei denen hilft Dir auch die beste Hundesprache nicht, denn solchen armen Hunden hilft manchmal nur noch die Spritze. Die Hunde, die einfach nicht folgen und nur ein bißchen ungezogen sind, sind nicht gefährlich. Ihre Besitzer können nicht "Hündisch". In dem Fall hättest Du ihnen sogar was voraus. Auch ein ungezogener Hund versteht die Hundesprache, er wird also Deine Signale auch richtig deuten, wenn Du deutlich "sprichst". So, viel Glück, alles was Du brauchst, gibt es in guten Büchern und in der Hundeschule bei einem erfahrenen Trainer. Schönen Sonntag! q.

Das würde ich am Liebsten 100 x bedäumeln!!!!

Hundesprache lernen & mit Hund, Wesen und Verhalten beschäftigen, so dass das Unbekannte weg ist. Das passiert in der Folge wenn Menschen, die Angst haben dann Hunde in ihrer Nähe dulden können, bei den Therapiestunden...

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Seit mein Vater von einem Bernhardiner angefallen wurde und ich als 6jähriges Kind dabei war, habe ich auch ziemliche Angst vor Hunden. Bei mir kommt es auch stark auf die Rasse an, ein Golden Retriver ist ja auch nicht so klein, aber der löst bei mir kein unangenehmes Gefühl aus. Leider merken Hunde, wenn man vor ihnen Angst hat ... man beginnt nämlich automatisch zu schwitzen und sie riechen diesen "Angstschweiß". Aber dagegen kann man so auch nichts machen ... am besten wäre es, wenn du Kontakt zu fremden Hunden suchst ... also zum Beispiel ins Tierheim gehst und dort mal mitgehst, wenn sie Hunde ausführen, vielleicht kannst du dann auch selber mal mit einem Hund spazieren gehen oder du besuchst eine Hundeschule und schaust dort mal zu ... ich selbst versuche einfach ruhig zu bleiben und den Hund zu ignorieren ... und ich gehe ihnen auch aus dem Weg. Deine Angst ist nicht ganz unberechtigt, aber zum Glück sind die meisten Hunde ja friedlich ... aber eben nicht alle. Mich regt das auch auf, wenn die Hundebesitzer ihre Hunde frei laufen lassen und wenn er dann auf mich zu kommt und mich anschnuppert oder sogar anknurrt, sagen, dass der Hund nichts macht oder noch nie jemanden gebissen hat!

was bedeutet bei hunden a-wurf- b-wurf- c-wurf?...

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Wieso haben Mo/uslime und Hindos (Türken,Araber ,Indonesien,Indien usw) Angst vor Hunden?

Hallo, ich habe seit kurzem einen Hund ..wir wohnen in einem MEhrfamilienhaus und die meisten meiner NAchbarn sind Muslims und Hindos.Es ist mir aufgefallen,dass ALLE panische Angst vor meinem Hund haben.Wir haben den damals als Welpe geholt,er war grade 8 Monate alt und einmal fragte mich sogar die Frau als ich im Garten war ob er in ihrem Fenster(ERdgeschoss) reinspringen kann..dabei war er wie gesagt ganz klein und hat über alles gestolpert,was auf dem Weg lag!Auch wenn wir ihn die Treppen runtertragen,die gehen alle zurück und kleben sich an der Wand bis wir vorbeigehen....Warum haben die alle diese panische Angst? PS:Ich habe mit allen einzeln gesprochen und dennen gesagt,er ist lieb und beisst nicht und wir würden ihn niemals ohne Leine hier rumlaufen lassen.Unser Hund ist tatsächlich sehr lieb,hat niemals angebellt oder ist zu jumenadem hingegangen und angesprungen oder so... Ich verstehe,dass nicht alle Hunde mögen,Angst zu haben ist okay,aber diese panische REaktion als hätte ich ein Krokodil oder Löwe an der Leine....das nervt ein bisschen.

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Hallo Ich brauche eure Hilfe und zwar: Mein fast Freund (also wir sind noch nicht ganz zusammen aber fast) hat extrem angst vor Hunden. Ich aber mag Hunde total gern. Ich hab zwar selber keinen hund aber geh voll oft mit anderen hunden spazieren. Er hat angst, weil wie er klein war ihn mal ein hund gebissen hat. Was kann ich machen dass er keine angst mehr hat? Wie zeig ich ihm dass hunde doch total lieb sind?

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Meine Kinder (3 u. 5 J.) haben panische Angst vor Hunden. Sie springen mir regelrecht in die Arme, wenn ein Hund an der Leine an uns vorbeigeht.

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Wie reagiert man in so einen Fall richtih ? Und wieso können Hundebesitzer ihre Hunde in Nähe von Kindern nicht kurzhalten ?

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