Wie bekomme ich mein Stromanbieter raus?

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7 Antworten

zum einen rechnen die Stromwerke immer netto. d.h. auf den ihren Strompreis kommen noch 19 % mwst. zum anderen muß man wenn man Strom bezieht häufig noch eine Grundgebühr von ca 6 € im Monat bezahlen. Wenn dein Vermieter also mit 31 cent Brutto rechnet ist das erstmal soweit ok.

Du kannst dir auch die Gesamtstromrechnung deines Vermieters vorlegen lassen. Du hast allerdings kein recht auf Kopie. Dein Vermieter ist dir gegenüber aber auskunfstpflichtig, Strom ist ein Durchlaufender Posten. Er darf da nichts draufschlagen/Gewinn mit machen.

Kommentar von aramis2907
02.02.2016, 11:07

Die Stromrechnung, die dem Endverbraucher zugeht wird immer Brutto ausgewiesen, darin sind bereits alle Steuern und Abgaben enthalten.

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steht doch auf der rechnung wenn du einen eigenen zähler hast.außer es wäre ein zwischenzähler vom vermieter und keiner vom netzbetreiber

Wenn Du einen eigenen Stromzähler hast, bist Du doch der Vertragspartner des Lieferanten und nicht Dein Vermieter.
Du als Mieter kannst Dir doch den Stromlieferanten Deiner Wahl aussuchen und mit dem einen vertrag abschließen - wieso läuft das über Deinen Vermieter?

Wie dem auch sei, Du hast ja ein Anrecht auf Einsicht in die Abrechnung, also lass Dir die Abrechnung zeigen und rechne es selbst nach.
Bedenke aber, dass der Zähler Eigentum des Netzbetreibers ist und auch dafür eine Grundgebühr fällig wird - also vermutlich wird Dein Vermieter nicht pauschal die von Dir genannten 31 Cent pro kWh veranschlagen sondern den tatsächlich angefallenen Verbrauch zzgl. der Grundgebühr.


du hast als mieter das recht die orginal belege zu sehen

Bringen wir System in die Angelegenheit.

Der Vermieter ist offenbar Großkunde bei einem Lieferanten seiner Wahl und wird von diesem hinsichtlich des Gesamtenergiebedarfes verrechnet.

Die Rechnung bei Lieferanten enthält generell

- Arbeitspreis

- Leistungspreis bzw. Grundpreis je nach Tarifart.

Hast Du die 2. Position bei Deiner Rechnung berücksichtigt? Vermutlich nicht.

Beides zusammen gibt über das Jahr einen Mischpreis, wenn man das durch die Energiemenge teilt.

Wenn jetzt der Vermieter aufgrund der vor Ort vorliegenden Hausinstallation die Energie an die Nutzer im Gebäude weiter verteilt, schlüpft der Vermieter in die Rolle des

- Messgerätebetreibers

- Messdienstleisters

Der Messgrätebetreiber muss zunächst gemäß § 32 MessEG bei der Eichbehörde anzeigen, welche Messgerätearten er betreibt.

Alle Messgeräte für Messgrößen, in der Europäischen Messgeräterichtlinie benannt sind und im rechtsgeschäflichen Verkehr Anwendung finden müssen die eichrechtlichen Bestimmungen einhalten.

Ist das nicht der Fall kann die örtliche Eichbehörde im Zweifel Bußgelder verhängen, die bis zu 10.000 EUR pro EInzelfall betragen können.

Ob und wen ja, wann der Zähler zuletzt geeicht wurde, muss an diesem erkennbar sein.

Günter

Kommentar von aramis2907
03.02.2016, 16:39

Wo ist das Sytem, was Du in die Sache bringen wolltest? Was hat die Messdienstleistung und der Messtellenbetrieb mit der eigentlichen Frage zu tun?
Bist Du der Meinung, dass der Vermieter auch gleichzeitig als MSB/MDL tätig ist? Wohl eher nicht.
Im Übrigen werden Zähler einer Baureihe auch nur stichprobenartig geprüft. D.h., falls in einer Serie von 100.000 Zählern 5% in der Prüfung bestehen - also die Messung innerhalb der gültigen Eichtoleranzen erfolgt, so gilt die komplette Baureihe als geeicht, also kann man sich auf den Eichaufkleber nicht immer zwingend verlassen, da der Messstellenbetreiber u.U. auch nicht immer Zugang zur Messeinrichtung hat.
Du hast also viel geschrieben und nichts gesagt, geschweige denn eine Antwort auf die hier gestellte Frage gegeben...

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Das ist verständlich was du sagst.Ich würde die Rechnung vom Vermieter einsehen.Das kannst du verlangen.Schöner wäre es wenn du natürlich von den örtlichen Netzbetreiber einen eigenen Stromzähler hättest dann  könntest  du deinen Anbieter wechseln wie du willst.Staune wieso das der Vermieter sich den ganzen Aufwand macht.Da wäre es doch besser für jede Wohnung einen eigenen Stromzähler vom Netzbetreiber dann müssen sich die Mieter alleine drum kümmern.

Im Internet gibt es "Stromrechner". Jeder kann für seine Wohnung den Stromanbieter seiner Wahl suchen.... Kündigung lt. Vertrag. Sonderkündigungsrecht bei jeder Ankündigung einer Preiserhöhung!

Kommentar von berlina76
02.02.2016, 11:06

Nicht wenn der Strom Gesamtgebäudetechnisch abgerechnet wird und die einzelne Wohnung keinen geeichten von der Stromwerken installierten Stromzähler hat. Hier erfolgt die Abrechnung über den Vermieter

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