Wie bekomme ich mehr Selbstwertgefühl?

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6 Antworten

Differenzieren Sie zwischen dem Wert Ihrer Leistungen und Ihrem Wert als Mensch.
Dringend davon abzuraten ist, Ihren Selbstwert ausschließlich an objektiven Kriterien wie Geld, Auto und Karriere zu messen. Diese „Erfolge“ sagen über die Wertschätzung, die Sie als Mensch verdienen, nur wenig aus. Hinzu kommt: Lässt die Leistungsfähigkeit mal nach – was stets passieren kann –, käme dies einer Bedrohung gleich.

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Hören Sie auf, sich in Gedanken klein zu machen. 
Vermeiden Sie abwertende und verallgemeinernde Sätze wie „Ich bin nichts wert“ oder „Ich kann nichts“. Schließlich sind Sie nicht Ihr eigener Feind, oder? Das heißt nicht, dass Sie nun Ihren „inneren“ Kritiker generell mundtot machen sollen. Im Gegenteil, aber es kommt auf den Ton an: Formulieren Sie die Kritik bewusst so, als wäre sie für einen von Ihnen geachteten Menschen gedacht.

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Führen Sie sich regelmäßig Ihre Stärken und Erfolge vor Augen. 
Einen besseren Anschub für Ihr Selbstwertgefühl gibt es kaum. Hilfreich hierbei ist diese Übung: Nehmen Sie ein Blatt Papier und stellen Sie sich vor, Sie seien jemand aus Ihrem Bekanntenkreis, den Sie sehr wertschätzen. Überlegen Sie, durch welche Eigenschaften/Fähigkeiten er sich besonders auszeichnet. Halten Sie Ihre „Beobachtungen“ schriftlich fest.

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Überdenken Sie die Maßstäbe und Forderungen, die Sie an sich stellen. 
Verlangen Sie nichts Unmögliches von sich, andernfalls provozieren Sie immer wieder Situationen, in denen Ihre Selbstachtung einen Knacks bekommt, weil etwas nicht so läuft wie erhofft. Akzeptieren Sie, dass Sie – wie jeder andere Mensch auch – die eine oder andere Schwäche haben. Dazu zu stehen bedeutet, sich vorbeugend gegen verletzende Bemerkungen zu immunisieren. 

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Allein Sie sind für Ihr Selbstwertgefühl zuständig! 
Gewöhnen Sie es sich ab, Ihren Selbstwert vom Urteil und von der Anerkennung anderer abhängig zu machen – das setzt Sie nur unnötig unter Druck, und Sie leben in der ständigen Angst vor Ablehnung. Ebenfalls kontraproduktiv ist es, ständig zu grübeln, was andere über Sie denken könnten. Entscheidend ist, dass Sie zu dem stehen, was Sie sind, sagen und tun.

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Hallo Virginia,
du hast hier  im Forum tausende von Antworten gegeben und auch ganz brauchbare. Ich vermute (bin mir eigentlich sicher) daß du damit dein Selbstwertgefühl stärken wolltest in dem du "gute Ratschläge" gibst und Belobigungen erhältst.
Dies hat offensichtlich gar nichts genutzt - du empfindest immer noch ein Defizit von Selbstachtung, bist unsicher geblieben.
Dies war wohl  der falsche Weg.
Hier im Forum gibt es sehr viele, welche ähnlich wie du mit unzähligen Beiträgen nach Anerkennung suchen. So geht es nicht.
Was heißt Selbst-Wert oder die entsprechende Befindlichkeit davon ?
Das bedeutet doch, daß man seinen eigenen Wert auch empfindet, wenn man ihn nicht (ständig) von anderen bestätigt bekommt.
Wie kommt man dahin ? Wenn man sein ganzes Leben lang die "Anerkennungsschiene" gefahren ist, wird das schwierig. Außerdem braucht ja jeder Mensch irgendwie Bestätigung seines Wertes (auch dessen was er tut).
Es wäre deshalb von mir unredlich, dir ein Rezept vorzugaugeln wie man der "Falle" der Geltungssucht (etwas übertriebener Ausdruck) entkommt.
Tatsache ist aber, daß man lernen müßte, Egozentrik abzulegen. Auch sollte man zu sich ehrlich sein und Erkenntnisse aus sich selbst finden, also  sich nicht Meinung von anderen "anlernen".
Ich meine nicht, daß man hier Ignoranz pflegen sollte, wie es ja auch weit verbreitet ist, sondern durch qualifizierte (redliche) Hinterfragung zu eigener Beurteilung findet, welche "belastbar" ist.
Ich weiß, daß meine Aussagen etwas "ungenau", unverständlich erscheinen , aber es ist so, daß erst, wenn wir uns selbst vertrauen können, wir auch die Befindlichkeit des Selbstwertgefühls in uns tragen zumindest soweit, daß wir nicht unter derem Mangel "leiden".

Gruß Viktor

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