Wie bekomme ich Hilfeleistungen als verheirateter Azubi?

9 Antworten

In der Regel sind die Eltern in der Erstausbildung vorrangig zum Unterhalt verpflichtet,dass wird bei deinem Brutto / Nettoeinkommen + Kindergeld aber dazu führen das deine Eltern dir keinen Unterhalt mehr leisten müssen,es sei denn sie hätten einen sehr guten Verdienst !

Das würde dann natürlich auch auf deine Verlobte zutreffen und nach einer Heirat geht die Unterhaltspflicht zunächst auf euch selber über,erst wenn ihr euch gegenseitig nicht unterhalten könntet,dann kann die Unterhaltspflicht wieder an die Eltern gehen.

Sie muss dann eh einen Antrag auf Bafög - stellen und dann wird Einkommen und Vermögen der Eltern und ihr eigenes geprüft und nach einer Heirat bist du auch verpflichtet deine Einkommens / Vermögensverhältnisse offen zu legen.

Dazu kommt dann das ihr keinen Anspruch mehr auf Wohngeld hättet,wenn ihr dem Grunde nach Anspruch auf BAB - oder - Bafög - hättet.

Deine dann Frau wird also dann vorrangig evtl.nur Anspruch auf Elternunterhalt haben,wenn dein Einkommen euch nicht ernähren kann oder dann eben Elternunterhalt bzw.Bafög - wenn keine Leistungsfähigkeit vorliegt.

Du mit deiner Ausbildung könntest ggf.beim Jobcenter einen Antrag auf einen Mietzuschuss zu deinem ungedeckten Kopfanteil der KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) nach § 27 Abs. 3 SGB - ll stellen,aber dann wird es sicher auch nicht viel geben,wenn überhaupt.

Sie müsste sich dann eben noch einen Nebenjob suchen,denn sie hätte als Student nicht mehr bei den bedürftigen Eltern wohnend sehr wahrscheinlich keinen Anspruch auf diesen Mietzuschuss,dass zumindest wenn eine Hochschule besucht wird.

Auch bei dir wird der Antrag sicher nichts bringen,denn sollte die angemessene KDU - die genannten 550 € betragen,dann würde dein Kopfanteil bei 50 %,also 275 € liegen.

Dazu käme dann dein Regelsatz von derzeit 364 €,der würde euch jeweils bei ALG - 2 Bezug zustehen,dann würde dein Bedarf mit den 275 € min. 639 € betragen.

Bei 1000 € Brutto hättest du dann nach § 11 b SGB - ll einen Freibetrag von 280 €,diese würden dir dann theoretisch von deinen angenommenen 780 € Netto abgezogen,dass ergibt dann ein anrechenbares Netto von 500 € und dazu käme dann dein Kindergeld von min. 190 €.

Somit würdest du dann mit ca. 690 € gesamten anrechenbaren Einkommen über deinem Bedarf von angenommen 639 € liegen und somit stünde dir auch kein Mietzuschuss mehr zu.

Mach Deine Ausbildung fertig, dann bekommst Du mehr Kohle. Ansonsten hilft nur ein Zweitjob. Oder die Eltern.

In Eurer Lebenssituation (Du in der Ausbildung, Deine Verlobte Schülerin und danach Studentin) könnt Ihr Euch keine Wohnung leisten. Warte bis nach Deiner Lehre.

Tut zwar nix zur Sache aber bist Du verheiratet oder verlobt. Oder beides?

Im April ist die Hochzeit. Meine Lehre beende ich in 1 1/2 Jahren. Und wir wollen unter einigen Umständen heiraten. Und wenn wir verheiratet sind wollen wir nicht bei den Eltern in der Wohnung (kein Haus) wohnen. Das Leben ist kein Ponnyhof. Ich würde gerne warten..

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@Ensar93

"Das Leben ist kein Ponyhof" und vor allem kostet das Leben Geld. Geld, das Ihr noch nicht habt.

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erst mal wären die eltern in der pflicht. vllt könnt ihr auch dort wohnen. wenn es denn unbedingt eine eigenen wohnung sein muss wäre wohl nur ein nebenjob zu empfehlen.

vom staat wird da nur das bereits erwähnte kommen

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Nun ist es so, dass wir nächstes jahr heiraten und zusammenziehen wollen.

Hätten wir Anspruch auf soziale Hilfeleistung ( Wohngeld,Hartz 4 etc)?

Ich habe bereits einiges im Internet gelesen, was nicht positiv war. Hoffe allerdings was genaueres von euch speziell auf meine Situation bezogen zu erfahren.

Ich habe versucht, euch die Fakten darzulegen und die Formulierung außer acht gelassen.

Rechne mit eurer sachlichen Hilfe und bedanke mich schon jetzt.

Gruß

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Außerdem zum Wohnungsangebot gehörend:

Wohnung: 52,10 m² Wohnfläche

Grundmiete: 245,00 Euro

Betriebskosten kalt: 55,00 Euro

Betriebskosten warm: 50,00 Euro

Gesamtmiete 350,00 Euro


Im Vergleich dazu nun das, was das Amt mir bewilligen würde ( in meiner Wohngegend ) :

Wohnung: 50m² Wohnfläche

Grundmiete: 225,00 Euro

Betriebskosten kalt: 61,50 Euro

Betriebskosten warm: 69,00 Euro

Gesamtmiete: 355,50 Euro


Nun meinte die nette Dame vom Amt, die Wohnung sei in der Grundmiete mit 20 Euro zu teuer und dementsprechend ungeeignet für mich. Scheinbar waren die 2,10 m² nich wirklich von großer Bedeutung, weil theoretisch wäre die Wohnung zu groß für mich alleine (wenn mans mal so betrachtet..).

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