Wie bekomme ich einen zweiten Hund ?

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4 Antworten

Ich habe in meinem Leben verschiedene Hunde gehabt, die aus sehr üblen Verhältnissen stammten. Mit keinem einzigen hatte ich solche Probleme wie Du sie beschreibst. 

Doch. Da waren Hunde dabei, die waren im Tierheim als Angstbeißer bezeichnet worden. An einen Fall erinnere ich mich vor allen Dingen sehr gerne:

Der Hund wurde also abgeholt. Ich legte ihm an einem von mir ausgesuchten Platz eine Decke und lud ihn ein, sich darauf häuslich nieder zu lassen. Dann ließ ich ihn bei offener Zimmertür alleine. Im Nebenzimmer redete ich ruhig vor mich hin. 

Nach einer Weile hörte ich, wie der Hund im anderen Zimmer aktiv wurde. Ich wartete ab, bis wieder Ruhe war. Dann ging ich hin und schaute nach. Der Hund hatte sich einen anderen Platz ausgesucht. 

Ok.. Ich musste also ein wenig die Zimmereinrichtung umstellen. Ihn ruhig einladend, auf seinem Platz zu bleiben, räumte ich um. Dann kümmerte ich mich wieder um meine Sachen in anderem Zimmer. 

Am nächsten Tag kam eine Frau vom Tierheim. Kontrolle ist ja eine gute Sache. Sie kam also die Treppe hoch und der Hund wurde aggressiv. Ich öffnete die Tür, und der Hund zeigte sehr unmissverständlich seine Meinung. Er verweigerte der Person auch nur ein Gespräch mit mir. 

An meiner Seite, in meiner Gegenward war dieser Hund nie ängstlich. 

ABER

Wenn wir vor die Tür gingen zeigte ich immer deutlich, dass ich andere Geschöpfe, denen wir auf unserem Weg begegneten, wahrnahm und einschätzen konnte. Dem Hund natürlich. So habe ich ihm also immer ein Gefühl der Sicherheit durch seinen Herdenführer vermittelt. 

Ein Hund hat dann Angst, wenn er in ein sozial krankes Rudel leben muss. 

Wir Menschen können also aus dem Verhalten des Hundes sehr viel für uns selbst lernen. 

Gehe in eine Hundeschule und lerne dort von diesem Hund für Dein Leben. Bist Du dort aufmerksam wird dieser Hund ganz bestimmt auf Deinen Diabetes aufpassen. Keine Bange. 

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Jeder Hund hat nicht nur rassentypische Verhaltensweisen, sondern auch "eigene". Da ist es völlig egal, ob der Hund von der Strasse ist, oder vom Züchter - das weiß er selbst nämlich nicht!

Wenn ein Hund ängstlich ist, ist das Problem in 95% der Fälle an der anderen Seite der Leine: der Hundeführer.

Besuche ein geeignete Hundeschule, dort lernst du, was dieser Hund an deiner Seite alles tun kann und was für ein toller Kerl in ihm steckt.

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Ich sehe nicht, dass du für einen anderen Hund bereit bist.

Nach einiger Zeit wirst du vermutlich genauso wenig Lust auf ihn haben, wie auf den anderen.

Ich rate dir davon ab.

Auch einem verschüchterten Hund kann man wieder beibringen zu vertrauen. Wenn du die Geduld dafür nicht aufbringen kannst oder willst, wird dir ein zweiter Hund auch nicht helfen.

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was ist denn so schlimm an einem Hund von der Strasse?? Baue langsam Vertrauen zu ihm auf und dann klappt es schon. Je mehr er dir Vertrauen kann, desto besser wird eure Beziehung

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