Wie bekomme ich einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung nach meiner Elternzeit?

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Bei Teilzeit besteht kein Anspruch mehr auf Dienstwagen. Die Frage ist halt: will Dich der AG loswerden? Ich würde so pokern: Hallo, ich bin bereit, über einen Aufhebungsvertrag zu verhandeln ... blabla mit einem Augenzwinkern, daß Du ja noch weitere Kinder willst (auch wenn es nicht so ist) und er Dir sonst Deinen Job ja jahrelang aufheben müßte blabla. Aber rechne mal selbst: für zwei Jahre im Betrieb bekommst Du maximal 1 Monatsgehalt. Bei den meisten Firmen 1/2 Monatsgehalt pro Jahr Zugehörigkeit. Viel ist das vermutlich nicht.

Hallo, ich sehe das nicht so aussichtslos wgen dem Thema Abfindung. Soweit ich weiß gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf Teilzeitarbeit. Den mußt du eben wahrscheinlich gegen den Wille deines Arbeitgebers durchsetzen. Dann gibt es noch andere Möglichkeiten, wie du ihn dazu bringst dich loswerden zu wollen. Wenn du ihn soweit hast geht es um die Höhe der Abfindung. Das mit dem halben oder einen Monatsgehalt pro Jahr wird zwar so gehandhabt, kannst du aber vergessen. Ist viel zu wenig. Schau mal unter www.abfindung-maximieren.de da kannst du sehen, das die Verhandlungsbasis für deine Abfindung eher das finanzielle Risiko deines Arbeitgebers sein sollte, als diese Regelabfindung. Kann halt passieren, dass es vor Gericht geht- ist aber auch üblich. Schliesse rechtzeitig eine Rechtschutz ab. Da brauchst du dir um die Anwaltskosten keine sorgen zu machen.

Mit Abfindung sieht es meiner Erfahrung nach total mies aus, die wird nämlich nur gezahlt, wenn Dich der Arbeitgeber sonst nicht loswerden könnte. So aber wird Dir Dein alter Vollzeitjob angeboten, den Du aus persönlichen Gründen nicht antreten möchtest/kannst. Unter diesen Umständen wird sich Dein Chef nicht in der Lage sehen, extra für Dich einen Teilzeitplatz einzurichten, so dass DU kündigen musst. Aus die Maus...

Hallo Pumuckl70, genau so habe ich es mir gedacht. Sehr schade! Und der neue Direktor der jetzt da ist, wird das genau so sagen - menschlich nicht der netteste. Bleibt noch die Frage, wann ich ihn darüber in Kenntnis setzten sollte. Ich bin noch bis Juni in Elternzeit.... .

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Trägt ein Aufhebungsvertrag ohne Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist auf jeden Fall zu Sperrfrist bei der Arbeitsagentur bei?

...auch wenn trotzdem eine betriebsbedingte Kündigung erfolgen würde?

Der Hintergrund ist folgender:

Ich wurde eine Woche vor meiner genehmigten Elternzeit ohne Gründe fristlos gekündigt. Was unvorstellbar scheint, wurde hier Realität. Ob das nun jemand glaubt oder nicht, sei dahingestellt und sollte bitte nicht unnötig thematisiert werden. Natürlich ging das Ganze dann seinen Weg über eine Kündigungsschutzklage, welche auch erfolgreich war. Zumindest für den Anwalt, da ich keine Rechtsschutzversicherung mehr besitze. Für mich insofern erfolgreich, dass ich wieder zurückkehren und das Arbeitsverhältnis zu meinen alten Konditionen aufnehmen darf. Dass das nur in der Theorie gut funktioniert, wissen wir alle. Unter diesen Umständen ist ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis natürlich nicht mehr tragbar, auch wenn der RA hier leicht reden hat. Für ihn ist das schließlich nur ein Fall von vielen. Die Alternative würde wie folgt aussehen: 1 BMG Abfindungszahlung (knapp 3.500 Euro) für 3 Jahre Beschäftigung, was ohnehin schon nicht der beste Deal ist, aber der AG muss ja schließlich keine Abfindung bezahlen. Zusätzlich soll das Arbeitsverhältnis zum 30.06. einvernehmlich aufgehoben werden. Also nach meiner Elternzeit (diese endet am 27.06.). Der Passus betriebsbedingte Kündigung wird mit aufgenommen. Sprich, dass es ohnehin zu einer betr.bed. Kü. gekommen wäre.

Allerdings wird hier eben die gesetzliche Kündigungsfrist nicht eingehalten, was sich wiederum nachteilig auf den Leistungsbezug auswirken könnte / würde.

Von der Leistungsabteilung der AAG bekomme ich in den nächsten Tagen einen Rückruf, mit der/dem genauen Planung/Ablauf, damit mir hier möglichst wenigs Nachteile entstehen.

Deshalb meine Frage an die "Experten" hier:

Würde ich hier auf jeden Fall eine Sperrfrist riskieren, oder ist das Auslegungssache? Oder liegt hier ein wichtiger Grund vor und man könnte die Sperffrist so umgehen, bzw. vermeiden? Eine Kinderbetreuung ist vorhanden. Meine Lebensgefährtin arbeitet aktuell auf Teilzeit, könnte aber auf Vollzeit aufstocken. Eine neue Artbeitsstelle ist derzeit (noch) nicht in Sicht. Evtl. gibt es hier aber andere Pläne (Selbstständigkeit) >>>> Vllt. ist diese Info evtl. wichtig für die Beurteilung der Lage.

Ich freue mich über jeden ernstgemeinten Ratschlag.

LG Sean

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