Wie bekomme ich den Studienplatz ohne einschlägige Berufserfahrung?

3 Antworten

Gar keine so einfache Situation.

Hast du dich an der Hochschule konkret bei der für den Master zuständigen Studienberatung bezüglich der Anerkennung deiner Weiterbildungen erkundigt? Bzw. was diese denn unter "einschlägiger Berufserfahrung" überhaupt gelten lässt? Grundsätzlich solltest du in deinem Fall unbedingt das Gespräch mit der Hochschule suchen.

Von außen ist Hilfe in deinem Falle schwer, weil die Zugangsvorausstzung "einschlägige Berufserfahrung" fix ist und es im Ermessen der Hochschule liegt, was sie hier gelten lässt und was nicht. Es gibt da also meines Erachtens kaum Hintertürchen (wenn man mal von einem Anwalt absieht).

Nur durch einschlägige Berufserfahrungen. In der Regel sollen die auch mehrjährig sein, oder? Wenn du diese Richtung unbedingt studieren möchtest, solltest du dich also umgehend beruflich umorientieren. Ist halt die Frage, ob man das Risiko eingehen möchte.

Nein, Voraussetzung zur Immatrikulation ist, das man einen Hochschulabschluss vorweisen kann und eine einjährige, einschlägige Berufstätigkeit.

Kurios ist, dass das vorangegangene Studium egal ist. Hauptsache abgeschlossen. Entscheidend ist dann die Berufstätigkeit, diese muss in diesem Bereich sein.

Ja ich hatte mich schon bei der Hochschule erkundigt, Weiterbildungen rechnen sie nicht an. Eine Berufstätigkeit wird gefordert.

Bei mir ist es so, das ich aus der Medizininformatik bin und nun direkt in den Bereich Gesundheitswesen möchte. Das liegt alles sehr nah beieinander, aber eben nicht komplett. Meine Berufstätigkeit ist jedoch in einer IT-Firma, welche sich jedoch auf Software für die Gesundheits- und Pharmabranche spezialisiert hat. Mein gewünschter Studiengang ist Gesundheitsmanagement und zielt direkt auf die Arbeit in Klinken und Krankenhäuser ab. Im Grundstudium hatte ich auch einige BWL-Module, aber irgendwie stellen die sich quer.

Ist ein berufsbegleitender Studiengang, er ordentlich Geld kostet. Wenn ich mir jetzt eine Stelle im Gesundheitswesen direkt suche, dann fange ich wieder ganz unten an, da quasi "ungelernt", was sich auch im Gehalt wieder spiegeln würde und das beßt sich dann natürlich wieder mit "leben" und "überleben" und den Studienkosten.

Ach ist das ein Shit... Dabei sollten die Bolognaprozesse doch alles vereinfachen... :(

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