Wie bekomme die Bedürfnisse aller meiner Gäste unter einen Hut?

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34 Antworten

Garnicht!

Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die keiner kann

Niemand kann die Erwartungen und Vorstellungen Aller befriedigen, dabei frustrierst du dich nur selber und bist am Ende das Tages komplett aufgerieben- und wünschst dir Weihnachten abgeschafft.

Das Einzige was ich dir dazu raten könnte ist, dass du, wenn Alle zusammen am Tisch sitzen,, du das Wort ergreifst: (Ausser dass du eine Erwartungshaltung komplett aufgeben solltest um nicht frustriert zu werder, natürlich!)

Liebe Familie, Jahr für Jahr haben wir Weihnachten die gleichen kleinlichen Sticheleien wegen der Unzulänglichkeiten die ihr bei eurem Gegenüber kennt. Mein Wunsch dieses Jahr ist, dass wir uns alle so akzeptieren wie wir sind, mit allen Macken und Fehlern und zur Feier des Tages NUR über die guten Seiten der Anderen reden werden. Gehässigkeiten, Stichelei, Meckern- das wird heute nicht passieren, denn DAS wünsche ICH mir von euch zu Weihnachten- und das ist auch der SINN dieses Festes.

Und nun, lasst es euch schmecken, seid fröhlich und nett zueinander- Danke!

Das kann natürlich auch nach hinten losgehen, aber einen Versuch ist es wert. Andererseits, wenn sie einschnappen und abhauen, war es wahrscheinlich das einzige mal, dass du dir in deinem Leben darüber den Kopf zerbrechen musstest.

Frohes Fest!

Und hier noch die Geschichte, die zu obigem Spruch dazugehört:

Weit weg von den Menschen lebte ein Vater mit seinem Sohn. Als der Sohn größer wurde, hatte er einen Wunsch. "Ich möchte mich in der Welt umsehen und hören, was andere Menschen so meinen", sprach er zu seinem Vater. Dieser schüttelte den Kopf. "Wünsch dir das nicht, mein Sohn, jeder sagt nämlich etwas anderes. Was du auch tust, nie kannst du es allen recht machen." "Das glaube ich nicht", der Bub gab nicht eher Ruhe, bis sich der Vater mit ihm aufmachte. So zogen sie in die Welt hinaus. Der Vater schritt voran, sein Sohn ging neben ihm, und am Halfter trabte der Esel. So begegnete ihnen ein Bauer, der sprach: "Warum lasst ihr den Esel müßig gehen? Er kann doch einen von Euch tragen." Da rief der Sohn guter Dinge: "Der Mann hat recht! Vater, steig auf!" Gesagt, getan. Der Vater setzte sich auf den Esel, und der Sohn lief nebenher, bis sie auf zwei Wanderer trafen. Einer der Wanderburschen stieß seinen Kumpel in die Rippen und sagte: " Es ist eine Unverschämtheit, daß der Vater reitet und den Jungen zu Fuß gehen lässt." Sie schüttelten den Kopf und zogen ihres Weges. Vater und Sohn schauten sich an und tauschten die Rollen. Der Sohn ritt auf dem Esel voraus, und der alte Mann lief zu Fuß hinterher. Bald trafen sie eine Frau, die im Wald Holz gesammelt hatte. Sie sah die beiden und schimpfte: "Es ist eine Schande, daß der Vater zu Fuß geht, während das feine Söhnchen reitet." Kopfschüttelnd zog sie weiter. Der Sohn schämte sich und meinte zum Vater: "Die Frau hat recht. Setze dich zu mir auf den Esel, Vater." Gemeinsam ritten sie weiter, bis ihnen die Kutsche eines feinen Herrn entgegenkam. Sie plauderten über Handel und Wandel miteinander. Beim Abschied sprach der vornehme Herr: "Der treue Esel wird bald eingehen, wenn er die schwere Last von zwei Personen weiterhin schleppen muß." So beschlossen sie, das Tier gemeinsam zu tragen. Sie banden ihm ein breites Leinenband um seinen Leib, steckten eine Stange hindurch und hoben sich jeder ein Ende davon auf die Schulter. Ein paar Stunden hatten sie den Esel geschleppt, als sie an ein Wirtshaus kamen. Davor saßen fröhliche Leute. Einer schrie:" Seht die Dummköpfe dort! Die tragen ihren Esel, anstatt auf ihm zu reiten!" Alle lachten. "Wenn die beiden schon nicht reiten wollen, warum führen sie den Esel denn nicht am Halfter hinter sich her?" "Warum tun wir nicht, was die Leute sagen?" fragte der Sohn. "Weil wir so von zu Hause losgezogen sind", antwortete der Vater. "Um es allen recht zu machen, bin ich geritten, bist du und sind wir beide geritten. Wir haben den Esel sogar getragen." "Kann man es denn keinem Menschen recht machen?" fragte der Junge. "Nein, das kann man nicht, mein Sohn, wie du ja selbst gesehen hast", sprach der weise Vater. Beide waren froh und glücklich, als sie abends wieder friedlich in ihrer gemütlichen Hütte saßen.

ahoi1 23.12.2012, 01:34

Eine schöne Geschichte - lustig, unterhaltsam und weise zugleich. An die sollte man mal in bestimmten Situationen ganz bewusst denken...

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Naja normal ist das nicht. Löse die Weihnachtsfeier auf bevor sich die Gäste an die Gurgel gehen. Die Streitigkeiten beginnen immer nach dem gleichen Muster und der richtigen Menge Alkohol. Dein Haus deine Regeln. Streithähne nicht nebeneinander setzen und sprich den der Anfängt direkt an und erinnere ihn daran, dass er dein Gast ist und du ein friedliches Fest möchtest. Eigentlich wissen alle genau wann der Zoff beginnt, der folgt auch immer den gleichen Regeln. Ich würde sogar vor der Einladung den Beteiligten nett aber bestimmt mitteilen, dass sie nur kommen dürfen, wenn sie sich zu benehmen wissen.

Ganzeinfach... Ich kenn ein Gutes gericht für deine Schwester weil sie vegetaria ist: Kartoffelstrudel Zutaten Für 6 Portionen Kartoffelstrudel: 150 g Mehl 2 El Öl Salz 800 g Kartoffeln 1 Tl Kümmel 1 Stange Lauch, (ca. 250 g) 1 Tl Koriandersaat 1/2 Tl Chiliflocken 70 g Butter 50 g Backpflaumen, (soft) 150 g Taleggio 5 Stiele glatte Petersilie Mehl, zum Bearbeiten 2 El Semmelbrösel 1/2 Tl Schwarzkümmel Salat 1 Endiviensalat 1 kleiner Radicchio 50 g gesalzene Pistazien 1 Tl mittelscharfer Senf 4 El Weißweinessig Salz Pfeffer 6 El Haselnussöl Gebratene Apfelspalten: 2 säuerliche Äpfel, (z.B. Boskop) 20 g gesalzene Butter 5 Stiele Zitronenthymian Außerdem Klarsichtfolie 1 großes Küchentuch Backpapier

Zubereitung 1. Aus Mehl, 75 ml Wasser, 1 El Öl und Salz einen geschmeidigen Teig kneten. Den Teig mit dem restlichen Öl einpinseln und mit Klarsichtfolie abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen.

  1. Kartoffeln ungeschält mit Kümmel in Salzwasser gar kochen. Abgießen, ausdämpfen und abkühlen lassen. Kartoffeln pellen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Lauch putzen, längs halbieren, waschen und nur das Weiße und Hellgrüne quer in ca. 1 cm breite Stücke schneiden.

  2. Für die Gewürzmischung Koriander und Chili im Mörser fein mahlen und mit 1/2 Tl Salz mischen.

  3. Für die Füllung 30 g Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin bei starker Hitze in 3-5 Minuten goldbraun braten. Dann den Lauch zugeben und kurz unterschwenken. Mit der Gewürzmischung abschmecken. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Backpflaumen in ca. 1/2 cm große Stücke schneiden. Taleggio in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Petersilienblätter abzupfen und fein schneiden. Backpflaumen, Taleggio und Petersilie unter die abgekühlten Kartoffeln mischen.

  4. Für den Strudel die restliche Butter zerlassen. Ein großes Küchentuch mit sehr wenig Mehl bestäuben. Den Strudelteig trocken tupfen, auf das Küchentuch legen und so dünn wie möglich ausrollen. Dann mit den Händen auf ca. 50 x 45 cm dünn ausziehen. Den Strudelteig mit etwas flüssiger Butter einstreichen und mit den Semmelbröseln dünn bestreuen. Die Kartoffelfüllung an der schmaleren Seite beginnend ca. 40 x 20 cm breit auf den Teig streuen. Mithilfe des Küchentuchs die beiden Längsseiten über die Füllung klappen. Dann mithilfe des Küchentuchs den Strudel mit Füllung von der schmaleren Seite her zusammenrollen. Den Strudel mit der Nahtstelle nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Strudel mit der restlichen Butter einpinseln und mit Schwarzkümmel bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 40-45 Minuten backen.

  5. Salate putzen, waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Pistazienkerne aus der Schale lösen. Für das Dressing den Senf mit Essig, Salz, Pfeffer und Haselnussöl verrühren.

  6. Die Äpfel längs halbieren, entkernen und die Viertel nochmals längs halbieren. Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Thymian zugeben und die Apfelspalten darin bei mittlerer Hitze auf jeder Seite in 2-3 Minuten goldbraun braten.

  7. Den Strudel aus dem Ofen nehmen und in 8-12 Stücke schneiden. Das Salatdressing gut mit dem Salat mischen, anrichten und mit Pistazienkernen bestreuen. Strudel mit Salat und Apfelspalten servieren:)


Und Für Dein Vater und anderen: Enten brust :) [Anschreiben wenn du nicht weist wie das geht)..... .... Wenn Das Alles Gut Klappt Kann Euer Onkel Mal O du Fröhliche o du selige und so.... Und Wenn Ihr Denkt Seine Stimme Hört auf dann.... Müsst ihr Zuerst ein Programm Aufstellen....[ich weiß JA nicht Ob ihr in die Kirche Geht)........ Und Deine Mutter Könnte Ja Plätzchen Packen :)

Und Im Foraus : Frohe Weihnachten :))

Meistens wird es bei uns so gemacht, da jeder etwas anderes mag und wir ca. zu 10 sind, das wir entweder verschiedene Gerichte mischen. Oder das wir ganz viele verschiedene Dinge kochen, damit für jeden was dabei ist. Die Reste kann man ja hinterher einfrieren und noch essen. Denn es ist viel zu schade , das ganze essen wegzuschmeißen. Es kann natürlich auch jeder sein Lieblingsgericht kochen, es mitbringen und dann macht ihr ein Buffet. Wer weiß, vielleicht mag dein Vater ja auch etwas Vegetarisches!-Man weiß ja nie.
Getränke kann man ja dafür einfach halten. Zum Beispiel für erwachsenene Wein für Kinder ( falls vorhanden) Cola und Fanta. Ihr könnt es auch so machen, dass ihr alle zusammen zuerst ein Weihnachtslied sing, vielleicht hat ja jemand aus deiner familie musikalisches Talent, und danch das Radio sehr leise laufen lasst. Wenn ihr eine CD habt, wo Weihnachtslieder drauf sind, ist das natürlich viel besser.
Wenn du die Gäste beschäftogen willst, dann sag den Kindern sie können ein Brettspiel spielen oder sich einen klassischen Weihnachtsfilm anschauen, und die Erwachsenen können mitmachen, oder über verschiedene Themen diskutieren.
Ein gutes Fest für jedermann.

Ach Julia, das gleiche wie bei mir jedes Jahr der Wahnsinn. Wir sind über Weihnachten rund 14 Mann. Da mischen sich 4 Generationen. Spannend;-D Wir sprechen im Vorfeld alles ab, was sich jeder vorstellt und welchen Teil jeder beitragen möchte, damit es rundum gelingt. Beim Essen gibt es alternative Kost, für jeden Geschmack ist etwas dabei und es wird von den "Mädchen" im Haus gemeinsam zubereitet und nebenbei ein Schlückchen oder oder zwei von der Weihnachtsbowlw genascht. Da gibt es schon nebenher die Mädchengespräche.... Währenddessen tummeln sich die Herrlichkeiten miteinander und führen die "Männergespräche", das ist ein weites Feld und geht von Autos über Technik, PC, Telefone, Hobbys und v.a.m. Männer unter sich brauchen wenig Beschäftigung vermittelt durch die Mädchen. Die Kinder unter uns flitzen von den Herrlichkeiten zu den Mädchen bis zu den Großeltern und teilen sich die Aufmerksamkeit mit Kartenspielen, Gesellschaftsspielen oder einem Weihnachtsfilm, zur Freude der Herrlichkeiten, die dann mitten im Gespräch verharren und auch am Bildschirm kleben. Wir sind eine sehr musikalische Familie und abdends holen wir meist die KJlampfe raus und spielen in alle Richtungen, begleitet von Mundharmonika und Keybord, Harfe etc. da spielt auch der Opa sehr gern mit. Wer das so nicht möchte, was selten der Fall ist, schnuppert in die Küche nach kleinen Leckerlis oder macht noch eine abendliche Runde mit den Tieren des Haushalts und den Kindern, die diese Abendspaziergänge ebenso lieben. Streß gibt es bei uns daheim nicht, jeder trägt auf seine Art dazu bei, dass es ein unvergesslich schöner Heiliger Abend wird und die beiden Feiertage nachfolgend ebenso. Jeder hat seine Aufgabe und der Rest wird brüder- und schwesterlich geteilt.

powerfraqu6464 22.12.2012, 11:14

Fehlerteufel in der Tastatur abends und Klampfe war dann mal gemeint. Ich mit meinen dicken Fingern, treffe manchmal zwei... Schöne Weihnachten.

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also wir - unsere familie - machen es jetzt seit über 10 jahren so: wir sind drei geschwister, jeder mit familie, kinder zwischen 11 und 25, plus die eltern von uns. jedes weihnachten ist ein anderer dran, wir treffen uns dann zum mittagessen in einem lokal - da kann jeder nach seinem geschmack bestellen, und vor allem: keiner von uns hat den streß mit dem essen kochen!!!, keiner den dreck, keiner steht in der küche und bekommt nichts mit von den gesprächen der anderen, und und und...

nach diesem meist doch sehr gemütlichen teil in einem lokal, geht dann der großteil eine runde spazieren, der jeweilige gastgeber meist schon nach hause, wo sich alle dann noch zum kaffeetrinken treffen, meist gg drei, halb vier. und danach klingt das ganze dann aus, es steht KEIN abendessen mehr an - ist doch eh meist zu viel essen an diesen tagen- und nach gemütlichem sitzen und quatschen verläuft es sich dann..

also wir sind seit jahren mit dieser regelung sehr sehr zufrieden und glücklich und werden das auch so weiterbehalten!

Also es allen ganz recht zu machen ist wohl eher schwierig, aber man könnte versuchen es etwas in den Griff zu bekommen, indem vielleicht eine kleinen Zeitplan vorsieht.

Sprich: Beim Essen vorbereiten ist die Zeit für die Weihnachtslieder, so kann der Onkel sein Talent zum besten geben und die Mutter die sich so sehr dafür schämt kann in der Küche helfen und muß das Ganze nicht so nah miterleben. Die Bescherung könnte dann zum Beispiel nach dem Essen geplant sein.

Beim Essen würde ich einfach etwas mehr machen was auch Vegetarier mögen und ansonsten meinen Essenvorstellungen treu bleiben und qauch dem Vater damit gerecht werden das es Fleisch gibt. Für Vegetarier mache ich gerne panierten Kolrabi, der kommt immer gut an. Hierzu Kohlrabi in Scheiben schneiden und wie ein Schnitzel panieren (seihr dann auch fast wie eines aus), kommt immer gut an (auch bei Nichtvegetariern).

Mehr kann man einfach nicht machen, ich glaube der Weihnachtsstreß gehört in den Familien einfach dazu und man muß versuchen es einfach mit Humor zu nehmen.

Das einzige was einen davor beschützt ist über Weihnachten zu verreisen (das hab ich die letzten 3 Jahre auch gemacht), das ist mal wirklich entspanntes Weihnachten ohne Streiterei und Peinlichkeiten. ;-)

Mach einen Familienjulclub. Jeder muss ein Geshcnek mitbringen, das für alle einigermaßen passt. Dann wird gewürfelt und bei 6 eines der Geschenke genommen. Nachdem alle Geschenke verteilt sind, wird ausgepackt. Ggfs. kann man eine Tauschrunde anschließen (vllt. mit der Zahl1), wo dann immer jene das Geschenk tauschen, die eine 1 gewürfelt haben (also immmer die beiden, die nacheinander die entsprechende Zahl gewürfelt haben). Das ganze mit netter Weihnachtsmusik im Hintergrund, einem netten Kaffeetrinken mit Torte oder nach einem schönen Essen. Du wirst sehen, dass dadurch so mancher eine nette Geschichte über andere Julclubs beitragen kann und viel gelacht wird - so war es zumindest schon zweimal bei uns.

Ich würde dann auf jeden Fall beim Essen berücksichtigen, das dein Vater Fleisch mag. Deine Schwester kann ja alle Beilagen gut essen. Davon wird sie ja auch satt. Wenn gerne gesungen wird stell doch einfach eine Playstation mit Singstar hin. Daran haben alle Spaß. Man könnte sogar einen Wettbewerb machen. Singstar gibt es auch mit Weihnachtsliedern.Das ist so witzig, und vielleicht geht es dann ohne Streitigkeiten ab- denn man kann es lange spielen und es lenkt ab.

Vielleicht fiel die Wahl auf Dich, weil Du nicht beim Wahnsinn mitmachst? Entscheide aus dem Bauch raus und mach einfach alles so, wie Du Dir eine schöne und entspannte Weihnachtsfeier vorstellst. Du wirst es nicht jedem recht machen können. Wenn Du gelassen bist und Spass hast, Deinen Gäste das Gefühl gibst, willkommen zu sein, werden sich alle wohl führen und sich zusammenreissen.

Bei uns ist es so, daß ich schon einmal dafür sorge, daß für die Gäste das zum Essen da ist, was sie besonders gerne haben. Für die Oma Wurst, die nicht zu festt ist und ihren schwarzen Tee. Für Opa einen guten Weißwein und für Vati ein paar Weißbier. Die Musik ist auch sehr gemischt. Zuerst Weihnachtslieder, dann Schlager, ein wenig Walzermusik und Oldies. Wir erzählen uns einige schöne oder kuriose Dinge aus der vergangenen Zeit und später spielen wir das gute alte Mensch Ärgere dich nicht. Ansonsten kann bei uns jeder tun und lassen was er will, um sich wohl u fühlen.

Am besten hast du zwei Hauptspeisen bereit: Einmal Weihnachtsgans oder so und für die Vegetarier sowas wie Käsefondou. Und für die Weihnachtslieder hab ich schon eine Idee: Man könnte doch Karaoke oder sowas singen, wenn alle singen muss sich deine Mutter doch nicht für ihn schämen, und er hat trotzdem seinen Spaß. Das mit den alten Familiengeschichten find ich schon wichtig, das würd ich nicht weglassen, auch, wenn's dabei vielleicht Streit gibt.

Mache Raclette oder Fondue so kann sich jeder das zubereiten was er am liebsten mag. Bestimmt macht ihr auch Bescherung und deshalb würde ich vorschlagen das ,,alle´´ vorher 1-2 Weihnachtslieder singen (wenn dein Onkel falsch singt fällt es nicht so auf). Nach dem Essen fordere alle mal auf ihr schönstes Weihnachtserlebniss aus ihrer Kindheit zu erzählen, so umgehst du das alte Familien Geschichten ausgekramt werden. Oft ist es auch Interessant zu hören wie die älteren Weihnachten verbracht haben und meistens gibt es viel zu lachen.

Liebe Julia,

mein erster Rat wäre eigentlich, lass es sein, fahr weg oder noch besser sag deinen Lieben in aller Deutlichkeit, dass du keine Lust auf die üblichen Streitigkeiten zur Weihnachtszeit hast. Doch ich fürchte das möchtest du nicht, daher ganz konkret ein Parcour zum umschiffen der von dir aufgeführten Klippen:

Zu essen würde es bei mir ''Pizzas zum selber belegen und braten'' geben. Es gibt sie wieder, die kleinen Tisch-Pizzaöfen analog zum altbekannten Raclette, nur eben mit Teig zum belegen. Die Teigfleckchen roll ich immer mit der Nudelmaschine aus, du kannst aber auch fertigen Flammkuchenboden aus dem Supermarkt nehmen. Als Belag muss natürlich für deinen Vater dünn geschnittenes Rindfleisch, schön mariniert, vorhanden sein und natürlich feines Gemüse für deine Schwester. Meist hab ich auch Sauerrahm und Zwiebeln für ''Elsässer Flammkuchen Art''.

Dann brauchst du noch eine schöne, große Spardose und eine gute Sammlung an Karaoke geeigneten Weihnachtsliedern. In die Spardose muss jeder einen 5 oder 10 Euro-Schein geben der mit ''den alten Familiengeschichten kommt'', irgendwann wird es den Leuten sicherlich zu teuer und von dem Geld geht ihr am nächsten Tag schick zum ''Versöhnungsessen''. Dann gibt es noch ein Karaoke-Weihnachtslieder-Wettbewerb, wer nicht mitmacht bekommt keine Punkte und wer die wenigstens Punkte hat, bekommt dusselige Mütze auf und muss nächstes Jahr diesen jährlichen Wahnsinn veranstalten. Dann braucht sich deine Mutter auch nicht mehr für den Onkel zu schämen und der Abend vergeht wie im Flug ohne das jemand überhaupt zu den alten Geschichten kommen kann. Hmpf, eigentlich doof dann bleibt ja die Kasse leer. ;-)

Ich würde eine Art Buffet zum Essen machen und verschiedene Getränke besorgen.

Ansonsten finde ich, dass das allerwichtigste für deine Gäste ist, dass es DIR gut geht. Also überfordere dich nicht, sondern mach, wie es für DICH passt - und du noch Spaß hast. Mit Gastgebern ist das so wie mit Eltern. Sind die Eltern zufrieden, überträgt sich das auf die Kinder und die sind auch zufrieden. So werden Deine Gäste viel mehr auf eine zufriedene Ausstrahlung von dir reagieren, als auf die "perfekte" Vorbereitung. Überfordere dich nicht, richte es so ein, dass du zum Fest noch Energie hast, um mit deiner Familie zu feiern - und bei der Einteilung der Kraft vergiss nicht: Die Gäste gehen - und du musst noch den Müll beseitigen. Ansonsten halte es wie Franz-Josef Strauß: Der meinte "Everybodys Darling is everybodys D*pp". xD

Bei uns halten sich Fleischfreunde und Vegetarier die Waage, da gibt es dann das Hauptgericht einmal mit rotem Tofu. Es gibt sehr schöne Weihnachts CDs zum Mitsingen und ich bereite einen Liederzettel vor, so eine halbe Stunde Singen machen alle gerne. Vielleicht kommt auch der Neffe der gut Klavier spielt. Zwischendurch spielen wir und wenn das Wetter gut genug ist, machen wir einen Spaziergang durch das Viertel und gucken bei den Nachbarn in die Wohnungen. Dann gibt es Bratäpfel mit Eis, das kann ich gut vorbereiten. abends gehen wir in die Kirche, es ist ja Weihnacht.

Guten Abend liebe Julia!

Dein Problem kenne ich nur allzu gut. Ich habe auch immer Bammel davor, ob alles klappt - und suche ständig nach Alternativen, falls etwas in die Hose geht...

Um ein friedliches Weihnachtsfest zu organisieren, bedarf es eine ganze Menge Arbeit in der Vorbereitung, doch eines musst Du immer bedenken: allen kann man es nie recht machen - man kann es zumindest versuchen. Ich gehe dabei wie folgt vor:

  1. Essen: Bei uns gibt es traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat - und für alle Vegetarier Tofu-Würstchen bzw. Käsetaler. Bisher kam das immer gut an und allen hat es geschmeckt. Meine Tante bringt immer noch leckeren Lachs mit, somit können wir alle Geschmäcker versorgen.

  2. Nach dem Essen: Meiner Meinung nach ergeben sich Gespräche von selbst, da wir aber noch kleine Kinder bei uns haben, sind diese immer ganz stolz, etwas auf der Blockflöte vorzuspielen; wer mag, kann selbstverständlich gerne mitsingen!

  3. Weihnachtsrätsel: Nachdem auch das letzte Kind sein Talent gezeigt hat, bereite ich immer ein kleines Weihnachtsrätsel vor, bei dem alle gerne mitmachen. Selbst den Kindern macht es einen großen Spaß!

  4. Geschenke auspacken: Nach unserem Weihnachtsrätsel geht es ran an die Geschenke, man freut sich über das lang ersehnte neue Smartphone, lacht über Opa's neue Socken und ist glücklich.

  5. Kaffee und Kuchen: Wer jetzt noch/wieder Hunger hat, für den habe ich gemeinsam mit meiner Großmutter Kuchen vorbereitet, der Kaffee kommt aus der Kaffeemaschine und somit kann ich auch den letzten Maulenden ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Für die Kinder gibt es Weihnachtspunsch.

Du siehst, liebe Julia, es ist möglich, ein Weihnachtsfest zu organisieren, bei dem keiner zu kurz kommt, und falls doch, hat man zumindest Verbesserungsvorschläge für das folgende Jahr!

Ich wünsche Dir, deiner Familie und allen Mitgliedern hier auf gutefrage.net besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebe Grüße, TiRo26.

Noch bin ich ein kleines Rädchen im großen Uhrwerk. Ich gebe auch zu, dass ich es genieße noch recht jung und unbeschwert zu sein. Und Mami bringt eh immer den Spruch: Ich mach das schon. Und sie meistert es perfekt. MAMI an dieser Stelle Ich libe Dich dafür.... ich werds ihr ausdrucken, sonst machts ja eh kein Sinn^^. Meine Freundin und ich sind am 24. Dez. abends bei meinen Eltern daheim und es ist alles fertig. Helfen kann man dann nur beim Aufräumen, abwaschen, praktisch das wo Mami sich mal setzen kann. Und an den beiden anderen Tagen sind wir unterwegs bei ihren Eltern und anderen Verwandten. Jeder macht sich nützlich, wie er es kann oder wie die Hausherren es zulassen. Und wenn ich dann mal einen organisierten Haushalt habe, dann kann ich die Frage hier sicher besser beantworten. Ich wünsche Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Ich koche grundsätzlich mehrere Gerichte. Das hat zum einen den Vorteil, daß für jeden was dabei ist und zum anderen hab ich dann so viel, daß was zum Einfrieren übrig ist. Dies ist auch für mich von Vorteil, weil ich im Fernverkehr tätig bin und dann stets was in der Gefriertruhe habe, das ich zur Arbeit mitnehmen kann.

Zu den Weihnachtsliedern des Onkels: Lass im Hintergrund dezent eine CD laufen. Die dürfte den Onkel von der Singerei (hoffentlich) abhalten. Sollte er dennoch zu singen anfangen, fordere den Rest der Gesellschaft zum Mitsingen auf. Wenn es schräg genug klingt, hört das von Selbst wieder auf. Sollte es jedoch schön anzuhören sein, ist es auch gut, weil dann keine Zeit bleibt, um alte Kamellen vorzukramen und beugt dadruch Streit vor.

Frohe Weihnachten. :-)

Mach doch zum Essen einen Braten und dazu ein Kartoffelgratin (Für die vegetarische Schwester) Und einen schönen Salat, zum Nachtisch etwas Eis?

den Onkel würde ich mit den Kindern, falls vorhanden, vor dem Baum ein paar Lieder singen lassen, vielleicht ist es ja möglich deine Mutter dabei mit in die Küche oder so zu nehmen, zu reden oder sie zu fragen beim Abwasch zu helfen (Wir Kochen immer alle zusammen und räumen auch alle wieder ab)

Dann bekommt sie von der Singerei nicht so viel mit ;)

Und um den Streitereien entgegen zu wirken würde ich Gesellschaftsspiele spielen, wir spielen jedes jahr UNO, aber auch TABU oder Black Stories sind super Spiele!

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