Wie bekamen damals die Steinzeitmenschen ihre Ballaststoffe?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Kohlenhydrate haben mit Ballaststoffen nichts zu tun. Der veraltete Begriff Ballaststoffe stammt aus der ebenfalls veralteten Kalorienlehre. Damals dachte man, der Organismus benötigt nur Nährstoffe in Form von Energieträgern (Kohlenhydrate, Fette) und Baustoffen (Proteinen) und alles andere wäre überflüssiger Ballast - daher Ballaststoffe. Seitdem die Vitamine entdeckt wurden, wäre diese Lehre eigentlich tot, aber man hat sie einfach nur erweitert und versteht nun unter Ballaststoffe in der Regel alle Stoffe, die nicht zu den Nährstoffen gehören. Wahlweise auch Faserstoffe.

Die Steinzeitmenschen verzehrten im Winter das, was sie einlagern konnten (bspw. durch Trocknung) oder was sie noch fanden (Wurzeln, Beeren, Pflanzen). Da alle Lebensmittel der Natur immer auch alle "Ballaststoffe" enthalten, war die Versorgung kein Problem, solange überhaupt etwas zu essen da war.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Pangaea
09.07.2017, 19:16

Aus der Eiszeit sind auch "Gefrierschränke" bekannt: Man hob im Sommer Gruben aus, die bis hinunter zum Permafrost reichten (vielleicht einen bis anderthalb Meter unter der Oberfläche) und lagerte dort die Jagdbeute des Herbstes (wenn die Tiere sich gut fett gefressen hatten für den Winter). Sobald der Boden durchfror, waren die Fleischvorräte tiefgefroren. Und wenn es im Frühjahr wieder taute und der Verderb drohte, war sowieso alles aufgegessen.

2

Tierprodukte enthalten generell keine Ballaststoffe

Es wird jedoch schnell und unüberlegt behauptet, dass die Urmenschen Fleisch gegessen haben und es klingst immer so, als wäre Fleisch immer leicht zu bekommen und daher ihre Ernährung auf Fleisch basiert war, das ist Wunschdenken

Ballaststoffe werden ausschliesslich von Pflanzen hergestellt, d. h. auch die Steinzeitmenschen haben Pflanzliches gegessen und sie haben so viel davon gehabt, dass sie sich weiter haben vermehren können, die Menschheit hat sich daraus weiter entwickelt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man hat ja in der Steinzeit nicht nur Fleisch gegessen, sondern alles, was irgendwie essbar war. Man kann Pflanzen für den Winter trocknen, und Getreidekörner halten sich über Monate auch ohne besondere Behandlung - Hauptsache sie werden nicht feucht und man schützt sie vor Mäusen.

Geregelte Verdauung war das geringste Problem - Hunger ein viel größeres.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man nahm das zu sich was man fand und im Winter waren es häufig Nüsse und Insekten sowie natürlich Kleintiere und möglicherweise auch einmal Jagdbeute (sofern man nich selbst Beute wurde).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie die Inuit. Die essen den Darminhalt der Robben.

Oder sie sind dahin gewandert, wo es warm war.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das eine hat doch mit dem anderen garnichts zu tun

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Steinzeitmenschen waren Nomaden, daher denke ich das die im Winter in den Süden gezogen sind um da Nahrung zu finden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schau unter Paleo Diät nach. Ist Mega in , die Steinzeitdiät

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Aus der Natur. Lidel gab es zu der Zeit noch nicht.

Zudem wird " ausgewogene Ernährung " heute überschätzt. Du kannst auch mit nur Fleisch überwintern.

Die Leute wurden aber auch nicht so Alt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?