Wie bekämpfe ich Schimmel? Und hohe Feuchtigkeit?

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6 Antworten

Wie bekämpfe ich Schimmel? Und hohe Feuchtigkeit?

Wenn du die Feuchtigkeit los bist, kann auch kein Schimmel mehr wachsen.

Trotz 4 mal am Tag lüften (klar wenn ich unterwegs bin komm ich nicht zum 4 mal lüften) haben wir hier eine sehr hohe Feuchtigkeit.

Ich weiß jetzt nicht, wie du lüftest. Die Fenster sollten ganz auf (nicht auf Kipp), am besten quer durch die Wohnung (mit Durchzug). Das aber nur wenige Minuten. Nicht etwa eine halbe Stunde oder so^^

Jeden Morgen sind unsere Fenster total nass siehe Bild.

Bei Beschlagen der Fenster sofort lüften, wie oben beschrieben. Auch vor dem Zubettgehen noch einmal kurz durchlüften!

 hinterm Sofa, hinterm Kleiderschrank, hinter den
Küchenschränken. Also sprich in jedem Zimmer die außen wand.

Keine Schränke vor die Außenwand! Wenn das unvermeidbar ist, dann wenigstens von der Wand etwas abrücken. Die Außenwand sollte überall von der Zimmerluft erreicht werden. Sonst kann die Wand innen nicht von der Zimmerluft erwärmt werden, während sie von außen gekühlt wird. So hast du dann hinter dem Schrank eine kühle Stelle, an der die Feuchtigkeit kondensiert und Schimmel entsteht.

Wie ich schon geschrieben habe wir haben einen 14 Monate alten Sohn und ich möchte nicht das er das alles einatmet, aber ausziehen würde ich so ungern,

Hhm, also mit regelmäßigem Lüften tauschst du regelmäßig die Luft aus. So ist die Luft nicht nur "trocken", sondern auch unbelastet.

Klar ist, du solltest die Wohnung trocken bekommen. Dazu müssen natürlich auch die Heizkörper funktionieren (Auch die bitte keineswegs mit irgendwas zustellen!). Wie leicht oder schwer das ist, hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem von der Wohnungsgröße und Raumhöhe (Volumen der verfügbaren Luft), der Anzahl der Personen und deren Feuchtigkeitsemission. Und von dem Bau selbst^^

Beispiele:

Wenn du etwa mit 5 Personen auf 40 Quadratmetern lebst, kannst du davon ausgehen, dass 4x Lüften niemals reichen wird. Ich bin allein auf 55qm, nur halbtags zuhause, koche selten ... da komme ich auch mit 2x Lüften aus. Es sei denn, es ist Backsaison^^

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Na bei einer Wohnungsbesichtigung wird ja darauf geachtet das man sowas nicht sieht.

Ich bin ehrlich,es gibt eine menge Leute die vertuschen etwas. Ich an deiner stelle würde da nicht groß rumzögern.

Bis der Kram alles beseitigt ist kann es lange dauern. An euch kann es ja nicht liegen.

Bei den Fenstern ist es wahrscheinlich so das sie nicht mindestens doppeltverglast sind und die Temperaturen unterschiede zu hoch sind. So das das Fenster dann beschlägt und die Feuchtigkeit sich ansammeln tut.

Bei den Wänden ist es entweder so das die zu hohe Feuchtigkeit in den Räumen zu hoch ist und sich das irgendwann ansetzt.
Oder eventuell liegt auch ein anderer Schaden vor.

Mit dem Lüften hat das nichts mehr zu tun. Man sollte auch mal nicht lüften können ohne das die Fenster schon feuchtigkeit ansammeln.

Ein Kollege von mir hatte sowas ähnliches mal.

Dort wurden über 11 Monate trocknungsmaschinen aufgestellt. Erst danach wurde nach dem Problem gesucht.Erst sei es draußen die Wand gewesen und dann kaputte Rohre hinter der Dusche etc.

Glaub mir sowas möchtest du nicht mitmachen. Vorallem das sich das auch schnell auf die Gesundheit ablässt.

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Kommentar von ChriStinA8
21.10.2016, 00:11

Das heißt am besten ausziehen?! In den Griff werden wir es nicht bekommen? Was mich total stutzig macht ist das unser Vermieter Bauunternehmer ist und dann vermietet er uns sowas? Er ist auch der Chef von meinem Mann, und er kennt mich noch als ich 3 Jahre alt war.

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Da hilft nur verstärktes Heizen und Lüften. Natürlich muss die Heizung hierfür ordnungsgemäß funktionieren. Vermutlich ist in der Wohnung noch zuviel Feuchtigkeit von der Renovierung. Mehrmals täglich für 10 Minuten das Fenster GANZ öffnen (NICHT auf Kipp) und immer heizen.

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Hallo,

das sieht sehr danach aus, dass die Baufeuchte noch drin ist.

Das wäre Aufgabe der Bautätigkeiten gewesen (Planer, Eigentümer), VOR einem Bezug die Baufeuchte herauszubringen.

Meine Empfehlungen:

Alles genau dokumentieren (schriftlich festhalten, mit Datum und Uhrzeit und Namen von Gesprächspartnern usw.).

Messungen machen oder machen lassen:

Temperatur und Luftfeuchte (Messort notieren!), jeweils außen und innen!

Ein Schreiner oder Maurermeister hat ein Messgerät, mit dem die Mauerfeuchte gemessen werden kann (Werte, Name des Messenden, Type des Messgerätes, Einstellungen des Messgerätes, alles genau notieren, sonst anfechtbar!).

Ein Maurermeister oder Architekt oder Bauingenieur kann sagen, welche Mauerfeuchten als nass, feucht oder trocken gelten.

Fragen Sie den Vermieter, wie und womit er das "hinbekommen" will.

Machen Sie die Hinweise und Forderungen an den Vermieter schriftlich, unbedingt.

Sie können 4x täglich lüften, sogar 6x:

Sofort nach dem Aufstehen.

Bevor Sie außer Haus gehen.

Dann abends nochmal 2- bis 4-mal.

Das reicht aber nicht, wenn die Baufeuchte noch drin ist. Früher hat man in den ersten 2 Jahren extra billiger vermietet, an arme Leute, die bewusst ihre Gesundheit riskierten, um den Bau "trocken zu wohnen". Und damals waren die Gebäude weit weniger dicht als heute!

Wahrscheinlich brauchen Sie die Hilfe einer Rechtsberatung: Verbraucherzentrale, Mieterverein, Rechtsanwalt usw.

Warten Sie nicht ab. Denn das tut ja schon der Vermieter. Und dann passiert nichts, außer dass die Gesundheit schleichend schlechter wird.

Wenn diese Antwort hilfreich war, bitte entsprechend klicken.

Viel Erfolg!

 

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Gutachter Einschalten und überprüfen lassen. 

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Hast du schonmal einen Luftentfeuchter ausprobiert?

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Kommentar von ChriStinA8
20.10.2016, 23:50

Nein noch nich, würde es den wirklich klappen?

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