Wie bei Gespräch wegen Übernahme (Ausbildung) Chef zum hohen Gehalt bringen?

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3 Antworten

Ich mache eigentlich die Hälfte der Ausbildung Dinge, die gar nicht zur Ausbildung gehören; und zwar beispielsweise PCs im Internet konfigurieren, bestellen und dann alles einstellen (Windows installieren, zum Netzwerk hinzufügen, alle Treiber [Drucker, Rechtsanwaltsprogramm] installieren etc.

Dann lass dich als Informatiker einstellen und entlohnen.

Als gerade ausgelernter Rechtsanwaltsfachangestellter bekommst du nie und nimmer das, was dir da vorschwebt, egal wie hoch der Gewinn des Unternehmens ist.

Meinst du ich kann dem Chef dann ins Gesicht bewusst und selbstbewusst sagen, dass ich gerne z. B. 2.300 € brutto möchte, weil sie so abhängig von mir sind und ich so viele Vorteile etc. bringe? Oder ist das dann evtl. eher nicht so gut, da ich dann wie ein arroganter Typ rüberkomme? :)

Es gibt genug, die für weniger Geld ähnliches leisten und meht Berufserfahrung mitbringen, überschätze deine "Vorteile" nicht. Zumal in Hinblick auf den Gewinn wohl die niedrigen Personalkosten für den Chef den größeren Vorteil darstellen (sonst würde ja besser bezahlt werden).

Du hast dir zum gut Geld verdienen einfach die falsche Branche ausgesucht. :-(

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Kommentar von Russe
25.01.2013, 22:36

Für einen ausgelernten Informatiker habe ich zu wenig erfahren und ich möchte nicht gerne eine zweite Ausbildung gleich nach meiner ersten beginnen.

Es gibt eben nicht genug, die für weniger Geld ...

Es müssen nämlich bestimmte Voraussetzungen des Angestellten erfüllt sein; und diese Voraussetzungen zu erfüllen ist sehr schwierig, aber ich kann das und darüberhinaus noch viel mehr ...

Mir ist doch klar, dass die Branche kein Beruf zum Gut-Geld-Verdienen ist, aber ich sehe mich da ein wenig als kleine Ausnahme ...

Deswegen frage ich hier nach einem Rat, wie ich es am besten machen könnte.

Danke!

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Also das was dir gerade so an Gehalt vorschwebt, bekommst du nie und nimmer durch. Ich denke mal dein Chef würde eher so reagieren, als ob du nicht alle Tassen im Schrank hättest das kannst du vergessen und er würde so argumentieren, dass du schließlich ja noch Berufsanfänger bist. Bekommst du den für deine Fahrten Kilometergeld? Wenn nicht dann würde ich dem schon mal fragen ob du welches bekommst. Wenn du schon das alles mit dem Privatauto fahren musst. Du kannst ja auch so argumentieren, das schließlich Sprit teuer ist. Sonnst glaub ich kannst du höchstens erst einmal 1700-1800€ raus schlagen aber mehr wird da wohl nicht drin sein. Vielleicht kannst du ja auch noch 1900€ raus schlagen aber das glaub ich wäre auch echt das Maximum. Man würde sich dann ehre irgendwo dazwischen einigen.Ich denke mal das wenn du dann ein paar Jahre in diesem Betrieb dann arbeitest, dass du dann mal nach ner Gehaldserhöhung nachfragen kannst.

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Kommentar von Russe
25.01.2013, 22:34

Das ist natürlich sehr deprimierend, solche Antworte zu lesen. :(

Wegen den Benzinkosten: Er bezahlt mir immer pauschal einfach nach Laune 10 oder 20 €. Ist angemessen (wobei es insgesamt recht wenig ist, wenn man bedenkt, dass dadurch meine Kilometerzahl höher wird, dementsprechend Verschleiß, Schmutz am Auto etc. ...).

Das mit der Gehaltserhöhung kann schon gut sein, aber das ist eher so ein Typ, der vielmehr nur an sich denkt. Da könnte es sehr lange dauern.

Ich würde noch akzeptieren, wenn er weniger vorschlagen würde bei der Probezeit.

Dass ich Berufsanfänger bin, ist bestimmt sehr uninteressant, da ich ja alles nach vollster Zufriedenheit erledige (wenn nicht, dann noch besser als jemand, der 10 oder 20 Jahre Berufserfahrung hat). Deswegen möchte ich auch so viel.

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Darf ich dich diskret fragen bei welchem Rechtsanwalt du arbeitest bzw in welcher Gegend? Ich bin auch aus Nürnberg und in meiner Straße wird klar, dass Rechtsanwälte wohl sehr gut verdienen..

Ich würde ihm genau das vorhalten. So wie du das schilderst ist er nämlich auch auf dich angewiesen, und Abhängigkeit ist ein gutes Argument. jenachdem wieviel du fahren musst, kannst du auch versuchen einen Dienstwagen rauszuschlagen.Das dürfte dann nichts großes sein (zwecks Steuernachteil), aber wenn du viele Fahrten beklagst dürfte das eine Idee sein. Sonst.. ermittle doch einfach mal den durchschnittlichen Satz für Rechtsanwaltsfachangestellte, damit meine ich auch bewusst Männer (die im Schnitt mehr verdienen dürften). Mit dem Argument kannst du dir noch 10-20% draufschlagen lassen und solltest dann erstmal eine gute Basis für eine weitere Zusammenarbeit haben.

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Kommentar von Russe
24.01.2013, 00:02

Ich möchte nicht gerne preisgeben, bei wem ich arbeite. :-) Hoffe du verstehst, wieso.

Also ich kann nicht sagen, dass wir sehr viel Geld haben, aber es wächst ständig (das Geld :-)).

Den Dienstwagen würde ich evtl. etwas später versuchen rauszuschlagen. Er sagte bereits selbst, dass wir mal einen brauchen werden, wo wir dann unser Logo aufkleben, um auch Werbung zu machen.

Anfangs wäre mir lediglich das Gehalt wichtig, der Rest könnte so bleiben (habe nämlich auch unter anderem die Mindestanzahl von Urlaubstagen).

Ich habe irgendwo gesehen, dass das Bruttogehalt bei Frauen durchschnittlich maximal ca. 1.600 € ist und bei Männern 1.800 €. Aber 1.800 € brutto wären mir zu wenig (und das wäre maximal laut http://www.gehaltsvergleich.com/vergleich-6486,bundesland,DE-BY,Bayern.html).

Meinst du ich kann dem Chef dann ins Gesicht bewusst und selbstbewusst sagen, dass ich gerne z. B. 2.300 € brutto möchte, weil sie so abhängig von mir sind und ich so viele Vorteile etc. bringe? Oder ist das dann evtl. eher nicht so gut, da ich dann wie ein arroganter Typ rüberkomme? :)

Danke für deine Antwort!

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