Wie beginnt man am besten eine Hunde Zucht?

15 Antworten


Hallo,

da ihr züchten und nicht vermehren wollt - das ist doch richtig so? - musst du folgendes überlegen:


Um im VDH zu züchten, müssen zwei Dinge geregelt werden:


- du musst Mitglied im VDH sein, einen Zwingerschutz beantragen,
entsprechende Seminare besuchen, dir viel Wissen über die Rasse
aneignen. Alle andere noch relevanten Dinge erfährst du dann über den
für dich zuständigen Zuchtwart, der für Züchter immer der erste
Ansprechpartner ist.

Und züchten sollte man eine Rasse natürlich erst, wenn man ausreichend Erfahrung mit dieser Rasse hat, viel Wissen und eben dann erst beurteilen kann,  auf WAS man in der Zucht besonderen Wert legen will. Dass man eine Menge Wissen über Genetik haben muss, ist selbstverständlich. Dass man über die "guten" Vererber und Zuchthunde (auch die der Vergangeneheit) bei der ausgewählten Rasse Bescheid wissen muss, ist ebenfalls natürlich klar.

Da ihr euch noch nicht mal für eine Rasse entschieden habt, ziehe ich hier eure Kenntnisse arg in Zweifel.


- deine Hunde müssen FCI-Papiere haben und dann auf den
erforderlichen Ausstellungen gezeigt und bewertet werden. Für jede Rasse
gibt es ganz unterschiedliche Anforderungen, da musst du dich beim VDH
informieren. Für jede Rasse gibt es auch ganz unterschiedliche
gesundheitliche Untersuchungen, die vorgeschrieben sind.


Deine Zuchthündinnen müssen angekört werden, also für zuchttauglich
befunden werden. Dazu bedarf es entsprechender Formwertnoten bei den
Ausstellungen in den vorgeschriebenen Klassen. Auch darf der Hund keine
zuchtausschließenden Fehler haben - wie gesagt, von Rasse zu Rasse
unterschiedlich. Und wenn man einen Welpen oder Junghund kauft, ist es nicht gesagt, dass aus diesem einmal ein guter Zuchthund wird.


Rüden hält man als Züchter nicht selbst, denn man weiß ja erstens gar
nicht, ob er blutlinienmäßig zu der Hündin passt und zweitens kann man
ihn ja nach kurzer Zeit schon nicht mehr verwenden, denn seine Töchter
dürfte er nicht decken. Und da man mit jeder Hündin höchstens zwei oder
drei Würfe macht, wäre ein eigener Rüde ziemlich sinnfrei. Außerdem wäre
das unnötiger Stress, denn während der Läufigkeiten muss man viel zu
sehr aufpassen, dass nichts passiert.


Ach ja, einen wichtigen dritten und vierten Faktor habe ich noch vergessen:


- du brauchst ein ziemlich gut gefülltes Bankkonto, denn die Würfe
kosten erst einmal richtig viel Geld, bevor auch nur ein einziger Euro
durch einen Verkauf hereinkommt. Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, die Geburt normal ist, keinerlei Krankheiten auftreten etc., dann
brauchst du bis zum Verkauf 2000 - 3000 Euro (von einer normalen
Wurfstärke von 6 Welpen ausgehend). Das Geld muss vorhanden sein und
noch mind. 2000 Euro dazu, denn kommt es zum Kaiserschnitt etc., dann
sind auch diese Euros schnell verbraucht.


- Zeit brauchst du auch - also mit einer Berufstätigkeit, selbst
Teilzeit, geht das nicht. Die Welpen brauchen eine Rundum-Betreuung.

- da im VDH Etagen- bzw. reine Wohnungsaufzuchten verboten sind, brauchst du natürlich ein Haus mit Garten oder eben eine Erdgeschoss-Wohnung mit direktem Gartenzugang. Ansonsten bekommst du keine Zuchtgenehmigung.


Ach ja und bitte daran denken, das ist wichtig: als Züchter haftest
du 2 Jahre lang für alle Krankheiten deines Nachwuchses, die erblich
bedingt sind oder durch die fehlerhafte oder mangelhafte Aufzucht
entstanden sind - das kann schnell ins Geld gehen.


Und bitte glaube nicht, dass man einem Jungzüchter/Neuzüchter die
Welpen nur so aus den Händen reißen wird .... das ist nicht so.Oft genug
bleibt man auf dem Nachwuchs auch sitzen, weil entweder die Nachfrage
nicht da ist, man genau die falschen Geschlechter hat, einem die Käufer
alle überhaupt nicht gut genug sind, etc. pp. Und wenn es dann kranke
Welpen sind (auch das passiert), dann hat man sehr schnell ein großes
Problem.


Trotzdem: Gutes Gelingen


Daniela



Ich habe es bei meiner Huforthopädin mitbekommen, deren Hündin - eine von Vieren - vor drei Wochen Welpen bekommen hat. Süß.

Was für ein Aufwand. Die Hündin muss eine vorzügliche Hündin sein. Sie ist mit ihr zu Ausstellungen gefahren, hat sie vorgestellt. Mit Erfolg. Tierarztuntersuchungen. Röntgenuntersuchungen. Blutuntersuchungen...

Dann hat sie einen Rüden gesucht. Da die Rasse, die sie züchtet, rel. selten ist, ist der Genpool in Deutschland klein. Da sie aber keine Inzucht wollte, ist sie mit der Hündin  - und ihren drei anderen Hündinnen -  nach Frankreich gefahren, wo es einen vorzüglichen Rüden gibt, der ihre Hündin dann gedeckt hat. Die drei anderen Mädels nicht, die fuhren nur zur Gesellschaft mit.

Sie musste auch diverse Bedingungen in der Haltung erfüllen. Nix Zwinger etc... Die Wurfkiste steht in ihrem Schlafzimmer.

Und was weiß ich noch....

Natürlich züchtet sie nicht jedes Jahr. Ihre drei anderen Hündinnen, Champions und Best of... , hat sie seit zwei Jahren nicht decken lassen. Ihre jetzigeMutterhündin wird danach auch erst mal nicht mehr gedeckt. Vielleicht auch nie wieder.

Da die Rasse, die sie  züchtet, nicht so oft vorkommt, gibt es bereits eine Warteliste von Interessenten. Und die wählt sie handverlesen aus.  Nicht jeder, der will und mit Geld wedelt, bekommt einen Hund.

Ich glaube, dass es ein schönes, aber sehr arbeitsintensives Hobby ist. Und obwohl sie die Welpen kaum unter 1500 Euro abgibt, verdient sie da nicht viel dran. Natürlich bekommen ihre Hunde auch allerbestes Futter. Pedigree Pal ist nicht dabei.


Lies das Zuchtreglement der einzelnen Hunderassen.

Ihr müsst natürlich einen Rassehund kaufen, dem Rasse Club beitreten und hoffen, dass euer Hund mit ca. 12- 18 Monaten die Zuchtzulassung besteht.

Wesenstest Röntgenbilder Augenuntersuchung etc.

Dann folgen Züchterkurse, eine Begutachtung ob eure Wohnsituation die Mindestanforderung des Zuchtverbandes entspricht.

Das kostet erst mal sehr viel Arbeit und Geld, bevor man überhaupt nur an den ersten Wurf denken kann.

Wenn der Hund die Zuchttauglichkeitsprüfung nicht besteht, geht die Suche und Aufzucht eines möglichen Zuchthundes wieder von vorne los.

Bis zum ersten Wurf dauert das ca. 3 Jahre.

An den ersten 1-2 Würfen verdient man gar nichts, das deckt gerade mal die Investitionskosten. Vom Züchterpech, dass man einen ganzen Wurf verlieren kann oder die Hündin einen Kaiserschnitt braucht etc. ist da noch nicht mit gerechnet.

Wenn man durch Dänemark durchfährt, kommt der Hund auch weg?

Also,wir haben ein Hund(Husky-Schäfer-Border Collie mix) und wir wollen in Sommerferien nach Norwegen, ein Freund besuchen. Das ist aber jetzt sau blöd, weil Dänemark eine Hundeliste haben, dessen Rassen eingeschläfert werden. Sie dürfen noch andere Hunde, der wie ein gefährlichen Hund aussieht einschläfern. Wir wollen nur Dänemark durchfahren, weil es den einzigen Weg mit dem Auto ist. Kann man trotzdem druchfahren? Weil meine Mutter hat so gesagt, man kann, aber der Hund muss in Auto bleiben, ausser wenn er nötig hat(Also, er muss dann sein geschäft machen)

Und jetzt kommt die Fragen:

Kann man mit dem Hund kurz Dänemark durchfahren?

Sieht mein Hund gefährlich oder böse aus? (Husky-Schäfer-Border Collie mix)

Wäre nett, wenn jemand alles beantworten könnte ^-^

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Guten Morgen,

leider sind die meisten Hunderassen ja total verzüchtet und haben viele potentielle Erbkrankheiten.

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Höchstwahrscheinlich werde ich in Zukunft mein Leben als Försterin verbringen. Sollte das nicht der Fall sein, dann als Pferdewirtin.

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Ich möchte später entweder einen Hund, der mir bei der Jagd helfen kann oder einen Hund, der auch mal auf Haus und Hof aufpassen kann und auch für die Familie gut ist.

Daher habe ich hier mal ein paar Rassen ausgewählt. Ich weiß über keinen der Hunde besonders viel, also klärt mich bitte auf, wenn ich etwas falsch verstanden habe:

Jagd: Irish Setter, Rhodesian Ridgeback, Deutsch Kurzhaar, Weimaraner

Hof und Haus und Familie: Deutscher Schäferhund (Leistungslinie), Dobermann, Deutsche Dogge, Riesenschnauzer, Königspudel (eher nur Familie)

Sind darunter Rassen, die ihr mir abraten würdet? Wie sieht es mit der Gesundheit aus (zumindest beim Dobermann recht miserabel, oder?)?

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