wie befreie ich mich aus einer Beziehungsabhängigkeit?

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6 Antworten

http://www.hilfetelefon.de/aktuelles.html

Hier kann dir sofort und rund um die Uhr kompetent geholfen werden. Da kann man auch alles erzählen, die sind speziell ausgebildet.

Was die Therapie betrifft rate ich bei so schwerer Traumatisierung zu tiefenpsychologischen Therapien, da die meisten Traumatherapien darauf basieren und sie sowohl gegenwartsbezogen (was tun damit es JETZT besser wird?) als auch vergangenheitsbezogen (was war früher und weshalb habe ich diese Symptome jetzt?) arbeiten.

Verhaltenstherapie sind auch nur max 80h, das wird vermutlich zu wenig sein. Dann muss man 2 Jahre warten ehe man weitere 80h bekommt.

Evtl wäre ja auch ne stationäre Traumatherapie was für dich. Da müsstest du mich mal mit Wohnort/Gebiet anschreiben, dann kann ich dir welche nennen.

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moonchild1972 17.06.2016, 01:55

Vielen Dank.

ich war beim BIPP (Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse). Sie haben mich an Tiefenpsychologische Therapeutinnen vermittelt.

Ich habe für mich eingesehen, dass eine VT nicht wirklich etwas ändern kann.

Auch bei den anderen Community - Mitgliedern möchte ich mich trotzdem noch recht herzlich bedanken für Ihre Ermutigungen. Und dass sie mir zu einer Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geraten haben.

Freundliche Grüße,

moonchild1972

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Du fragst dich, ob du eine Therapie brauchst ? Eigentlich kennst du die Antwort doch schon : ja !

Etwas anderes wird dir nicht helfen. Du musst deinen eigenen Wert erkennen, feststellen, das man dich lieben kann, ohne das du dich abhängig machst. Das Liebe nicht mit Unterdrückung, Schlägen und Herabwürdigung zu asoziieren ist. Du musst lernen, dich selbst zu lieben.

Ich wünsche dir viel Kraft auf diesem sehr harten und schmerzhaften Weg ! Aber er ist es wert ihn zu gehen !

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Ich bin kein Therapeut und kein Arzt aber für mich liest sich das so krass dass ich von einer Verhaltenstherapie abraten würde. Ich würde eher eine tiefenpsychologische Therapie machen. Da gibt es unendlich viel zum aufarbeiten. Nur indem du dein Verhalten änderst und etwas mehr über dich selbst weißt - ich weiß nicht ob das ausreichend ist auf Dauer. Aber ich finde es gut dass du was tust und dir helfen lässt. Egal wie - ich wünsch dir viel Kraft

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das sind alles Themen für Deinen Therapeuten.

Würde Dir im übrigen raten, keine Verhaltenstherapie, sondern eine analytische Psychotherapie in Angriff zu nehmen.

Du musst nicht Dein Verhalten ändern, Du musst Deine Erlebnisse verarbeiten sonst werden sie Dich Dein Leben lang begleiten.

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Seanna 09.06.2016, 05:43

Analyse? Scheint mir schon aufgrund des Schreibstils und der Anamnese irgendwie kontraindiziert. Jegliche Traumatherapien die ja offensichtlich nötig ist, basieren eigentlich auf der tiefenpsychologischen Ausrichtung und das wäre auch mein Rat.

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Hallo moonchild... dein Name passt schon zu dir... Wenn du noch etwas von diesem Leben haben willst, dann begib dich in Therapie!!! Das was dir passiert ist, ist schrecklich! So sollte es keinem Menschen gehen! Meist muss man auf einen Therapieplatz warten, aber es lohnt sich!!! Du lebst noch, hast eingesehen, dass was falsch läuft und willst dir helfen lassen: Bessere Voraussetzungen gibt es nicht. Geh los und lass dir helfen und du wirst sehen, dass der lange Weg der vor dir liegt, sich lohnen wird. Versprochen!!!

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ich weiß nicht, ob irgendeine Therapie mir wirklich helfen kann :(

denn:

kennt ihr dieses Buch (unterer Link)

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.antipsychiatrieverlag.de/images/versand/cover/green.gif&imgrefurl=http://www.antipsychiatrieverlag.de/versand/titel/green.htm&h=220&w=131&tbnid=YgQ378iwnR8BRM:&tbnh=160&tbnw=94&docid=_PhK6cSjvUnO-M&itg=1&usg=__bOJNqxGAo2FVddaqO_73QfG5Yis=

ich habe Dir nie einen Rosengarten versprochen. Von Hannah Green.

Unter uns gesagt, ich habe schon mehrere Therapien gemacht. Sie haben mich eher kränker gemacht. Ich wurde eingewiesen musste Tabletten nehmen. Ich breche jetzt aus.

Ich will gesund werden. Ich möchte leben. Ich weiß nur nicht, ob es jetzt mit 44 schon zu spät ist....

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