Wie beeinflusst Informatik die Fotograhie?

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5 Antworten

Mir fällt da spontan dieser virtuelle Polfilter ein, mit dem man nachträglich (!) die Spiegelungen auf z. B. Fensterscheiben herausrechnen kann, und somit erkennt, was sich hinter der Scheibe befindet.

Dass das mit einem normalen Polfilter möglich ist, ist zwar überhaupt keine Frage, aber mir geht es hierbei darum, dass es zu 100% in Software funktioniert, ohne zusätzliche Filter vorm Objektiv.

Naja, und die anderen Punkte wie Gesichtserkennung, Bildstabilisierung, etc. wurden ja schon angesprochen.

ABER: Viele Leute vergessen, dass es keine Zauberei gibt, und man - selbst mit tausenden von Supercomputern - keine zusätzlichen Informationen aus nicht vorhandenen Daten berechnen kann. Deshalb wird ein Bild, welches hochskaliert wird, immer auf die eine oder andere Art und Weise verschwommen oder unscharf sein ... egal welchen Algorithmus man verwendet.

Aus dem Nichts kann man eben keine Informationen hervorzaubern ... das klingt in den Werbeflyern von Software- und Kameraherstellern zwar immer anders, und viele Leute glauben das Ganze dann auch noch, aber wie gesagt - von Nichts kommt nichts. :)

(Bei der Sache mit dem virtuellen Polfilter sind die nötigen Informationen hingegen wirklich im Bild vorhanden, ABER die Bildqualität wird dadurch natürlich nicht besser ... wer auf Qualität setzt, wird sich einen "echten" Polfilter vors Objektiv schrauben, auch wenn obiger Algorithmus für Informatiker und Mathematiker verdammt interessant sein dürfte.)

Fazit: Besser als jede Software, ist eine vernünftige Kamera, die von vornherein Fotos in guter Qualität aufnimmt. Alles, was danach kommt, ist m. M. n. Pfusch! :)

Die Frage: Wie beeinflusst Informatik die Fotographie?

Die Antwort: so gut wie überhaupt nicht.

Die Definition für Informatik bei Wikipedia: Informatik ist die „Wissenschaft der systematischen Verarbeitung von Informationen, insbesondere der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern“.

Nach dieser Definition ist lediglich die Bildaufnahme mit routinemäßiger Speicherung auf ein Speichermedium, etwa eine CF-Card relevant, individuelle Bildmanipulationen dagegen nicht.

Schon bei der analogen Fotografie konnte man zwischen verschiedenen Filmen für unterschiedliche Aufnahmesituationen wählen und im Fotolabor ggf. den Entwicklungsprozess Zielorientiert beeinflussen.

Bildmanipulationen wie Retusche in Photoshop, oder irgendwelche sonstigen Manipulationen wie die Anwendung eines "digitalen Polfilters" sind dagegen nicht der Informatik zuzuordnen, sonder individuelle Manipulationen, wie man sie teilweise durchaus auch schon zu analogen Zeiten, freilich mit wesentlich mehr Aufwand, realisieren konnte.

Einen digitalen, mit dem physikalischen Polfilter vergleichbaren Filter kann es übrigens nicht geben, (näheres bitte der physikalischen Funktion des Polfilters entnehmen).

Dafür ist der "digitale Polfilter", gemeint ist die Anhebung von Kontrast und Farbsättigung, wie es mit jeder halbwegs brauchbaren Bildbearbeitung s-Software möglich ist, durchaus mächtiger, da der physikalische Polfilter nur bei bestimmten physikalischen Bedingungen Wirkung zeigt. Ein "Filterprogramm" ist nur etwas für "Dummies".

Für Fotografie ist das Auge welches durch den Sucher guckt entscheidend, weiterhin das für das Auge zuständige Gehirn. Das aber ist auch vor einem Monitor nicht anders, ob an der Kamera, oder mit Photoshop.

Digitalisierung der Fotographie, entwicklung von Kamerasoftware, Entwicklung von Bildbearbeitungssoftware etc.

Informatik hat die Fotographie Digital gemacht.

Ja das ist schon toll. Bildstabilisatoren, Panoramafotos, Kontrastverstellung, usw....alles live in der Kamera. In der Nachbearbeitung kann man sogar Kanten filtern, Objekte erkennen und klassifizieren und sogar mäßig unscharfen Text wieder scharf machen.

Informatik hat vieeeeel Einfluss auf die Bildbearbeitung.

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