Wie beeinflusst der Klimawandel das Hochwasser?

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3 Antworten

Wenn Du Hochwasser und Überschwemmung durch Starkregen/Flüsse meinst: In mehrfacher Hinsicht.

Die globale Erwärmung und der daraus folgende zusätzliche und beschleunigte Klimawandel erwärmen ja die Luft - und in wärmerer Luft kann sich einfach mehr Wasserdampf halten. Dadurch ist die Menge an Wasserdampf, die sich in der Atmosphäre befindet, bisher um rund 4 % gestiegen. Dadurch fällt in Gegenden, in denen es regelmäßig regnet, dann noch mehr Regen. http://www.scilogs.de/klimalounge/hochwasser-und-klima/

Durch höhere Temperaturen und mehr Wasserdampf ist auch mehr "Energie" in der Atmosphäre - Extremwetterereignisse wie Gewitter und Wolkenbrüche werden häufiger und stärker Bereits jetzt müssen Städte und Gemeinden z.B. die Kanalisationen vergrößern; eine direkte Folge des Klimawandels.  http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimawandel/_functions/aktuellemeldungen/121106_behoerdenallianz.html

Desweiteren verringert die globale Erwärmung die Temperaturunterschiede zwischen Äquator und Arktis - und damit verändern sich die Jetstreams, schnelle Windsysteme in großer Höhe, die unsere Großwetterlagen beinflussen. Bleiben die Mäander dieser Jestreams länger über einer Stelle "hängen", spricht man von einer Blockedewetterlage - und diese scheinen sich zu häufen. Mit diesen Wetterlagen einher gehen oft entweder Hitzewellen oder Starkregen mit Überschwemmungen

http://www.scilogs.de/klimalounge/extremwetter-durch-planetare-wellen/

http://www.scilogs.de/klimalounge/rossby-wellen-und-wetterextreme/

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Auf Grönland ist der Klimawandel eine Tatsache. Dort werden die Flüsse aus Schmelzwasser in jedem Sommer größer. Immer mehr Eis taut und fließt in den Ozean. Wenn wir so weiter machen, wird das Eis auf Grönland vollständig schmelzen. Die Menge des dort in Eis gebundenen Wassers lässt sich ganz leicht berechnen. Es ist so viel, dass der Meeresspiegel sich um 7 Meter anheben würde. Das bedeutet für viele Städte an der Küste, dass die Bewohner einen sehr langen Schnorchel brauchen. Auch wenn im Moment am Südpol noch keine Gefahr besteht, heißt das jedoch nicht, dass es für immer so bleibt. Wenn die Antarktis schmilzt, dann hebt sich der Meeresspiegel um ca. 70 Meter. Berlin würde dann auf dem Meeresgrund liegen. Dieses Szenario wäre nichts besonderes für die Erde, denn in der Vergangenheit war die Antarktis schon mehrfach eisfrei. 

http://flood.firetree.net/

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Naja, durch den Klimawandel schmelzen die Polkappen, die Gletscher. Somit steigt der Meeressiegel/Wasserspiegel an, Küstenstädte werden überflutet, große Flüsse treten über die Ufer und überschwemmen Landschaften.

ist zwar nicht ausfürlich, aber ich glaube es ist eine Erklärung auf die Frage?

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Kommentar von Napster5
07.04.2016, 16:54

Danke!

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