Wie beeinflussen die Mondphasen Hochwasser?

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3 Antworten

Hallo! Da gibt es keine wissenschaftliche Erklärung.  Die Gezeiten haben schon einen großen Einfluss - zumindest für die Menschen die am Meer leben. Aber es ist ein Gerücht dass die Ostfriesen immer bei Ebbe Grundstücke verkaufen...

Übrigens - kaum bekannt : Selbst die Erdkruste wird durch die Gravitationskraft des Mondes periodisch leicht angehoben - um bis zu 32 Zentimeter.

Aber was Du beschreibst ist subjektive Sicht.Es sind auch viel zu kleine Mengen. Oft wird da die Gravitation ( Anziehungskraft ) ins Spiel gebracht. Aber ein dicker Mensch der direkt neben Dir steht übt - zumindest physikalisch - eine größere Anziehungskraft auf Dich aus.

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Hallo ismxy,

bevor man nach dem "warum" fragt, sollte man erst mal schauen, ob das Phänomen überhaupt vorliegt. 

Hast Du denn da eine Quelle? - Eine wissenschaftliche Quelle, nicht einfach nur eine weitere Behauptung. ;-)

Normalerweise schwankt die Sandablagerung in Flüssen mit dem Wetter bzw. der im Fluss enthaltenen Wassermenge. Das führt natürlich zu deutlichen Schwankungen - nur dass die irgendwie mit dem Mond korreliert sein sollen, das lese ich zum ersten Mal. (Und ich lese recht viel zu dem Thema.)

Ohne Phänomen braucht man keine Erklärung. 

Grüße

ismxy 06.08.2017, 18:34

Ich bin mir nicht sicher ob es wirklich stimmt, aber ich habe das schon oft beobachtet und es traf jedes Mal zu

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uteausmuenchen 06.08.2017, 21:43
@ismxy

Hallo ismxy,

aber ich habe das schon oft beobachtet und es traf jedes Mal zu

Das Problem ist, dass wir uns nei solchen Beobachtungen nachweislich sehr leicht irren, was dieses "jedes Mal" angeht.

Ich habe eine Freundin, die sagte immer, wenn sie schlechte Laune hatte "Ich bin heute so reizbar, es ist bestimmt Vollmond - da bin ich immer so reizbar." Erst als ich dann systematisch mit ihr immer nachgeschaut habe, welche Mondphase tatsächlich war, hat sich das mit dem Spruch erledigt. Vorher hätte sie aber auch Stein und Bein geschworen, dass es praktisch jedes Mal zuträfe.

In der englischen Literatur nennt man das, was unsere Wahrnehmung hier verfälscht, einen "Bias". Im Deutschen haben wir keinen wirklich guten Begriff dafür, weil der "Irrtum" oder der "Fehler" negativ besetzt sind. Ein "Bias" ist aber völlig neutral, eine nüchtern betrachtete Möglichkeit, dass das Ergebnis verfälscht sein könnte, selbst dann, wenn wir uns um korrekte Beobachtung bemühen.

Ein solcher Bias entsteht rein unbewusst, weil uns Dinge, die unsere Erwartungen bestätigen, leichter auffallen und auch besser im Gedächtnis bleiben. Gegenbeispiele registrieren wir als "Ausnahmen" der von uns erwarteten Regel.

Wir haben aber einfach kein natürliches Gefühl für Statistik und schätzen die Häufigkeit der "Ausnahmen" intuitiv falsch ein. Eine saubere Statistik hinzukriegen, die einen Zusammenhang zwischen Mondphasen und bestimmten Sandablagerungen von den natürlichen Schwankungen durch Wind und Regen und Schmelzwasser abgrenzen(!) kann, ist alles andere als intuitiv machbar... was uns allerdings nicht daran hindert, das Gefühl zu haben, Zusammenhänge zu erkennen.

Bei allen möglichen Mythen, die dem Mond nachgesagt werden, ist es genau dieses Gefühl, das zu den Mythen im Volksmund geführt hat. Genaue Statistik hat bislang bei allen diesen Mythen gezeigt, dass die vermuteten Häufungen zu bestimmten Mondphasen nur "gefühlt" sind... und in der Realität gar nicht vorhanden.

Und ohne saubere Daten würde ich das jetzt auch einmal von diesem gefühlten Zusammenhang vermuten. Denn in der umfangreichen Literatur zu den angeblichen Mythen um den Mond spielt er nicht die geringste Rolle.

Grüße

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Macht er das wirklich?

Aber möglicherweise muss sich ja die Dunkelmasse des abnehmenden Mondes irgendwo zwischenlagern.

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