Wie beantragt man eine Kur (Tinnitus)?

14 Antworten

Einiges ist ja hier schon geschrieben worden - mehr oder weniger zutreffend....
Grundsätzlich ist es möglich, einen Antrag für eine "medizinische Rehabilitationsmaßnahme" (so heißt das nämlich offiziell, statt 'Kur') zu stellen. Wenn du schon einige Zeit berufstätig bist oder warst, dann wäre die DRV (Deutsche Rentenversicherung) zuständig, ansonsten die Krankenkasse. Du kannst dich einfach an die Krankenkasse wenden, sie leitet den Antrag innerhalb von 14 Tagen weiter, wenn sie sich nicht zuständig sieht.

Das Beste ist, die Sache vorab mit deinem Arzt zu besprechen. Entgegen einigen Behauptungen hier, gibt es auch psychosomatische Reha-Kliniken, die sich speziell mit Tinnitus-Problemen befassen.

Vorgehen:
(1) mit deinem Arzt sprechen; wenn der keine Einwände hat, dann
(2) sich an die Krankenkasse wenden und sich zu Reha-Wunsch beraten lassen
(3) Reha-Antrag stellen (für eine psychosomatische Rehabilitationsmaßnahme) (mit möglichst vielen ärztlichen Unterlagen und einem aktuellen Attest deines Arztes)
(4) Bescheid abwarten
(5) Mindestens 50 %, eher mehr, der Anträge werden erst einmal abgelehnt.
(6) Deswegen von vornherein damit rechnen, fristgerecht Widerspruch einzulegen.
(7) Es kann dann zu einer erneuten Ablehnung kommen oder - relativ häufig - es wird eine Begutachtung durch einen neutralen Arzt verlangt.
Das ist eine ganz normale ärztliche Untersuchung unter Berücksichtigung deiner Krankheitsgeschichte. Der Arzt macht dann eine Stellungnahme, ob er eine Reha-Maßnahme für notwendig und erfolgversprechend hält.
In der Regel folgt der zuständige Kostenträger (KK, DRV) dieser Einschätzung.


Einige Zeit später:
Schade. Über ein 'Danke' hätte ich mich gefreut. Eigentlich doch übliche Höflichkeit, wenn sich jemand die Zeit genommen hat, auf eine gestellte Frage vernünftig zu antworten.

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Wenn du eine Reha beantragen willst (der Begriff "Kur" ist sehr veraltet), fragst du als erstes bei deiner Krankenkasse nach und bittest sie, dir einen Antrag zuzuschicken. Dieser richtet sich, sofern du noch berufstätig bist, immer an deinen Rentenversicherungsträger.

Den Rehaantrag füllst du zusammen mit deinem Hausarzt aus, dessen Diagnosen sehr wichtig sind. Er muss dir bescheinigen, dass du seit Jahren unter Tinnitus leidest, er hat wahrscheinlich auch die Arztberichte deines HNO vorliegen. Ansonsten muss die Rentenversicherung dort nachfragen.

Beim ersten Versuch wird der Rehaantrag meistens abgelehnt; es lohnt sich in jedem Fall ein Widerspruch, bei dem auch der HNO dann voll mit ins Boot genommen werden muss.

Wenn dann auch noch bei deiner Krankenkasse viele Behandlungen und Therapien und am besten auch Krankschreibungen dokumentiert sind, dann stehen deine Chance gar nicht so schlecht.

Du gehst zum Hausarzt, der dich untersucht und dann eine Kur befürwortet.

Damit gehst du zu deiner KK und gibst die UNterlagen dort ab.

Die werden dann einen Amtsarzt beauftragen dich erneut zu untersuchen.

Wenn auch der zu dem Entschluss kommt, wird dir die Kur genehmigt.

Bei Kassenpatienten wird in den meisten Fällen erst einmal abgelehnt. Lege da dann Widerspruch ein .

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