wie baut man sich selbst wieder sein Leben auf, nachdem man "siehe unten"...?

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5 Antworten

Hey also ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen das ein Öeben mit Panikatacken möglich ist und man sehr wohl ins Leben zurück finden kann. Ich selber hatte schon mehrere und war auvh beim Arzt. Dennoch habe ich nie eine Therapie gemacht. Das wichtigste ist das du möglichst nicht über negative Dinge grübelst die dir passieren könnten. Das lößt zu mindest bei mir viel aus, sachen die triggernd sind ebenfalls von einem weg schieben hilft auch ungemein. Was mich am meisten aus meinem Loch rausgeholt hat ist mein Hobby was sehr aufwendig und Zeit intensiv ist. Du könntest dir etwas ähnliches suchen. Das in Verbindung mit Therapie hilft bestimmt. Ich kann nach knapp 6 Jahren fast Störungsfrei leben. Bleib auf jeden Fall dran.

Grüße 

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PA die durch Dope erstmalig ausgelöst werden, sind schwer wieder in den Griff zu bekommen, weil sie meist aus einem Teil des Unterbewusstseins kommen, die man vorher nie wahrgenommen hat. Folglich hat sich das "Resthirn" nie drum kümmern müssen und deswegen sind diese ausgelösten Ängste auch so übermächtig!

Ich selbst habe auch schon Erfahrungen mit THC hinter mir (zum Glück verjährt) die nicht alle angenehm waren. Jedoch hatte ich auch mehr oder weniger das "Glück" das meine daraus resultierenden psychischen Probleme von zwei lebensbedrohenden Situationen überlagert wurden und danach nie wieder auftraten. Eine Art "Schock-Therapie" wenn man so will.

Es ist auf jeden Fall richtig das du dir Hilfe gesucht und diese auch angenommen hast. Eine gute, korrekt angewendete Therapie kann hier auch helfen und sinnvoll sein, wenn du dich nur genug öffnest und die Hilfe dahin lässt wo deine PA herkommen. Nach ganz tief drinnen!

Wichtig für dich: Mach dir klar wo du stehst und versuch die Realität wieder richtig wahrzunehmen. Ist schwer wenn man neben sich steht aber ohne engen Bezug zur Realität wirds Therapieren schwer!

Nach einer solch relativ verpfuschten Zeit wieder ganz nach oben zu kommen, kann auch funktionieren, wenn man akzeptiert, das von dieser Zeit auf ewig "Narben" bleiben werden, ähnlich wie bei einer Porzellan-Vase die man wieder gekittet hat. Es wird nicht ganz 100%tig wieder so wie früher.

Klingt jetzt vielleicht doof, aber der Rest liegt ganz bei dir. Setz dir Ziele. Am besten ein Minimum, ein Medium und ein Maximalziel die du nacheinander erreichen möchtest. Dann bleibt nur die Arbeitsweise der "kleinen Schritte". Stück für Stück wieder von vorne anfangen, den Faden wieder aufnehmen und alle dafür notwendigen Dinge mit Prioritäts-Stufen belegen und danach "abarbeiten". Wenn du versuchst alles auf einmal zu erreichen WIRST DU SCHEITERN!!!

Ganz wichtig wären Freunde oder Familienmitglieder mit denen man über alles reden kann (WIRKLICH ÜBER ALLES!!!) das sind oft die billigsten und besten Therapeuten und geben den nötigen Rückhalt. 

Die PA die noch kommen, wirst du bis zur Therapie aushalten müssen. Versuch Tipps zu bekommen, wie du dich bei einer aufkommenden Attacke ablenken kannst.

Ich wünsch dir das du diesen Negativ-Ausflug in die dunkle Gedankenwelt heil überstehst und dahin zurück findest, wo du eigentlich sein möchtest - angstfrei!

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Die Therapie ist das Beste was Du machen kannst. Sie wird Dir helfen das zu überwinden oder zumindest gut damit umzugehen.

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Nein, ich halte diesen Weg (noch immer) nicht für sinnvoll. Wesentlich sinnvoller wäre es, sich mit realen Problemen im realen Leben zu befassen - also einfach die Perspektive zu wechseln und den Blickpunkt zurechtrücken. Einfacher ist es natürlich, andere die Arbeit machen zu lassen, den Weg über die Therapie zu gehen und in der eigenen kleinen Welt gefangen zu bleiben, ohne auch nur einmal über den Tellerrand hinauszuschauen....

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