Wie, außer Abhängigkeit, schädigt Schnupftabak die Gesundheit?

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4 Antworten

Moin.

Richtig ist, es ist kein Rauch und geht weniger auf die Lunge. Richtig ist auch, dass der Nikotin-Anteil zu einer Sucht führen kann. Was Krebs angeht, sind Deine Ausführungen

Was also wird geschädigt? Abhängigkeit ist ja kein 'Gesundheitsfaktor' - im Sinne von Krebs etc...

allerdings falsch. Kurzfristig kann es, insbesondere wenn Du es noch nicht gewohnt bist, zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Nasenschleimhaut kommen. Da hast Du dann einfach die Nase zu, als hättest Du einen Heuschnupfen.

Mittelfristig schädigt die ständige Reizung Deine Nasenschleimhaut und Deine Nebenhöhlen. Und aus dieser Schädigung kann langfristig durchaus auch Krebs entstehen. Nur eben weniger in der Lunge als mehr in den oberen Atemwegen. Stichworte: Naso-, Oro- und Hypopharynxkarzinome. Die sind nicht minder unschön wie ein Lungenkrebs.

Die Symptomatik ist meist gering und offen fallen diese Neoplasien erst auf, wenn regionale Lymphknoten metastasiert sind und bei einer Infiltration der Schädelbasis, Lähmungen der Hinnerven III - VI auftreten. Und wenn sie sich erst durch die sekundären Symptome ihrer Metastasen bemerkbar machen, ist die Prognose hier auch ziemlich mies.

Also wenn Du denn unbedingt Nikotin haben willst, ohne Dir damit gleich nen Krebs einzufangen, dann klebst Du Dir am besten eine Nikotinpflaster auf den Arm.

Alternativ kannst Du Dich mit einer E-Zigarette befriedigen. Wobei deren Langzeitwirkungen und -folgen gegenwärtig nicht mal im Ansatz erforscht sind und möglicherweise auch davon langfristig ähnlich negative Nebenwirkungen auftreten könnten, wie vom Rauchen selbst.

Von daher am besten eben ganz auf Nikotin verzichten oder eben auf Pflaster setzen.

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Kommentar von krzzr
26.02.2017, 05:41

hoi, das sind aber trübe Aussichten.. hängt die 'Inkubationszeit' nicht von der Dosis ab?

Die Pflaster haben Unruhe, Schlaflosigkeit und ähnliches als Nebenwirkung..

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Abgesehen von der Sucht sind es die gleichen Risiken, wie beim Rauchen, ausser vielleicht Lungenkrebs.

Krankheiten, die vom Nikotin selbst ausgelöst werden können, wie zB. Gefäßverhärtung, Durchblutungsstörungen, verengte Herzkranzgefäße, Herzinfarkt, Hirnschlag Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs sind bei Schnupftabak genauso möglich wie beim Rauchen, sogar das berühmte Raucherbein.

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Risiko? Da Nikotin=Abhängigkeit. Sonst bestimmt Angriff der Schleimhäute.

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Kommentar von krzzr
26.02.2017, 04:19

ja klar, Abhängigkeit. Wenn man aber die mentholfreien Snuffs (Schmalzler) nimmt?

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Die Schleimhaut wird angegriffen und die Gefahr für Erkrankungen im Rachenraum steigen....

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Kommentar von krzzr
26.02.2017, 04:23

Ok, die Gefahr besteht - d.h. der Fall KANN eintreten. Mich ärgert eigentlich mehr diese Absolutheit 'Es schädigt..'

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