Wie auf MPU vorbereiten?

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2 Antworten

Hallo henrik

der liebe User @clemensw hat ja alles wichtige schon geschrieben, ich möchte nur noch wegen deinem Link was dazu schreiben, wenn du erlaubst:-)

das hört sich alles sehr seriös an, es sind auch keine Fehlinformationen auf die Schnelle zu finden.

nur eines solltest du wissen, wenn Gruppenseminare angeboten werden kann der Verkehrspsychologe nicht auf jeden einzelnen Fall genau eingehen.

aber genau das sollte passieren!!

wenn eine Stunde mehr als 100€ kosten sollte, solltest du lieber einen freien Verkehrspsychologen in deiner Nähe suchen.

evtl wirst du hier fündig

http://www.bnv.de/Mitglist/mitglied.htm

was mich auch noch "stört" an deinem Link ist folgendes:

es sind freie Verkehrspsychologen, das heißt, sie haben nur einen einjährigen Kurs absolviert, kein Studium!

aber wenn sie gut sind, warum auch nicht?:-)

ich würde zuerst einmal die zwei Foren, die clemensw genannt hat, durchstöbern und dann anmelden.

sie bringen dich auf den richtigen Weg, wenn du dann zu einem Verkehrspsychologen gehst brauchst du auch weniger Stunden bezahlen da du ja schon Vorkenntnisse hast

ginatilan 19.11.2013, 17:52

Danke für den Stern

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Hallo Henrik,

zuerst wäre da die Frage: Warum mußt Du zur MPU? Alkohol, Drogen oder Punkte?

Je nachdem besteht die weitere Vorbereitung entweder aus kontrolliertem Umgang (bei Alkohol sog. Kontrolliertes Trinken KT) oder kompletter Abstinenz (AB) von entsprechenden Substanzen.

Wenn Du abstinent sein willst / musst, ist der Nachweis dieser Abstinenz über einen gewissen Zeitraum notwendig (THC 6 Monate, ansonstne 12 Monate).

Du mußt also dein Verhalten ändern und dies dem Gutachter glaubhaft belegen können. Dazu gehören u.a. das Aufarbeiten der Vorkommnisse ohne Beschönigung oder Verheimlichung, die Erarbeitung von Vermeidungsstrategien für die Zukunft u.ä.

Neben Vorbereitungskursen kannst Du Dich erst einmal im Internet etwas einlesen (z.B. bei verkehrsportal.de oder mpuforum.de) Empfehlenswert ist auch der Besuch von Selbsthilfegruppen oder beim Verkehrspsychologen. Letzteres ist zwar nicht ganz billig, wird aber als Indiz für eine echte Verhaltensänderung sehr gern gesehen vom Gutachter.

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