Wie arbeiten/arbeiteten Geographen heute/früher?

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1 Antwort

Der größte Unterschied ist, dass die Geographen früher hauptsächlich beschrieben haben und heute forschen. Früher sind sie in ein fernes Land gegangen und haben alles mögliche vermessen, aufgezeichnet und beschreiben. Ihre Reiseberichte haben sie dann veröffentlicht. Der bekannteste Geograph der viel veröffentlicht hat ist Marco Polo, aber achtung, der hat auch viel beschissen. Seinen Chinabericht hat er zum Beispiel zu einer Zeit geschrieben, als er in Spanien im Gefängnis saß und war selber auch bei weitem nicht in China, in Indien war für ihn Schluss. Interessante Lektüre zur Arbeit der Geographen früher ist das Buch: Die Vermessung der Welt. Heutzutage arbeiten Geographen viel mit dem Computer. Sie werten Luftbilder aus, erstellen Karten für die verschiedensten Zwecke (z.B. Windgunstflächen). Aber auch sie müssen noch in andere Länder um proben zu nehmen. Aber zu der klassischen Physischen Geographie (Länder, Wetter, Klima, Boden,...) ist die Anthropogeographie oder auch Humangeographie hinzugekommen. Die beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Menschen und ihrer Umgebung aber auch mit Wirtschaftstheorien zur Standortplanung. Wenn du mehr wissen willst, dann sag bescheid, aber ich hab jetzt schon die Angst dass dich mein Text etwas erschlagen wird:) Mit freundlichen Grüßen,

Oso

anniiBubbleTea 30.08.2012, 14:59

Der Text ist gut. Danke. Aber hast du vielleicht noch ein Paar mehr Unterschiede? Sonst hat er mir supeer megaa geholfen Daaankeeschööön .

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osodevare 30.08.2012, 15:12
@anniiBubbleTea

nunja die Geräte sind moderner geworden, aber das wird nicht groß zählen:) Es waren früher halt Notizbuch Kohlestift und Maßband außerdem beherschten einige Medizinische Kenntnisse damit sie von Kapitänen mitgenommen wurden, waren halt eher allgemeingelehrte. Heutzutage wird sehr viel mit Luftbildaufnahmen gearbeitet oder mit Tabellen. Aber wenn man aus den Daten nicht schlau wird muss man auch heute noch direkt rausfahren und gucken was es ist bzw wie es ist. Außerdem ist es unheimlich wichtig dass man sich richtig verständigen kann, deswegen haben viele Geographen ein Spezialgebiet in dem sie unterwegs sind. Es bringt nämlich nicht viel wenn man Afrikaans spricht und auf den Philipinen Baumbohrungen anlegt:) Ein weiterer Unterschied ist, dass man früher immer nur den aktuellsten Stand beobachtet hat. Heutzutage digitalisiert man die alten Daten und versucht durch vergleichen mit den heutigen Daten die zukunft vorherzusagen. Welches Spezialgebiet hat dein Erdkundelehrer denn? Worüber redet er besonders gerne und viel, denn in der Geographie spezialisiert man sich meistens und hat vom Rest nur Grundwissen. Dann kann ich nochmal speziell in seine Richtung überlegen, mit was er so für antworten rechnet:)

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