Wie am besten vorgehen bei der Kündigung?

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9 Antworten

Zitat KALLEANKA:...Naja, es wurde mir gesagt, dass ich mir über meinen langfristigen Verbleib in der Firma Gedanken machen solle, das habe ich mal dahingehend interpretiert -...

Hallo,

also ich glaub Du interprtierst da etwas falsch. Bei so einer fadenscheinigen Aussage solltes Du nochmal mit dem der das gesagt hat reden und in Erfahrung bringen wie das gemeint war.

Und ja, also wie die anderen bereits sagen - die Firmen bei denen Du Dich bewirbst wisen ja bestenfalls das Du in ungekündigter Stellung bist. Da kann man auch für Samstag oder für abends ein gespräch vereinbareb, denn wenn die sehen das Du trotz angestrebter Kündigung Deinen Job in der jetzigen Firma ernst nimmst und dort bis zum Schluss zuverlässig dienen willst und darum keine Termine während der Arbeitszeit vereinbaren kannst ist das sicher ein riesiger Pluspunkt für Dich. Oder aber, Du nimmst schlichtweg URLAUB, wenn Du ja so wieso kündigen willst ist es doch egal wofür Du jetzt Deinen Urlaub beanspruchst.

Und unter uns - bekommst Du keine neue Stelle und willst dann im Sommer evtl. Urlaub machen und hast aber keinen Anspruch mehr weil Du den ja jetzt für die VGespräche genommen hast, dann machste dann biste halt mal 2 Wochen krank...

Ein Vorstellungsgespräch geht meistens auch nicht von heute auf morgen, da kannst du den Termin schon etwas mit beeinflussen. Wenn dir dein jetztiger AG die Kündigung nahe gelelgt hat, muss er ja damit rechnen, dass du die Firma verläßt. Aber trotzdem würde ich mich mit den Tatsachen etwas zurück halten. Wenn du einen Vorstellungstermin hast, würde ich versuchen, ihn auf den späten Nachmittag zu legen, so daß du halt etwas früher Feierabend machst. die "neuen" Firmen wissen ja, dass du in einem ungekündigten Arbeitverhältnis bist und nehmen da schon Rücksicht drauf!

Wenn du deinem jetztigen Noch-AG sagst, dass du auf Jobsuche bist, dann denkt er vor allem von dir, dass du nun nicht mehr die volle Leistung in seinem Betrieb bringst. Und es kann natürlich passieren, dass er dich mit öden, nervenden Jobs schikaniert. Aber dass kann dir ja eigentlich egal sein, denn du willst ihn ja eh verlassen. Dann ist es ja absehbar für dich! Viel Erfolg bei der Jobsuche! :-)

Ach ja, auf keinen Falle selbst kündigen! Wenn dein AG dich loshaben will, dann soll er dich künsigen!

KalleAnka 15.03.2012, 08:36

Also, ich arbeite in Luxemburg, möchte aber in die Schweiz oder nach BW, daher ist nichts von wegen mal schnell zum Vorstellungsgespräch fahren.

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emser 15.03.2012, 08:42
@KalleAnka

Dann musst du tatsächlich Urlaub nehmen, zur Not unbezahlten. Das funktioniert anders dann halt nicht!

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Wenn Du kündigen sollst, muss Dein Arbeitgeber ja damit rechnen, dass Du Dich vorstellen musst. Also red mit Deinem Chef darüber. Solltest Du jedoch nichts für Dich finden, dann solltest Du natürlich nicht kündigen.

KalleAnka 15.03.2012, 08:32

Naja, es wurde mir gesagt, dass ich mir über meinen langfristigen Verbleib in der Firma Gedanken machen solle, das habe ich mal dahingehend interpretiert, dass ich kündigen soll. Nun gut, dann werde ich wohl mit meinem Performance-Manager wohl drüber reden müssen.

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Schon dumm, wenn man nicht unfähig genug ist um durch den Arbeitgeber gekündigt zu werden... ich würde keinesfalls selbst Kündigen, schon wegen der Konsequenzen auf dem Arbeitsamt! Dem Chef eine Kündigung anzukündigen kann nach hinten losgehen, denn er kann dann immer noch mit einer eigenen Kündigung vorgreifen - ggf. auch außerordentlich.

Bei einer bereits ausgesprochenen Kündigung gibt es wegen Vorstellungsgesprächen keine Probleme, da der Arbeitgeber den Mitarbeiter für diesen Termin unter vollen Bezügen freistellen muss - gilt aber nur, wenn die Kündigung vom Arbeitgeber kommt. Für den Arbeitnehmer bleibt dann nur entweder Urlaub einreichen (bezahlt oder unbezahlt) oder Abfeiern von Überstunden.

Rede mit dem Chef. Er hat Dir doch diesen Vorschlag gemacht Dir was neues zu suchen und er wird Dir die Zeit geben. Es ist gewissermassen ein Deal. Hatte mal einen Kollegen , der wurde sogar mit einem besseren Titel versehen damit er sich gut 'rausbewerben' konnte und er bekam dafür einige Monate Zeit. Das sind dann 4 Augengespräche ohne Dokumentation.

Um Himmels willen nicht selber kündigen ! Auch nicht vor Zeugen sagen, dass man kündigen will.. aus §125 BGB - ist gesetzlich keine Schriftform für die einseitige Beendingung des Dauerschuldverhältnisses vorgeschrieben, reicht auch eine mündliche Beendigungserklärung.

im FAlle der Arbeitslosigkeit, wenn es nix mit neuem Job wird, hast Du 3 Monate sperre...

Da man Dir die Kündigung nahe legt, ist evt unbezahlter Urlaub wegen Vorstellungsgesprächen drin..

Ach ja wenn Du gekündigt wirst und Anspruch auf ALG hast zahlt das Amt den Umzug zum neuen Job

stelari 15.03.2012, 08:52

Mit Verlaub - was für ein Blödsinn !!

Im Arbeitsrecht ist die Kündigung zwingend schriftlich vorgeschrieben - mündliche Kündigungen haben grundsätzlich keine Wirksamkeit !! eben um vor Kurzschlussreaktionen zu schützen.

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soviel ich weiß, muss er dich sogar freistellen. Immerhin haben sie es dir nahegelegt...verschweigen würde ich es in diesem Falle nicht....wenn das raus kommt, hast du echt die A-Karte...also, sei offen und ehrlich...sag es ihm...damit geht alles gut

Wenn Du selbst kündigst, muss Dein AG Dir für Termine, die Vorstellungsgesprächen dienen, freigeben (unbezahlt natürlilch). Dass muss er natürlich nicht, wenn Du ihm sagst, dass Du nur „vorhast“, die Firma zu verlassen. Selbst kündigen ist aber meistens unklug.

Du kannst ja Urlaub nehmen.

Der Firma das kundgeben würde ich nicht.

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