Wie am besten gegen irrationale Angst vor Krebs vorgehen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi liebe Bevi :-)

Du scheinst ein sehr sensibler Mensch zu sein. Ich glaube du machst dir aber gerade nur unnötig viel selbst Stress. Man kann zwar immer völlig unerwartet von einer schlimmen Krankheit betroffen sein, aber in deinem Fall dürfte zumindest in absehbarer Zukunft dies eher sehr unwahrscheinlich sein. Vor allem hast du dich ja erst kürzlich einmal durchchecken lassen und hast dies sogar ärztlich bestätigt bekommen, dass du gesund bist und es keine Anzeichen für eine Erkrankung bei dir geben könnte.

Zudem besteht auch nicht groß die Gefahr, dass du eine erblich bedingte Krebs-Krankheit bekommen könntest, wenn es hierzu keine bekannten Vorgeschichten in deinem Familienkreis gibt.

Diese Flecken, welche du an deiner Vagina gefunden hast, müssen nicht zwangsläufig etwas Schlimmes sein. Gut möglich, dass es sich hierbei auch nur um Hautverfärbungen handeln könnte. Die Wahrscheinlichkeit ist auch naheliegend, da du ja auch unter Pigmentflecken bzw. -störungen leidest. Und wenn deinem Arzt zudem auch nichts Negatives aufgefallen ist, würde ich mir da auch erst einmal keine weiteren Gedanken dazu machen.

Alles was du derzeit machen kannst ist, die betroffene Stelle einfach hin und wieder einmal selbst zu kontrollieren und zu schauen, ob sich da irgendetwas verändert. Ich denke, dass sich deine Ängste und Sorgen mit Beginn des Studiums dann auch etwas legen werden, wenn du dann mehr abgelenkt sein wirst. Wenn du dir dennoch eine fachärztliche Meinung einholen möchtest, dann würde ich dir empfehlen, die betroffene Hautstelle einmal von einem Hautarzt begutachten zu lassen. Dieser ist auf dem Gebiet spezialisiert und wird dir sicher auf Anhieb sagen können, was es mit diesen Flecken auf sich hat. Wenn du ohnehin viele Leberflecke auf deinem Körper hast, würde es sich ohnehin anbieten, hin und wieder diese auch kontrollieren zu lassen. Vielleicht lässt du dann deine Haut einmal komplett von Kopf bis Fuß durchchecken, um ein ruhiges Gewissen zu bekommen. Dann kannst anschließend mit einem klaren Kopf voll in dein Studium starten :-) 

Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen helfen konnte und wünsche dir alles Gute! Solltest du noch Fragen haben oder Hilfe benötigen, kannst du mir natürlich auch gerne jederzeit eine Freundschaftsanfrage schicken und mir dann eine persönliche Nachricht senden :-)

Liebe Grüße

Vielen Dank für deine Antwort. Ja, wie du richtig festgestellt hast, bin ich ein ziemlich ängstlicher Mensch (was im Moment daran liegt, dass ich für mein duales Studium in eine PKV wechseln muss und das natürlich durch sowas wie Krebs unmöglich wäre)

Dass Krebs in meinem Alter unwahrscheinlich ist, weiß ich auch, allerdings bin ich so jemand, der immer Angst hat, ob er nicht vielleicht diese eine Person sein kann, die damit quasi dreimal im Lotto gewinnt und sämtliche Statistiken sprengt. Obwohl mein Alter und meine Familiengeschichte wenigstens dafür Sorgen, dass ich nicht ganz wahnsinnig werde.

Allerdings stand ich heute morgen, nach einer ziemlich durchwachten Nacht, dann doch bei meinem Frauenarzt auf der Matte und die Ärztin hat mir erklärt, dass es ganz normale Pigmentflecken seien, die ich nur weiter beobachten kann und die man entfernt, sollten sie sich zu stark verändern, insofern hattest du auch da vollkommen recht und damit bin ich dann auch beruhigt:-)

Was den Hautarzt angeht... da war ich schon, ebenfalls im Februar zu einem Hautkrebsscreening, bei dem er einen Leberfleck gefunden hat, den er dann auch entfernt hat (er wusste gleich, dass er nicht bösartig ist, aber irgendwann könnte sich was draus entwickeln und außerdem saß er an einer Stelle, wo er häufig aufgerieben worden wäre), Intimbereich hat er damals aber nicht kontrolliert, deswegen war ich da ja auch so ängstlich.

Also wie gesagt, nochmal vielen Dank für deine Antwort, geholfen hat sie auf jeden Fall:-)

Alles Liebe

Bevi

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@BeviBaby

Freut mich, wenn ich dir helfen konnte :-)

Es gibt bei dir derzeit keinerlei Anzeichen, dass du an Krebs erkranken könntest. Da darfst du dich jetzt auch nicht zu sehr in etwas hineinsteigern, was gar nicht existiert. Und deine Frauenärztin hat ja jetzt auch noch einmal bestätigt, dass die Flecken doch harmlos sind. Also kannst du auch in der Hinsicht jetzt beruhigt sein :-) Es ist gerade wirklich alles in Ordnung bei dir.

Was du tun kannst, ist einfach regelmäßig deine Haut zu beobachten und auf Veränderungen selbst zu untersuchen. Lass dies aber nicht zu einem krankhaften Zwang werden, sonst machst du dich irgendwann noch selbst verrückt. Gehe dazu vielleicht einmal im Jahr zum Hautkrebsscreening zu deinem Hautarzt, dann bist du auf jeden Fall immer auf der sicheren Seite :-)

Alles Liebe auch von mir und danke für den Stern :-)

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Ich habe ziemliche Angst vor dem Krebs an sich, aber was ich mir noch schlimmer vorstelle sind die Folgen, die das haben könnte

Klar.

Aber dein Problem ist die Angst vor der Krankheit, die ja durchaus berechtigt ist. Die Angst entsteht, weil du die Ursachen der Krankheit nicht kennst und dadurch auch nicht vorbeugen kannst. Finde die tatsächlichen Ursachen und stelle sie ab, dann hast du das Problem nicht mehr.

Gut. die Ursachen von Krebs aus dem Weg räumen? Ich möchte nicht undankbar für deine Antwort wirken, aber die Ursache für die Angst ist dass so viel davon abhängt dass ich jetzt gesund bleibe, denen für die krankheit kann man schlicht nicht aus dem Weg gehen. das was ich tun könnte sind Check Ups beim arzt und der meinte im Februar dass alles okay sei

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@BeviBaby
aber die Ursache für die Angst ist dass so viel davon abhängt dass ich jetzt gesund bleibe,

Ja. Und ob du gesund bleibst oder nicht, hast du im Grunde selbst in der Hand. Erworbene Krankheiten haben genau genommen nur drei mögliche Ursachenbereiche: Ernährungsfehler, Schadstoffeeinwirkungen und belastende Lebenssituationen. In diesen drei Bereichen kannst du aktiv werden und die schädlichen Einflüsse reduzieren. Dadurch sinkt das Erkrankungsrisiko.

denen für die krankheit kann man schlicht nicht aus dem Weg gehen.

Jede Krankheit kann man vermeiden, wenn man ihre eigentlichen Ursachen abstellt. Krebs ist da keine Ausnahme.

das was ich tun könnte sind Check Ups be

Das kannst du natürlich machen, aber das verhindert keine Krankheiten. Es sorgt nur dafür, dass sie erkannt werden.

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@joangf

für Krebs gibt es keine entschiedene Ursache außer fehlerhafte zellteilung. sollte ich der aus dem Weg gehen bin ich sofort tot.

ob diese teilungsfehler auftreten hängt natürlich mit Ernährung und Schadstoffen zusammen abereben nur zu einem teil. Raucher sind eher von lungenkarzinomen bedroht als Nichtraucher, die entartung von leberflecken bzw. Hautkrebs im allgemeinen hängt mit Sonne zusammen, bekommen kann ich ihn aber auch ohne nennenswert über dem durchschnitt liegende Sonneneinstrahlung und ohne solarium (bei ersterem bin ich geschützt , letzteres kenne ich gar nicht von innen). sowas kann auch rein zufällig passieren unabhängig von Sonne etc.

sollte mir das passieren, soll ich mir dann deiner Meinung nach gleich mein eigenes Grab schaufeln?

denn die eigentliche Ursache für Krebs, nämlich fehlerhafte zellteilung, lässt sich kurz und knapp nicht eliminieren

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@BeviBaby
für Krebs gibt es keine entschiedene Ursache außer fehlerhafte zellteilung.

Das könntest du mal kritisch hinterfragen. Dabei wird dir auffallen, dass eine Tumorzelle einige hochspezifische Eigenschaften hat, die eine Zelle niemals durch eine fehlerhafte Zellteilung entwickeln könnte.

Raucher sind eher von lungenkarzinomen bedroht als Nichtraucher, die entartung von leberflecken bzw. Hautkrebs im allgemeinen hängt mit Sonne zusammen,

Wobei die Sonne keinen Hautkrebs verursacht, sie schützt eigentlich sogar davor (Vitamin D Bildung). Hautkrebs entwickelt zudem sich meist an Stellen, die nicht von der Sonne bestrahlt werden. Erst bei Sonnenbrand steigt das Risiko für einen Hautkrebs. Was haben Rauchen und Sonnenbrand gemeinsam?

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@joangf

aber durch vermehrte Sonneneinstrahlung auf nicht ausreichend pigmentierte haut entsteht Hautkrebs bzw. das Risiko erhöht sich dass Zellen entarten.

die tumorzelle hat bestimmte Faktoren nämlich eine falsche 'Korrektur und übertriebene Teilung. daraus ergibt sich dann der Tumor. die Fehler in den Zellen entstehen, laut der Genetik Einheit in der Schule, durch fehlerhafte Reproduktion der Zellen

woher deine Aussage stammt dass Hautkrebs meist an stellen entsteht die von der Sonne nicht beschienen werden weiß ich nicht

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@BeviBaby
aber durch vermehrte Sonneneinstrahlung auf nicht ausreichend pigmentierte haut entsteht Hautkrebs bzw. das Risiko erhöht sich dass Zellen entarten.

Wie gesagt: Die Zellen entarten nicht. Eine entartete Zelle entwickelt nicht plötzlich hochspezifische Fähigkeiten, die sie vorher nicht hatte. Tumorzellen sondern bspw. bhCG ab. Und haben eine Schutzhülle, die sie vor dem Immunsystem schützt. Meinst du wirklich, eine normale Zelle mit defekter DNA hat plötzlich solche Eigenschaften?

die tumorzelle hat bestimmte Faktoren nämlich eine falsche 'Korrektur und übertriebene Teilung.

Was, wenn die übertriebene Teilung einfach nur ihr Job ist? Wenn du mal recherchierst, was bhCG ist und welche Zellen das absondern, müsste dir ein Licht aufgehen...

daraus ergibt sich dann der Tumor. die Fehler in den Zellen entstehen, laut der Genetik Einheit in der Schule, durch fehlerhafte Reproduktion der Zellen

Du darfst nie einfach Dinge glauben, nur weil sie jemand erzählt, sonst bist du leicht manipulierbar. Man muss alle Informationen, gerade bei wichtigen Themen, immer kritisch hinterfragen und sich ein eigenes Bild machen. Das gilt selbstverständlich auch für das, was ich schreibe.

woher deine Aussage stammt dass Hautkrebs meist an stellen entsteht die von der Sonne nicht beschienen werden weiß ich nicht

Ich spare mir das selbst zitieren mal und verlinke dir direkt einen Artikel dazu, der das Thema gut zusammenfasst und auch die entsprechenden Quellen verlinkt. Die Quellen zu meiner Aussage findest du auf Seite 24.

http://www.politaia.org/wp-content/uploads/2011/07/Hautkrebs-Sonnenlicht.pdf

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@joangf

In diesem Artikel geht es vor allem um Melanome, den sog. schwarzen Hautkrebs. Der hängt tatsächlich nicht in erster Linie mit Sonneneinstrahlung zusammen, wohl aber der weiße Hautkrebs, das Plattenephitelkarzinom (vor dem ich persönlich, wie meinem Beitrag oben zu entnehmen ist, auch besonders Angst habe). Dass regelmäßig draußen arbeitende Personen seltener betroffen sind könnte man auf eine relativ dauerhafte Bräune beziehen. Der Körper gewöhnt sich an die vermehrte Sonneneinstrahlung, während diese die Person, die den ganzen Tag im Büro arbeitet mit voller Wucht trifft. Kurzum: Der Artikel ist, wie meine ehemalige Lehrerin gesagt hätte, Murks! Wenn nur der Fall von Krebs beachtet wird, bei dem die Überschrift wirklich zutrifft (der wirklich die meisten Todesfälle verzeichnet, nämlich das maligne Melanom, also der wie verbrannt aussehende Punkt auf der Haut), dann werden längst nicht alle Hautkrebsarten erfasst. Die Gefährlichste natürlich, aber auch invasive Plattenephitelkarzinome können in die Lymphknoten metastasieren und dann zum Tod führen. Diese Arten von Hautkrebs hängen eher mit Sonneneinstrahlung zusammen und breiten sich ebenfalls, wenn auch langsamer, aus.

Laut Hautarzt ist das Auftreten von Melanomen in Artikeln ebenfalls mit Vorsicht zu genießen, besonders wenn es um Lokalisation geht. Sowas kann davon abhängen, dass sie an den Füßen eben seltener entdeckt werden, als im Gesicht oder an der Hand bzw. dass man dort noch eher eine Veränderung feststellen und die entsprechende Stelle entfernen kann, bevor es überhaupt zu einer wirklichen Entartung kommt (auch aus kosmetischen Gründen).

Falls dir nun der Begriff entartet nicht gefällt, wäre es mit 'mutiert' besser? Denn Mutierte Zellen können plötzlich Fähigkeiten entwickeln, die andere Zellen eben nicht haben (oder auch nicht, denn Mutationen sind richtungslos. Aber bei der hohen Anzahl an Zellen und der Rate, mit der sie sich teilen läuft ja auch einiges nicht ganz nach Plan.)

Beta-HCG ist hingegen ein Schwangerschaftshormon, dessen 'Bauplan' theoretisch in allen Zellen vorhanden ist, durch die entartung/mutation/whatever, aber umgesetzt wird. Insofern kommt das nicht von irgendwoher, würde ich sagen, sondern zeigt einfach, dass die Zelle tut was ihr Job ist (zumindest ihr neuer Job in Folge der Mutation/Entartung/nenn es wie du willst). Dass sie sich rapide teilt (schneller als es eben sonst passieren würde) ist natürlich nicht ihr Ursprungsjob, aber durch die 'Funktionsänderung' wird es dazu

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Es wäre wohl das Beste, wenn du dir einen Termin beim Frauenarzt besorgst und diesen braunen Fleck dann vom Arzt begutachten lässt. Wenn er dir sagt, dass das völlig harmlos ist und kein Krebs, das würde dich sehr beruhigen. Und selbst wenn du Krebs haben solltest, was, wie du selber schreibst, ziemlich unwahrscheinlich ist, bedeutet das noch lange nicht, dass du dann nicht studieren und arbeiten kannst und kein Leben mehr hast. Es gibt heute viele Methoden, den Krebs zu bekämpfen und zu besiegen. Krebs ist schon lange kein Todesurteil mehr. Es gibt viele Leute, bei denen Krebs erfolgreich bekämpft wurde und die jetzt wieder ein ganz normales Leben führen können.

So einfach ist das nicht. es ist ein duales Studium bei einer Behörde d.h. brauche ich eine private Krankenversicherung. sollte wirklich was sein kann ich das vergessen. und damit mein duales Studium.

Ich bin, verdammt nochmal, 19. ich kann es mir nicht leisten jetzt Krebs zu haben denn das interessiert letztlich niemanden selbst wenn er behandelt ist. mit 35 wäre Krebs immer noch besch*** aber dann würden mir die tollen Behandlungsmethoden was bringen

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@BeviBaby

So denke ich. das ist das eigentliche problem

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Es gibt heute viele Methoden, den Krebs zu bekämpfen und zu besiegen.

Das wäre neu, welche denn?

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@joangf

nun es gibt Medikamente, chemotherapie, Bestrahlung etc. was nachweislich Krebszellen abtötet. man kann außerdem befallenes Gewebe entfernen und hat mit ergänzenden Therapien eine gute Chance darauf dass der Krebs nicht zurückkommt (zumindest wenn noch in frühstadien entdeckt)

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@BeviBaby
nun es gibt Medikamente, chemotherapie, Bestrahlung etc. was nachweislich Krebszellen abtötet. man kann außerdem befallenes Gewebe entfernen

Du meinst also die klassische Trias der Krebstherapie - Stahl, Strahl und Gift - die schon seit Jahrzehnten nicht funktioniert?

Die OP sorgt für potentielle Metastasierung, Chemo und Bestrahlung sind selbst cancerogen und töten mehr gesunde als kranke Zellen. Von der Schädigung anderer Organe gerade bei Chemo oder anderen Medikamenten mal gar nicht zu reden.

Diese Therapien sind rein symptomatischer Natur, da keine davon die eigentliche Ursache der Krankheit abstellt. Deshalb können diese Therapien auch nicht heilen - und tun es auch nicht, was man an den Langzeit-Überlebensraten sehen kann, die sich seit Einführung dieser Therapien nicht wirklich verbessert haben. Hier der Darmkrebs als Beispiel: https://up.picr.de/28503620ww.jpg

und hat mit ergänzenden Therapien eine gute Chance darauf dass der Krebs nicht zurückkommt (zumindest wenn noch in frühstadien entdeckt)

In der Onkologie ist Heilung (das "nicht zurückkommen" der Krankheit) auf eine Fünf-Jahres-Frist bezogen. Wer fünf Jahre nach Diagnose noch kein Rezidiv hat, gilt als geheilt. Je früher du die Krankheit diagnostizierst, umso mehr Betroffene erreichen diese Grenze und so werden statistisch "Heilungsraten" erzeugt, die tatsächlich gar nicht existieren. Deshalb wird auch so viel Wert auf Früherkennung gelegt, denn würde man das nicht immer weiter fördern, wäre es sehr schnell offensichtlich, dass sich an den Überlebensraten der meisten Krebsarten praktisch nichts geändert hat.

Eine Krankheit heilt nicht, wenn man nur ihre Symptome behandelt. Um eine Krankheit wirklich zu heilen oder ihr vorzubeugen, muss man die eigentlichen Ursachen der Krankheit kennen und abstellen. Diese Ursachen stecken hinter der Frage: Warum entwickelt sich da überhaupt ein Tumor? Die sich dann ergebende Ursachenkette muss man so lange weiter verfolgen, bis man bei äußeren Einflüssen auf den Organismus angekommen ist. Denn der Tumor, das Symptom der Krankheit, fällt ja nicht einfach vom Himmel und auch wenn man ihn entfernt - solange die eigentlichen Ursachen weiter bestehen, werden sich logischerweise auch immer neue Tumore entwickeln.

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@joangf

und die Ursachen soll ich erforschen wegen ein paar harmlosen pigmentflecken und ein bisschen Angst? Ich glaube nicht dass es besonders hilft wenn Leute mir sagen dass Krebs gut behandelbar ist, aber das was du da sagst würde einen hypochonder von dem so eine oder eine ähnliche Frage wahrscheinlich kommen würde in noch tiefere Angst stürzen. laut deiner Aussage ist Krebs genau das wogegen alle Medizin und Logik spricht, nämlich ein Todesurteil und so eine Meinung ist weder für jemanden der Angst davor hat noch für Betroffene in irgendeiner Weise hilfreich

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@BeviBaby
und die Ursachen soll ich erforschen wegen ein paar harmlosen pigmentflecken und ein bisschen Angst?

Musst du nicht. Ich dachte nur, dass dir das vielleicht helfen würde, die Angst vor Krebs loszuwerden.

laut deiner Aussage ist Krebs genau das wogegen alle Medizin und Logik spricht, nämlich ein Todesurteil und so eine Meinung ist weder für jemanden der Angst davor hat noch für Betroffene in irgendeiner Weise hilfreich

Ich halte es nicht für sinnvoll, die Augen vor einer unangenehmen Realität zu verschließen und an Märchen zu glauben, nur damit man sich wohler fühlt.

Angst entsteht immer aus Unwissenheit. Die Seefahrer hatten früher eine Heidenangst vor Skorbut und machten alles mögliche dafür verantwortlich - bis hin zum Klabautermann. Da half es auch nicht, sich das schön zu reden. Erst als sich das Wissen (übrigens gegen den Widerstand der Ärzte) durchsetzte, dass die Krankheit durch den Mangel eines bestimmten Stoffs in der Nahrung entsteht, verlor sie ihren Schrecken. Oder hat heute noch jemand Angst vor Skorbut?

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@joangf

das ist ansichtssache. allerdings haben hypochonder wahrscheinlich eben das Problem dass sie zu viel Angst haben. So jemandem kannst du im Prinzip nichts schlechteres sagen als dass die krsnkheit vor der er sich fürchtet einfach eine Sache ist wo man nicht drinsteckt.

nun zu deinem beispiel, das gut aber etwas unpassend gewählt ist. skorbut ist eine mangelerkrankung hervorgerufen durch einen Mangel an Vitamin C. was damals geholfen hat ist weniger das wissen um den Ursprung sondern die Beseitigung desselben (es wurde Zitronensaft bzw. Sauerkraut mit auf das Schiff genommen). könnte man Krebs mit einem Esslöffel Zitronensaft am Tag bekämpfen bzw. verhindern wäre ich wahrscheinlich auch beruhigter aber der Lebensstil ist ebenso wie das Alter und genetische prädisposition nur ein Faktor unter vielen. man kann dadurch das Risiko einschränken zu erkranken, im Gegensatz zu skorbut besteht dieses allerdings weiterhin

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@BeviBaby
allerdings haben hypochonder wahrscheinlich eben das Problem dass sie zu viel Angst haben.

Natürlich. Aber genau darum geht es, denn Angst hat man nur vor unbekanntem oder vor Dingen, die man nicht kontrollieren kann.

So jemandem kannst du im Prinzip nichts schlechteres sagen als dass die krsnkheit vor der er sich fürchtet einfach eine Sache ist wo man nicht drinsteckt.

Und genau das ist das Problem. Denn wenn du der gängigen Lehrmeinung folgst, ist Krebs tatsächlich genau das: Eine Krankheit, gegen die man nichts tun kann. Und daran ändert sich ja auch nichts, wenn man die Augen davor verschließt. Du bist noch jung, aber wenn erst einmal die Leute rund um dich herum anfangen an Krebs zu erkranken und der Reihe nach sterben, nutzt sich der Glaube an die angeblichen Heilerfolge der Medizin ganz schnell ab. Bei mir sind sämtliche männlichen Vorfahren in zwei Generationen an Krebs gestorben - ich hätte also jeden Grund, vor der Krankheit Angst zu haben. Statt mich der Angst zu ergeben oder sie zu verdrängen, habe ich etwas anderes gemach: Ich habe die gängige, offensichtlich fehlerhafte Lehrmeinung kritisch hinterfragt und bin zu anderen, deutlich plausibleren Ergebnissen gekommen. Und das kann jeder machen.

was damals geholfen hat ist weniger das wissen um den Ursprung sondern die Beseitigung desselben (es wurde Zitronensaft bzw. Sauerkraut mit auf das Schiff genommen).

Eigentlich war es ein Indianer, der schon 1535 erkrankten Seeleuten zeigte, wie man die Krankheit mit einem Sud aus Baumrinde und Kiefernnadeln heilt. Erst lange Zeit später, nämlich 1753, kam Lames Lind auf die Idee Ernährungsexperimente an Erkankten durchzuführen und erst 1800 - satte 265 Jahre nach der Entdeckung - wurde das Wissen von der medizinischen Fachwelt akzeptiert. Erst musste also das Wissen erarbeitet werden, dann war die Angst vor der Krankheit besiegt. Und das ist bei Krebs nicht anders. Da sind wir auch gerade irgendwo in den 265 Jahren...

könnte man Krebs mit einem Esslöffel Zitronensaft am Tag bekämpfen bzw. verhindern wäre ich wahrscheinlich auch beruhigter aber der Lebensstil ist ebenso wie das Alter und genetische prädisposition nur ein Faktor unter vielen.

Das stimmt, aber wenn du dich näher damit beschäftigst, stellst du fest, dass es eine ganze Gruppe von Krankheiten gibt, die sich ganz genauso verhalten wie der Krebs - sie treten bevorzugt im Alter auf, es gibt eine "genetische Prädisposition", sie sind immer chronisch und die Raten steigen seit rund 150 Jahren exponentiell an. Krankheiten, die sich so verhalten sind systemische Stoffwechselkrankheiten, deren Ursachen typischerweise in Ernährungsfehlern liegen. Krebs hat so gesehen mit Skorbut mehr gemeinsam, als man denkt.

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@joangf

Ob deine Ergebnisse nun plausibler sind oder nicht sei mal dahingestellt. Natürlich kann man Krebs mit einer gesunden Ernährung und einem angemessenen Lebensstil vorbeugen: Nun nimm aber mal mich. Ich bin 19. Ich habe wahrscheinlich keinen Krebs, ernähre mich gesund, rauche nicht, trinke keinen Alkohol, habe keinen Sex mit wechselnden Partnern etc. was alles Krebsfaktoren sein können.

Zudem tust du mit deiner 'kritischen Auseinandersetzung' nichts anderes als das, was die tun, die an eine Heilung glauben und darauf hoffen: Du konstruierst dir eine These zusammen. Die kann falsch sein oder richtig, aber sie gibt dir eine Erklärung, die in deinen Augen dazu führt, dass du keine Angst hast. In meinem Fall kann ich mich nur an die Schulmedizin, mein Körpergefühl oder Logik klammern, alles Dinge, die du in deinen Beiträgen kritisierst, in denen du behauptest plausiblere Erkenntnisse gefunden zu haben.

Zu deiner Skorbutgeschichte: Danke für die Info, das wusste ich tatsächlich noch nicht. Ob der Indianer der Cartiers Männern geholfen hat gesund zu werden nun wirklich etwas im Kampf gegen die Krankheit gebracht hat ist fraglich, nur ist Krebs keine so schlichte Mangelernährung, wie kein Vitamin C.

Nun zu Punkt 3: Nehmen wir mal an ich beschäftige mich näher damit. Dann stoße ich bei der Gruppe von Krankheiten, die du aufzählst auf einen Begriff: Zivilisationskrankheiten. Ab dem 19. Jahrhundert haben wir in Europa und Amerika eine schiere Bevölkerungsexplosion, medizinische Fortschritte kommen auf (langsam, aber sie kommen), Ernährung wird z.T. vielfältiger (damals zumindest für eine Oberklasse, aber schrittchenweise bis heute auch für den normalverbraucher). Nun zu deinen Argumenten: Auftreten im Alter. Früher starben die Menschen häufig einfach früher, bedingt durch schlechtere medizinische Versorgung etc. Krebs hat es schon vor 500 Jahren gegeben, doch Risikofaktor Alter war nicht vertreten, also auch keine so hohe Anzahl an Toten. Bei frühen Erkrankungen wird der betroffene einfach 'rausgemendelt', bekommt keine Nachkommen, also wird die Prädisposition auch nicht vererbt. Durch längeres Leben tritt das nun hervor. Damit dürfte auch der exp. Anstieg seit 150 Jahren ausreichend erklärt sein, es liegt einfach nur an einem Fortschritt in der Medizin (und nur weil jemand vor 500 Jahren nicht offiziell an Krebs gestorben ist weil man die Krankheit als solche schlechter kannte oder entdeckt hat, heißt es nicht, dass sie nicht die Ursache war)

Stoffwechselstörungen hingegen gibt es sehr sehr viele. Manche Ernährungsbedingt, manche genetisch, manche einfach nur, weil das Enzym irgendwie spontan mutiert ist. Das alles der Ernährung anzulasten ist schließlich eher naiv gedacht. Ob Krebs und Skorbut also so viel gemeinsam haben... das kommt, in meinen Augen, immer auf die Eigenschaften und Fakten an, die man zum Vergleich heranzieht

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