Wie am besten auf die Schnelle Wintergarten-Dach abdichten?

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6 Antworten

Ich denke auch dass dieses silberne Klebeband (oder was auch immer das ist) allenfalls eine Notlösung zur Abdichtung der Dachfenster war und es da nun reinläuft. Auch an diesem herausstehenden Metalllaschen scheint nur recht unprofessionell abgeklebt worden zu sein.

Die Bitumenbahnen selbst sehen noch in Ordnung aus, wie es mit der Unterkonstruktion aussieht kann ich nicht beurteilen. Wenn aber schon länger Feuchtigkeit eingedrungen ist sollten min die Paneele (diese Profilbretter) entfernt werden, dann sieht man evtl auch wie es mit dem Gebälk aussieht.

Du brauchst eine kurze Lösung und die soll wohl auch möglichst billig werden. Dann würde ich die Einfassung der Dachfenster untersuchen, ich nehme an dass Du da min eine Stelle finden wirst die nicht mehr fest zwischen Bitumen und Fenster ist.

Die durchgebogenen Paneele würde ich auch abnehmen, dahinter sollte sich finden ab wo das Wasser reinläuft.

Ich würde dieses silberne Zeug abnehmen und stattdessen Bitumenbahnen in Streifen abgewinkelt zu den Fenstern einschweissen. Mit einem Brenner muss dann aber wirklich das Bitumen verflüssigt werden (kostet etwas Übung damit es nicht zu flüssig wird), sonst ist es hinterher wieder nicht dicht.

Problematisch sind die Ecken, abgewinkelte Bitumanbahn kann man nicht um die herumlegen, es muss eingeschnitten werden. Daher benötigt die Ecke mehr Sorgfalt, man muss aber auch aufpassen dass das Wasser trotzdem noch an den Ecken ablaufen kann.

So ganz unprofessionell ist die Abdichtung mit dem selbstklebendem Alu-Abdichtungsband nicht, es hat nur über die Jahre witterungsbedingt seine Wirkung verloren und sollte wohl mal ausgetauscht werden. Du bekommst dieses Dichtband im Baustoffhandel. Allerdings würde ich anders vorgehen:

Du meintest, dass der Raum z. Zt. nicht wirklich gebraucht wird, also kannst du auf die gute Optik in diesem Raum verzichten: Ich würde daher die Vertäfelungen abmachen und nachsehen, wo das Wasser genau eindringt. Es muss ja nicht zwingend an den Dachfenstern eintreten, was ich allerdings auch annehme, sondern es kann ja auch noch höher, an der Verbindung zum Haus hin, undicht sein. So oder so müssen diese durchhängenden Tafeln runter, denn du musst ja sehen, woher das Wasser kommt und es wird sich darunter sicherlich so langsam schon Schimmel gebildet haben. Sieht ja so aus, als ob das Wasser schon länger reinläuft. Hast du die undichte Stelle gefunden, dann kannst du von Außen den Schaden beheben. Unprofessionell, aber dafür preiswert und nicht lange haltbar, ist die Silikonspritze, allerdings musst du dir da sehr sicher sein, wo genau das Wasser eintritt. Ich würde es auch mit dem selbstklebendem Dichtband versuchen. Es wird nicht wesentlich teurer sein, aber bei unsicherem Schadensbild scheint mir eine vollflächigere Ausbesserung sinnvoller zu sein. Ist allerdings der Übergang zur Hauswand die undichte Stelle, dann kannst du sicherlich als Provisorium wieder ein Klebeband, ggf. mit einer Bitumenbeschichtung (Baustoffhandel, Dachdeckerzubehör, Baumarkt), nutzen, aber mittelfristig solltest du da mal einen Dachdecker dran lassen. Viel Erfolg.

So wie ich das sehe, liegt das Probelm bei den Dachfenstern. Wie die letzendlich im Durchbruch befestigt sind, ist per Bild nicht festzustellen. Das silberne "Abdichtband" - aus welchem Material es auch immer ist - ist unprofessionel angebracht. Es dringt von oben Wasser ein, Auf Bild #2 ist zu erkennen, das ein Abstandsfurche zwischen Dachpappe und Fensterrahmen besteht...eine ordentliche Sanierung, Neuaufbau des Daches ist wohl angebracht. Es ist nicht auszuschließen dass Trägerbalken auch schon angefault sind.

Die Fenster richtig einzubauen dürfte m.E. kein großes Probelm sein. Es ist dem Grunde nach "nur" zu beachten, dass kein Wasser eindringen kann.

Tja muss ich mir morgen wohl mal genauer aus der Nähe anschauen. Ich hätte jetzt gedacht, das Leck wäre eher unten im Bereich mehr oder weniger direkt über den Fenstern in der Vorderwand, aber es ist schon auffällig, dass das Wasser tatsächlich mehr oder minder auf Höhe der Dachfenster eintritt.

Beim Rumgoogeln bin ich auf (wärme)reflektierende Dachbeschichtungen gestoßen, Watco Dachschutz Solar und wie sie alle heißen. Hat damit zufällig jemand hier Erfahrungen? Weil ich ja auch dachte, es ist die Dachpappe. Das wäre eventuell aber auch so eine coole Sache, weil der Raum sich im Sommer mittags durchaus heftig aufheizen kann, Südlage halt.

https://youtu.be/x6w2uIjfFS0

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