Wie als Patieten beim Arzt verhalten, um endlich ernst genommen zu werden?

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8 Antworten

Ich glaube, Du bist eine schwierige Patientin. Dass der Arzt Dich nach drei Tagen wieder sehen wollte, ist völlig o.k, er wollte sehen, ob es Dir wirklich besser geht. Dass er nicht sofort Antibiotika verschrieben hat, ist völlig richtig, zumal Antibiotika auch zu Durchfall führen können. Und eine Magen-Darm-Grippe ist kein Drama und Imodium Akut ist das stärkste Mittel dagegen was gibt, es gehört zur Gruppe der Loperamide https://www.imodium.de/produkte/wie-wirkt-loperamid, und legt den Darm still. Vielleicht solltest Du mal die Ärzte ernst nehmen. Im Gegensatz zu Dir haben sie für ihren Beruf studiert und viel gelernt. Wenn Du kommst und alles besser weißt, kann man als Arzt schon sauer werden und sich fragen, warum kommt die eigentlich? Imodium akut, am besten lingual, hättest Du auch in der Apotheke bekommen und Paracetamol gegen Fieber gibt es da auch.

Mausbaer555 06.08.2017, 09:33

Eine schwierige Patientin? Ich war immer freundlich und habe vorallem damlas da noch sehr jung, den Mund gar nicht auf gemacht. Wohl eher eine zu handzahme Patientin. Außerdem hatte ich nicht das Gefühl, den Arzt würde es interessieren, wie es mir geht. Durchfall hatte ich danach keinen mehr übrigens. Wie auch wenn man nur noch Wasser zu sich nehmen kann. Ich glaube viele wissen gar nicht, was eine "echt Grippe" ist. Außerdem war es hochansteckend!!! Ich hatte mich nämlich das Wochendende zuvor bei meinem Vater angesteckt, obwohl der angeblich wieder gesund war. Und der ist Selbstständig und arbeitet IMMER. Als er diese Grippe hatte, hat das sogar ihn aus dem Leben raus genockt. Das will was heißen. Der Arzt hat nicht erkannt, wie schlecht es mir geht. Kein Blutdurck gemessen, kein Fieber gemessen. Und Paracetamol half auch nix. Nach einer Woche Grippe kam meine Mutter zu Besuch das Wochenende. Sie machte mir kalte Wadenwikel um das Fieber endlich zu senken. Was auch klappte nach 1,5 Tagen war das Fieber wieder unten. Aber ich bin eine schwierige Patientien? Ich bin in der Praxis fast vom Stuhl gerutscht, hatte größte Sorge, dass ich den Weg zu Fuß nach Hause nicht mehr schaffe.

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Du bist mit "Dünnpfiff" kein Notfallpatient, deshalb war der Arzt, bei dem Du noch dazu nie vorher warst und der deshalb von Dir keine Anamnese hatte, etwas "schwierig".

Wie sich die Frauenärztin im September verhält, kannst Du nur befürchten, aber nicht wissen. Zwar gehören Gynäkologen auch zur "Goudah"-Gruppe der Ärzteschaft, das sind diejenigen Fachärzte, die am miesesten bezahlt werden und am meisten auf IGeL angewiesen sind, aber auch unter denen soll es nette Leute geben.

Mein Rat: Keine Angst, keine Vorurteile, aber klare Kante zeigen. Du kommst nicht als Bittsteller, sondern als Patientin mit Rechten (die Du aber auch kennen solltest). Zeige Dich selbstbewusst, z.B. indem Du schon an der Anmeldung klar sagst, dass für Dich keine IGeL in Frage kommen ("kann ich mir nicht leisten"). Allerdings musst Du Dir die Angebote der IGel anhören, denn der Arzt muss Dir Diagnose-/Therapieoptionen aufzeigen.

Mausbaer555 05.08.2017, 11:08

"Dünnpfiff" ist auch eine nette Umschreibung.

Ich hatte wahrscheinlich einen bakteriellen Infekt, denn seit dem habe ich mit Verdauungsbeschwerden zu kämpfen. Teilweise auch krampfartig. Er hätte den Infekt erkennen müssen und mir Antibiotika verschreiben. Hab mich noch nie so elendig gefühlt gehabt. Das war nicht irgendein "Dünnpfiff", sondern eine schwere Grippe.

Ich kenne den Unterschied zwischen "Erkältung" und einer "echten Grippe" (in diesem Fall eine Magen-Darm-Grippe auf höchtem Level).

Das mit dem IGeL verstehe ich auch irgendwie nicht. Wenn ich Schmerzen habe und Leidensdruck, wieso sollte die KK das nicht übernehmen? Das andere käme ja einer unterlassenen Hilfeleistung gleich. Und ist ja auch nicht so, dass ich so ein "Krankheiten"-geplagter Mensch bin. Ich bin ansonsten TopFit und selten beim Arzt. Keine chronischen Erkrankungen und nichts. Aber dann, wenn man einmal etwas hat, soll man es selbst bezahlen?

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Suedstadtindio 05.08.2017, 11:19
@Mausbaer555

Das mit dem IGeL verstehe ich auch irgendwie nicht. Wenn ich Schmerzen habe und Leidensdruck, wieso sollte die KK das nicht übernehmen? Das andere käme ja einer unterlassenen Hilfeleistung gleich

Ärzte neigen dazu, der Wanderniere einen Spazierstock zu verschreiben. Jeder Unsinn wird verkauft, sogar rechtsgültige Verordnungen, wie ich in meiner Branche häufig erlebe.

Die Kasse zahlt nur, was

a) evident und

b) medizinisch indiziert ist

Wenn man mir für eine Koloskopie also anbietet, mir den Darm statt mit popliger Kassenluft mit prima Edelgas aufzupumpen, damit ich anschließend nicht so arg pupsen muss, dann ist das weder evident noch medizinisch notwendig. Die Kasse zahlt das nicht.

Sie zahlt auch den Augendruck-Test nicht, solange keine Glaukom-Diagnose oder -gefahr besteht, weil der bloße Test nicht evident und nicht medizinisch indiziert ist.

etc.pp.

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Lass Dich von solchen Fachidioten nicht verunsichern. Deine Ärztin wird Dir schon zuhören.

Bin seit Wochen krankgeschrieben, weil bis jetzt kein Arzt in der Lage war, mir zu helfen. Anfangs waren mir die ständigen Besuche unangenehm, aber irgendwann nicht mehr. Ich weiß, daß ich nicht simuliere, ob mein Arzt was anderes glaubt, kann mir daher egal sein.

Suedstadtindio 05.08.2017, 11:08

Das sollte Dir aber nicht egal sein. Wer weiß, was da ICD-codiert in Deine Akten und zur Krankenkasse wandert?! Verlange die Unterlagen von der Kasse  und Einsichtnahme beim Arzt.

Aus mir hat man auch schon einmal einen chronisch Nierenkranken gemacht, obwohl mir da nix fehlt.

Meine Tochter studiert selbst Medizin und ist bald fertig. Ich begleite sie thematisch bei ihrem Studium, denn in manchen Bereichen kann ich ihr helfen. Seitdem weiß ich erst, was Ärzte alles NICHT wissen. Behandeln wollen sie aber, ohne an Kollegen abzugeben.

Deshalb bei unklaren Befunden immer FACHärzte ansprechen, Zweitmeinungen einholen (zahlt die Kasse) und wenn gar nichts hilft, in die klinische Ambulanz.

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cheekything 05.08.2017, 11:41
@Suedstadtindio

So meinte ich das auch nicht. Das ich eine korrekte Aktenführung und Behandlung erwarte steht natürlich außer Frage. Es geht mir eher um den menschlichen Aspekt, daß man sich gerne Gedanken macht, was andere darüber denken könnten und ob man auf Grund dessen die falsche oder gar keine Behandlung bekommt. Wenn ich mich von meinem Arzt nicht ernst genommen fühle, sollte gewechselt werden. 

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Eine Frage dazu:

Wie soll man denn seine "Patienten-Geschichte" anbringen? Ich habe zwei Varianten versucht:

a) Den Arzt die Diagnose machen lassen ohne etwas "vorwegzunehmen"

b) Erzählen, welche Erkenntnisse man bereits dazu hat.

Ich halte mich mit "Diagnosen" (auch wenn diese faktisch belegt werden können) zurück., damit ich dem Arzt nicht das Gefühl gebe, ich wäre einer von diesen "Selbstdiagnose-Patienten" die sich irgendwas zusammenreimen.

Hatte mal eine Mandelenzündung und bin zum Hausarzt. Meine "Ich habe eine Mandelentzündung und brauche Antibitotika". Daraufhin war die Ärztin direkt missmutig und schaute mir in den Hals. Sagte dann widersträubend "ja da haben sie wohl richtig geraten". Wieso geraten? Ich hab mir selbst vorm Spiegel in den Hals geschaut und die Vereiterung gesehen. Und hatte schlimme Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Das war so klar wie Klosbrühe, was das ist. Ich verstehe nicht, wieso Ärzte da so allergisch reagieren?

Wie kannst du wissen dass du eine Zyste hast, das kann nur ein Frauenarzt feststellen und nicht Google.

Ich finde die Vorgehensweise des Arztes normal, du hast es wahrscheinlich nur falsch interpretiert weil er dir nicht einen Krankenwagen gerufen hat. Bleib einfach bei der Sache, hab vertrauen zu den Ärzten und übertrieben nicht

Mausbaer555 05.08.2017, 11:10

Woher ich das weiß? Weil ich schon 7 mal damit richtig lag. Jedes Mal wenn diese Schmerzen da waren, gab es auch eine Zyste (Ultraschall). Es ist immer auf der linken Seite und derselbe fiese Schmerz. Wo wäre die Logik, da nun  zu behaupten, es wäre diesesmal etwas anderes?

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Mausbaer555 05.08.2017, 11:15
@Mausbaer555

edit: und von google hab ich hier auch nix erwähnt. Danke für eine Pauschal-Antwort die am Thema vorbei ist.

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cheekything 05.08.2017, 11:52
@Mausbaer555

Finde solche Kommentare a la übertreib nicht völlig unnötig. Es wimmelt inzwischen von Ärzten,  die herablassend und ignorant sind. Es stellt sich eher die Frage, warum ein Arzt, der einen Patienten vor sich hat, dem es offensichtlich sehr schlecht geht, in Zeiten, wo ständig Magen- Darm um sich greift, nicht in der Lage ist, dem Patienten einen Fieberwert abzunehmen und nach Entzündungswerten zu schauen. Stattdessen wird Simulation unterstellt. Und das ist noch ein harmloser Fall!

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Mausbaer555 05.08.2017, 12:10
@cheekything

Ja hatte dem Arzt auch gesagt, dass ich zuhause 40 Fieber gemessen habe. Hat er aber einfach ignoriert und nicht nachgemessen.

Hinzukommt, dass bei mir 40 Grad schon lebensgefährlich sind, weil ich zu den Menschen mit "erniedrigter Körpertemperatur" gehöre (erblich bedingt "Normaltemperatur" von 35-35 Grad). Meine Mutter hat mich früher mit 37 Grad in die Schule geschickt, obwohl ich mich ziemlich schlecht fühlte. Irgendwann kam dann heraus, dass ich bei 37 Grad tatsächlich schon Fieber hatte. Es gibt einfach so viele Missverständnisse.

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cheekything 05.08.2017, 12:22
@Mausbaer555

Das ist schon grob fahrlässig. Traurig, was aus unserer Ärztegesellschaft geworden ist. Man muss parallel immer selber schauen und sich informieren, obwohl dies nicht die Aufgabe des Patienten ist.

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Du solltest die Diagnose den Ärztin überlassen

Zyste ja oder nein ....

die von Dir geschilderten Symptome können auch ganz andere Ursachen haben

Mausbaer555 05.08.2017, 11:26

Die Ursache ist längst klar. Ein hormonelles Ungleichgewicht. Daher kommt die Zyste und auch die Nebenwirkungen (Nachweis per Blutbild). Nur die Behandlung scheint ein Problem zu sein. Der eine Arzt wollte mir das Allheilmittel die Pille verschreiben. Ich will aber nicht simuliert "Dauerschwanger" sein und ich habe es noch mal probiert sogar damit, bekomme aber davon Schmerzen in den Brüsten und die Symptome werden nur abgeschwächte, gehen also gar nicht weg. Ich möchte eine vernünftige Behandlung und ernst genommen werden.

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frodobeutlin100 05.08.2017, 11:29
@Mausbaer555

na dann ... wozu brauchst du einen Arzt, wenn Du sowieso alles besser weißt ....

vielleicht gibt es keine andere Behandlungsmöglichkeit als Hormone ... dann musst Du wDu entweder damit leben oder die Pille nehmen ...

Zysten kann man im Übrigen entfernen ...

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Mausbaer555 05.08.2017, 11:42
@frodobeutlin100

Das ist Aufgabe des Arztes zu entscheiden, welche Behandlung nötig wäre oder möglich. Und eine Op will ich erstmal nicht anstreben. Das sind schwere Eingriffe und das Risiko besteht, dass feine Nerven durchtrennt werden.

Wird jawohl andere Hormon-Therapien geben die nicht das Wort "Pille" enthalten und gleichzeitig auch noch verhütend wirken. Was ist, wenn ich einen Kinderwunsch hab? Was dann?

Also soll ich zum Arzt gehen und sagen "Ich hätte gerne eine Hormon-Therapie , weil xy" ? Oder was ist dein Vorschlag?


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cheekything 05.08.2017, 11:56
@Mausbaer555

Ich halte vom Allheilmittel Pille ebenfalls nichts. Damit sind die Symptome behandelt, aber nicht die Ursache. Davon mal abgesehen, daß immer mehr Frauen die Pille absetzen, weil inzwischen klar ist, was man seinem Körper damit antut.

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frodobeutlin100 05.08.2017, 12:05
@cheekything

Zitat: Also soll ich zum Arzt gehen und sagen "Ich hätte gerne eine Hormon-Therapie , weil xy" ? Oder was ist dein Vorschlag?

einfach den Arzt erstmal selbst seine Festellungen treffen lassen ....

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Mausbaer555 05.08.2017, 12:41
@cheekything

Hab mir jetzt erstmal vor ein paar Tagen das Blutbild besorgt von damals (vor 3 Jahren), als Nachweis, dass mein Hormonhaushalt nicht stimmt. Die im Labor und auch die damalige Gynäkologien haben gesagt, ich hätte zu viel Testosteron bzw. zu wenig Östrogen und wäre kurz vor der "Vermännlichung" aber nur an der Schwelle. Deswegen nicht behandelbar bzw. ich solle doch einfach die Pille nehmen. Aber ob und wie solche Werte interpretiert werden, ist ja auch immer die Frage. Mir fehlt langsam der Optimismus. Es ist einfach nur deprimierend.

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frodobeutlin100 05.08.2017, 12:52
@Mausbaer555

Das war vor drei (!) Jahren ....

vielleicht sollte mal eine neues Blutbild gemacht werden ....

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Mausbaer555 05.08.2017, 13:00
@frodobeutlin100

Das kann ja nicht ich entscheiden.

Das ist doch mein Problem. Ich kann dem Arzt nicht "vorschreiben" was ich für eine Behandlung wünsche oder meine, gemacht werden müsse. Und gerade Gynäkologen machen selten ein Blutbild. Wahrscheinlich wegen dem Quartals-Budet oder so?

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Mausbaer555 05.08.2017, 13:03
@frodobeutlin100

Ja. Wenn er Arzt sagt "warum sind sie heute zu mir gekommen?" Sage ich, "weil ich Schmerzen im Unterleib habe und ich vermute, dass es eine Zyste ist, weil ich das schon öfter hatte" .... damit beginnt das Schauspiel von Neuem. Der Arzt untersucht, findet die Zyste und will die Pille verschreiben. Fragen werden keine gestellt.

Ich weiß dann nicht mal, wann ich die Neben-Symptome erwähnen soll, damit klar wird, dass ich tatsächlich einen enormen Leidensdruck empfinde. Die URSCHE ist völlig egal. Einfach die Pille verschreiben. Mich frustrisert das. Was soll man dann darauf erwidern? Fühle mich ohnmächtig. ;(

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Mausbaer555 05.08.2017, 13:08
@Mausbaer555

Edit: Und wenn ein Mann mit einer Zyste im Hoden zum Urologen geht, sagt der ja auch nicht "nehmen sie einfach die Pille! Super Verhütungsmittel" .... Sondern schaut nach einer Therapie-Möglichkeit. Es sollte ein Medikament sein. Die Pille muss man selbst bezahlen, wenn man damit verhüten will. Ich will aber nicht verhüten, sondern eine vernünftige Behandlung der Ursache.

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frodobeutlin100 05.08.2017, 13:57
@Mausbaer555

Vielleicht solltest du einfach nicht so "verkopft" rangehen, sondern dem Arzt / der Ärtztin erstmal eine Chance zur Diagnose geben und wen ein Blutbild gebraucht wird, wird es auch gemacht - kein Arzt wird eine aktuelle Diagnose aufgrund eines 3 Jahre alten Blutbilds erstellen

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Ich kann deine Erfahrungen nur bestätigen.Für Privatpatienten sieht das allerdings ganz anders aus (auch eine Erfahrung).

Mausbaer555 05.08.2017, 12:34

Hat alles Vor- und Nachteile. Mein Vater ist privat versichert (Selbstständiger) und musste ein einizges Mal in seinem Leben ins Krankenhaus. Chefarzt und pipapo. Aber auch unzählige unsinnige Behandungen, als wolle man unbedingt Geld mit ihm verdienen. Er kam sich auch ganz komisch vor dabei, als man ihm frisches Obst usw aufs Zimmer brachte und meinte, dass wäre ihm blöd vorgekommen, so "überbehandelt" zu werden.

Eine Freundin von mir ist auch privat versichert. Wir hatten unabhängig von einander beide eine Eileiterentzündung (15 Jahre her). Sie privat Klinik und beste Behandlung. Ich Kassenarzt mit Praxis. Ihr wurde alles opertativ entfernt (sie war damals Anfang 20! Einfach nur schrecklich), ich wurde im normalen Krankenhaus "behandelt" mit Schmerzmittel und Breitbandantibiotika. Die Entzündung ging weg. Der Kassen-Arzt war sehr intelligent und erfahren (und überhaupt nicht überheblich), wenn auch ziemlich mürrisch :D

Es kann so oder so sein. Ich würde das nicht immer Verallgemeinern.

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lisfi 05.08.2017, 12:40
@Mausbaer555

Ich hab auch nur gesagt,daß es bei Kassenpatienten anders aussieht.Ja,da besteht die Gefahr von Überbehandlung.(wenn man nicht aufpasst)Aber als Kassenpatient,mußt du nehmen,was du bekommst und das ist oft nicht ausreichend.

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Hast du die Erfahrung nur bei dem Arzt gemacht oder auch schon früher?

Vielleicht hättest du selber vorher Fieber messen sollen, dann hättest du ja einen überzeugenden Beweis...

Bist du Schüler? (vielleicht hat der Arzt schlechte Erfahrungen gemacht)


Mausbaer555 05.08.2017, 10:53

Damals war ich in einer schulischen Ausbildung. Inzwischen ist das ein paar Jahre her. Inzwischen bin ich studiert und Ingenieurin (in Naturwissenschaften). Ich werde von Wissenschaftlern ernst genommen (zb bei Vorträgen usw). Ich verstehe nicht, warum das beim Arzt nicht funktioniert? Und ich möchte auch nicht unhöflich werden oder den Arzt verärgern. Es muss doch anders möglich sein, als den Arzt "anzuraunen" ?

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ollie69 05.08.2017, 11:00
@Mausbaer555

ok,vielleicht es darin,daß du dem Arzt deine Beschwerden nicht richtig erklären kannst...

wichtig beim Arzt ist immer ernst zu sein,solange man von seinen Symptomen erzählt...

Hast du denn generell diese Erfahrung bei Ärzten gemacht?

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Mausbaer555 05.08.2017, 11:13
@ollie69

Ja schon öfter. Also eigentlich immer (mit Ausnahmen).

Also nicht lächeln und bierernst schauen? Ich bin eigentlich immer freundlich und lächele. Das ist mein Wesen. Auch wenn mich Schmerzen quälen und der Leidensdruck hoch ist. Vielleicht ist das das Problem?

Ich mag aber unfreundliche Menschen auch nicht sonderlich, die immer nur missmutig drein schauen. Das würde mich ehrlich Überwindung kosten.

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ollie69 05.08.2017, 11:27
@Mausbaer555

nein,ich meine ja nicht unsympathisch, sondern einfach den Umständen entsprechend "leidend" ernst...

Nur weil man freudlos etwas über seine Beschwerden erzählt,ist man ja nicht unfreundlich oder mißmutig...der Gesichtsausdruck kann ja trotzdem nett sein

Wenn du allerdings mit breitem Lächeln und "Hallihallo" durch die Tür kommst,kann natürlich kein Arzt davon ausgehen,daß es dir richtig schlecht geht..

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Mausbaer555 05.08.2017, 13:12
@ollie69

Ich bin einfach nur freundlich, nicht übertrieben "glücklich" (wäre ja auch sehr merkwürdig). Aber es wäre schon bedenklich, wenn Menschen, die stursinnig auftreten und schon fast einem kolerischen Anfall nahe stehen, effizienter Behandelt werden, als die freundlichen. Verkehrte Welt :(

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