Wie akzeptierte das Volk den Absolutismus (Ludwig der 14)?

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6 Antworten

Das Volk hat sich keine Gedanken drum gemacht. Ich glaub, wenn du einen Handwerker oder erst recht leibeigenen Bauern gefragt hättest, hätte der komisch geguckt und Hä? gefragt.

Für Das Volk änderte sich gar nichts. Ob sie vom Grafen Schießmichtot unterjocht und bevormundet wurden oder vom König, war doch egal. Zudem konnten die meisten Leute des einfachen Volkes gar nicht oder kaum lesen. Und sie haben es letztlich als gottgegeben hingenommen.

Wer vom Absolutismus betroffen war - und sicherlich auch heimlich gemosert hat - war der hohe Adel. Plötzlich hatte der Herzog von Sowieso politisch nichts mehr zu sagen. Und der große Adel hätte sich das bei einem schwachen König auch nicht gefallen lassen.  Aber Louis war ein starker König. Im GEgensatz zu seinem Nachfahren.

Man darf nicht vergessen, dass die franz. Revolution zuerst vom hohen Adel vorbereitet wurde. Die hohen Feudalherren - allen voran der Duc de Orleans, ein Vetter des Königs - waren es, die die Saat ausgesäht haben. Nicht das Volk. Erst als die Saat der Revolution aufgegangen war, konnten  die Feudalherren die beginnende Revolution nicht mehr stoppen. Aber die bösen Pamphlete und Hetzartikel gegen den König und die Königin stammten ALLE aus der engen Umgebung des Königs.

So ähnlich wie es 300 Jahre später übrigens Prinzessin  Diana gemacht hat: die Presse zu füttern.


Aber dem Volk war das egal. Ludwig war zwar in seinen späten Jahren verhasst beim Volk, aber mit Absolutismus hatte das nichts zu tun.

Wie gesagt: das Volk hätte mit der Frage nichts anzufangen gewusst.


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Warum sollte die Monarchie nicht akzeptiert worden sein?

 Die Herrschaft unter Ludwig XIV  war für die damalige Zeit recht modern. Sämtliche Länder Europas kopierten diesen Französischen Lebensstil und Frankreich erblüte unter der Regentschaft des "Sonnenkönigs" zur angesehen Nation. 

Erst ca Hundert Jahre später, unter Ludwig XVI rebellierten die Untertanen, weil einige Linke Fantasten, eine schöne neue Welt versprachen, ohne einen König an der Spitze. 

Wir sollten nicht oberlehrerhaft mit den Finger auf die Menschen von damals   zeigen, sondern unser eigenes Wahlsystem mal gründlich unter die Lupe nehmen.

 Wenn die ärgsten Demagogen eine Wahl gewinnen können, dann ist doch was faul. 

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Das Volk, allen voran die Bauern, denn das war die Mehrheit, stöhnte schon seit Jahrhunderten unter der Last der Abgaben an den Adel, sowie dessen repressiver Herrschaft. Daher gab es immer mal wieder Bauernaufstände und Revolten, so z.B. die Jacquerie. Von ihr stammt auch das bekannte Lied "frere Jacque..."

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Das Volk akzeptierte den Absolutismus nicht, sondern machte dagegen Revolution. Das Volks wusste ja, dass es auch andere Regierungsformen gab, z. B. in der benachbarten Schweiz oder in den USA, die sich eben erst von der englischen Herrschaft befreit hatten.. Auch der Unabhängigkeits

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Kommentar von Dahika
16.11.2016, 13:31

Das Volk wusste gar nichts. USA.? Ich glaub, das zum großen Teil analphabetische Volk wusste nicht mal was das war.

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Nachdem unter anderem Hungersnöte Auslöser für die französische Revolution gewesen sind, kann man davon ausgehen, dass es den Leuten auch sonst nicht besonders gut ging.

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Sie kannten keine andere Regierungsform.

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Kommentar von voayager
16.11.2016, 12:22

was sie aber noch lange nicht systembejahend machte

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