Wie aktiv sind Insekten bei den Temperaturen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine Bienen fliegen wieder öfters. Das ist eine Katastrophe.

Sie werden von der Wärme rausgeloggt, fliegen und dann ist es doch sehr nass und kühl viele verklammen (die Temperatur der Flugmuskulatur sinkt, sie müssen landen, machen schaffen es nicht zurück, andere sitzen dann auf der Beute oder an der Beute - sind langsamer als eine Schnecke, verharren und sterben) Zudem brauchen aktivere Bienen mehr Futter, wenn ich nicht aufpasse werden mir Völker verhungern. Ich kann die Winterbehandlung nicht richtig durführen. Dazu brauche ich mindestens - 5 Grad damit die Bienen dicht sitzen. Jede Milbe die überlebt ergibt nächstes Jahr 50 neue Milben. Zu viele Milben, kranke, verkrüppelte und schwache Bienen.

Wenn es jetzt noch frischen Nektar gäbe, dann würden sie anfangen zu brüten. Das war im Januar 2018 der Fall. War ein Problem was ich in den Griff bekam, weil ich ja nur zwei Völker hatte. März wurde es wieder kühl bis Ende April.

OMG das ist ja richtig tragisch. Mir war gar nicht bewusst wie schlimm die Auswirkungen vom Klimawandel jetzt schon sind. Die armen Bienen. Das ist mega traurig.

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@JoshiBecher

Viele meiner Jungvölker sind mit einem Minimum von 5.000 bis 10.000 Tieren eingewintert. Nur eins hat mehr als 15.000 - es sterben eh jeden Tag Bienen im Winter ganz normal. Da kann dann schon mal in 4 Monaten die Hälfte fehlen. Für starke Völker ein Problem. Aber wenn jetzt an einigen Tagen zusätzlich 50 bis 100 Tiere verklammen, sieht das schon anders aus. Und ein kleines Volk braucht mehr Energie um den Stock zu heizen. Mehr Arbeit kürzeres Leben, so ist das bei der Biene. Daher wird sie im Sommer nur einige Wochen alt. Die Winterbiene aber bis 4 Monate.

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@McBean

kein Problem nicht ein da fehlt ein K

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@McBean

Wow, mega interessant. Das hab ich alles noch gar nicht gewusst. Hätte nie gedacht das da so viel Feinschliff hinter steckt und das es so komplex ist.

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@JoshiBecher

Tja, ohne Insekten sind alle höheren Lebewesen ein Nichts. Insekten gehören zum breiten Grundpfeiler auf dem wir auch stehen. Kamm man sich vorstellen wie eine Pyramide. Wir sind zwar an der Spitze der oberste Stein. Doch unsere langen Arme hacken mit einer gigantischen Spitzhacke diesen Fuß immer kleiner. Sie ist schon am kippeln. Nur noch ein wenig mehr und sie stürzt ein. Da steckt mehr drin als nur bei der Honigbiene - sie hat ein wenig Hilfe. Aber das Wildtier kann nicht mehr alleine in der Natur überleben. Im Moment können wir uns nur noch auf sie verlassen. Die anderen sind zu wenig geworden um uns weiter zu ernähren.

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Du (harte Sau XD) willst zu dieser Jahreszeit draußen ohne Zelt pennen und hast Angst vor den Spinnen? Das passt aber nicht zusammen :)

Ich bin kein Spezialist, aber ich denke solange tagsüber noch die Sonne ungehindert durchdringen kann, erwärmen sich einige Plätze mit Sicherheit auf über 15°C. Sollte reichen um die Insekten aktiv zu halten. Nachts kühlt es ja deutlich ab und da sollte auch nicht mehr so viel umher kriechen.

Ich würde mir da mal keine Gedanken machen.

Hehe im Februar war ich sogar bei -13c° in den Alpen. Das mache ich öfters. Gegen Kälte kann man halt etwas machen. Bisher musste ich nicht frieren. So hart bin ich gar nicht. Das würd echt jeder hinbekommen ^^ Ich bin da echt die Mimose xD Vielleicht ist meine Spinnen Phobie nachvollziehbarer, wenn ich dir sage, das ich in Afrika und im Asiatischen Jungle aufgewachsen bin? Ich weis, Outdoor Begeisterung und Angst vor Insekten passt echt schlecht zusammen ^^

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Das kann es immer, machen aber die wenigsten Tiere, Die schlimmsten sind eig Nacktschnecken sie lieben Plastik weil es so schön feucht werden kann.

Die andern Insekten wollen höchstens dein Essen.

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