Wie abgewöhnen?

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Das mit dem Auftrensen ist eine Frage dessen, wie die Pferde behandelt werden. Ans Gebiss gewöhnen brauchst ein Pferd nicht, das im Schulbetrieb geht. Das kennt es.

Aber wenn schon mehr ungeschickte Menschen an dem Pferd zu tun hatten, dann muss jemand eben sehr geschickt sein, um das Pferd von den Abwehrreaktionen abzubringen. Bei mir hat noch nie ein Pferd den Kopf hoch, aber ich kenne es von vielen, vielen Reitschülern, die, wo immer ich länger als einen Tag auf einem Hof war, zu mir kamen und mich um Hilfe baten beim Auftrensen, weil sie das Pferd nicht mal auch nur ansatzweise erreichten. Einen Keks brauche ich dafür nicht. Aber es ist schon eine Frage dessen, wie man auf das Pferd und seinen Kopf zu geht, ob es den lieber "aus der Schusslinie" nimmt oder vertrauensvoll da lässt. Das kann man auch nicht mit Worten erklären, weil es Mini-Details einer Bewegung sind, die dem Pferd sagen, es sei besser, den Kopf gleich mal außer Reichweite zu bringen. Dafür hat man Bodenarbeitstrainer, um solche Fehler (für nicht extra geschulte Menschen oft gar nicht wahrzunehmen) aufzuspüren und nicht mehr zu machen. Selbst Naturtalente, die scheinbar alles instinktiv richtig machen, können es mit so einem Trainer noch verbessern.

Pferde, die den Kopf zur Brust nehmen um zu koppen hab ich jetzt nicht gesehen und hätte bis zu dustywoman88s Antwort auch nicht gedacht, dass das geht, denn zum Koppen brauchen die die Unterhalsmuskulatur frei (Koppen = Luft schlucken, falls nicht fachkundige mitlesen, nicht gut für's Verdauungssystem, meist eine Folge schlechter Haltung). Jetzt grüble ich, ob es doch geht und würde mir am liebsten das Pferd mal ansehen, um zu sehen, wie. Die meisten Kopper müssen ja aufsetzen auf irgendeiner Kante oder sowas. Einige können es auch frei stehend -> Luftkopper.

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Noch ein Tipp für Dich: Wenn Du ihr beibringen willst, dass Du die Kopfhöhe beeinflussen darfst (sie ist halt nicht lang da wahrscheinlich, ob Du in der Zeit so weit kommst?), dann fang mit streicheln an, auch das ist nicht selbstverständlich, dass sie sich so einfach von jedem am Kopf streicheln lassen. Danach führe den Kopf sanft und wenn sie das schön machen lässt, streichle wieder und führe wieder und streichle wieder. Wenn Du raus bekommst, wo es ihr besonders angenehm ist, nutz das aus als Belohnung und wenn Du nur einen Millimeter erreichst, wird gelobt, gelobt, gelobt, eben in Form von streicheln. Und irgendwann hast Du bei dem Spiel mal auch den Zaum in der Hand und spielst es trotzdem, später wird der Zügel auf den Hals gelegt und trotzdem gespielt und so weiter. Wenn Du eher so "Streichelbewegungen" machst anstatt den Zaum schon mal aufzuhalten für's Einsteigen, läufst Du viel weniger Gefahr, Fehler zu machen und kommst nicht auf die Idee, dass Dein Atem sagt "ob's wohl heute klappt?" - denn das veranlasst das Pferd wieder, zu sagen "uuups, Unsicherheit beim Menschen? Dann ist das hier wohl nicht uneingeschränkt gut?"

"Abgewöhnen", wie von Dir im Titel geschrieben ist übrigens die falsche Einstellung. Das Pferd hat nicht eine "dumme Angewohnheit", es hat einfach die Erfahrung gemacht, dass es mit seiner Strategie - egal, was wir Menschen davon halten - bisher überlebt hat und demzufolge kann die nicht so verkehrt sein.

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Also mit der Trense das Problem kenn ich, also wenns garnicht mehr geht, eine Leiter zu Hilfe nehmen, oder ein Hocker, und bei der Rollkur bin ich mir nicht sicher, kann aber schon sein ;) Lg

Also das mit der Trense haben viele Pferde, den Grund weis ich nicht genau. Wichtig ist, dass du ihr auf keinen Fall ein Leckerlie als Bestechung gibst, drück ihr den Kopf runter und gib ihr wenn du sie aufgetrenst hast ein Leckerlie, auch wenn man das normal nciht macht, aber in solchen Situationen ist es echt nötig.

Wenn sie ihre Nase in die Brust drückt dann musst du sie mit den Zügeln hochziehen, das ist die einzige Möglichkeit. Hatte selber mal ein Pferd als Rb, dass das gemacht hat ;)

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Beim reiten macht sie es nicht..nur wenn man sie NICHT reitet...wenn sie frisst,steht,in der box ist oder so. Und wenn ich ihren Kopf runterdrücke,wird sie ganz verrückt,die versucht dann zu schnappen oder versucht ihren kopf mit so großer kraft hochzureißen,dass man sie einfach automatisch loslässt,weil man angst hat sie am ende noch zu verletzen..also keine ahnung..aber das beruhigt mich schon etwas mehr,dass das nicht jetzt ein einzelfall wäre ;) Danke ^^

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@SchokiPferd

Das glaube ich Dir gern. Bei einem Pferd, das eh schon Sorge um seinen Kopf zu haben scheint, drücke und ziehe ich nicht rum. Das muss freiwillig kommen.

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Das ist aber eine schlechte Korrektur, ein Pferd, das sich verkriecht, hoch zu ziehen. Das bestätigt es doch nur in seiner schlechten Meinung über die Reiterhand. Das sollte man erst mal am langen, kaum anstehenden Zügel über den Rücken in seinem natürlichen Tempo reiten, um es später wieder vertrauensvoll wieder ans Gebiss ran treten zu lassen ohne dass der Rücken zu schwingen aufhört.

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