Wie 2 Hunde aneinander gewöhnen die sich bisher nur angegiftet haben?

6 Antworten

Entweder ihr geht euch aus dem Weg oder ihr lasst die Hunde auf neutralem Grund zusammen-niemals mit Leine!! An der Leine ist der Hund unter direkter Einwirkung des Besitzers und alleine das lässt einige Hund aggressiv werden. Wenn beide Hunde nicht "völlig assozial" sind würde ich sie so zusammenlassen. Sollten sie nicht gut sozialisiert sein wäre es sinnvoller mit ihnen zu üben, problemlos aneinander vorbei zu kommen (mit Leine natürlich).

Am besten ist es, wenn beide Hunde vorher getrennt voneinander ausgelastet werden, dass sie nicht voller frischer Energie sind.

Zwei Hündinnen die sich nicht grün sind würde ich niemals empfehlen - auch nicht auf neutralem Grund - ohne Leine ihre Angelegenheiten regeln zu lassen.Das hat übrigens mit "asozial" nichts zu tun, sondern ist normales Huendinnenverhalten.

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@YarlungTsangpo

Angeleint ist die Wahrscheinlichkeit, dass es schief geht aber noch höher. Man sollte Hunde NIE angeleint zusammenlassen. Das ist bei uns an der Hundeschule oberstes Gebot und das nicht ohne Grund!

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@TygerLylly

Damit riskierst du, dass sich die Hündinnen totbeissen, TygerLylly - an der Leine heißt nicht immer direkt aggressiv. Das habe ich schonmal gesagt.

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@BlackCloud

An der Leine ist das Aggressionspotenzial aber deutlich höher!

Wenn sie sich so "hassen" ist es vielleicht am sinnvollsten, mit den Hunden spazieren zu gehen-mit Leine und sie nicht zusammen lassen. So lange, bis das hundert prozentig klappt und sie dann zusammenlässt.

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Geht beide nochmal auf neutralen Grund mit den Hunden, angeleint. Wenn beide allerdings Knurren und Zähne fletschen mit Brust raus, unterwirft sich wohl keiner und da wird es schwierig. Laßt Euch mal in einer Hundeschule beraten.

Ich kenne es nur von meinem Rüden mit anderen dominanten Rüden, da geht gar nichts bei 3-4 Rüden hier bei uns, unmöglich. Vielleicht klappt es bei Hündinne besser mit Training, ich weiß es aber nicht.

Mein Hund hat leider ein generelles Problem mit anderen Hunden, ist sehr unsicher und das überspielt sie dann mit Zähnefletschen, Knurren usw. Auch zu einer Beißerei mit einem anderen ist es schonmal gekommen, ich hatte meinen Hund an der Leine, sie macht Theater, der andere Hund war nicht angeleint und dann haben die beiden sich gezofft (ich hatte die Leine dann fallen gelassen), seitdem ist es ganz schlimm mit anderen Hunden, leider.

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@wanda0102

Du kannst in einer guten Hundeschule lernen, deiner Hündin diese Verantwortung und Angst gegenüber anderen Hunden durch bewusstes Führen abzunehmen. Hier kannst du anrufen und dir geeignete in deiner Nähe nennen lassen:Http://www.Animal-learn.de

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@inicio

Hallo Wanda, war gestern nicht mehr online und konnte zu Deinem Kommentar nichts mehr posten. Yarlung hat das ganz gut beschrieben.

Ich tippe bei Euch, daß Dein Hund entweder schlecht sozialisiert ist oder eine schlechte Erfahrung gemacht habt und Ihr beide bei Hundebegegnungen unsicher seit. Du hälst damit den Hund in seiner Angst gefangen, vermittelst ihm keine Sicherheit. Für diese muß er somit selber aufkommen und whrt jeden Hund ab. Dieses Thema bin ich selber durch, mein Hund wurde nach 1 Woche bei uns im Wald von einem Husky von hinten angefallen und in den Nacken gepackt und geschüttelt und dann geworfen. Ich habe einen kleinen Chi. Danach waren wir beide geschockt und ich hatte immer Angst, wenn fremde Hunde kamen. Mein Hund kläffte daraufhin jeden Hund an und meine Bögen um andere Hunde wurden immer größer.

Ein guter Trainer hat mir gezeigt, wie man wieder selbstbewußt und sicher wird, wenn andere Hunde kommen und worauf man achten muß, vor allem bei sich selber. Körperhaltung spielt eine große Rolle. Man denkt, das bekommt der Hund an der Leine nicht mit, wenn man noch aufrechter geht, aber es klappt wirklich. Weil alles überträgt sich auf unsere Hunde, sie sind wie ein Spiegel von uns.

Du schafft das, geh zu einem Trainer, dann klappt es bestimmt mit dem Nachbarhund!

Meiner läuft jetzt mit einem anderen Husky, Dobermann, engl. Bulldogge, Boxer, Schäferhund usw. ohne Probleme. Komme gerade vom Gassi und haben uns mit einem neuen Hund, ein Lab-Mischling angefreundet, ohne Kläffen, ohne Probleme.

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Da ist guter Rat von Not - denn beide sind Hündinnen!Wenn Hündinnen sich absolut nicht mögen und ablehnen (Huendinnenunvertraeglichkeit) ist es nicht ratsam beide unangeleint "die Sache untereinander regeln" zu lassen.Hündinnen kennen den Beschaedigungskampf und in diesem Fall kann man sie niemals mehr miteinander vergesellschaften oder zusammen lassen.Du bist neu dort hin gezogen und deine Hündin ist die Jüngere. Du solltest generell deiner Hündin jegliches Bellen, Knurren und Zaehne fletschen verbieten. Strikt!Die andere Hündin hat dort das Hausrecht und ist älter.Geht miteinander spazieren, beide Hündinnen an der Leine. Jedes granteln ist von beiden Haltern bei der jeweiligen Hündin zu unterbinden. Viele gemeinsame Spaziergänge & gemeinsame Erlebnisse können beide Hündinnen doch noch dazu bringen die andere zu tolerieren. Lediglich, darf keinerlei Hasserei am Gartenzaun mehr passieren, noch dass sich beide jemals an die Wolle gehen!

Ich würde versuchen, die beiden langsam aneinander zu gewöhnen, indem Ihr Euch täglich zum gassi gehen verabredet. Das wird anfangs sehr laut und stressig werden, und kann Wochen dauern, bis die Damen sich aneinander gewöhnt haben.

Meine Hündin ist auch sehr dominant zu Artgenossen.

Es hat bei ihr Monate gedauert, bis sie unseren neuen Nachbarshund akzeptierte.

Heute freut sie sich und wir gehen alle zusammen gassi.

Ich habe fast alle Antworten durch und bin über manches erfreut, da die Ratschläge wirklich gut sind. Jedoch sind andere, naja da sträuben sich sämtliche Körperhaare!

Es stimmt unsere Hunde erkennen an unsere Körperhaltung „wie wir drauf sind“ auch wenn sie neben uns laufen. Wenn du bereits Angst vor Hundebegegnungen hast, wird dein Hund die Veränderung in deiner Körperhaltung merken und entsprechend reagieren, da du durch diese Veränderung deinem Hund zu verstehen gibst: „ich habe Angst/bin unsicher“. Hier ist es ratsam an dir zu arbeiten. Wenn es dir Sicherheit bietet nehme etwas mit, damit du anderen Hunden abwehren kannst (Stockschirm, Wasserflasche ect.). Diese müssen nicht zum Einsatz kommen, sie sollen dir eine psychologische Hilfe sein. Zur Leine muss ich sagen, sie gibt deinem Hund auch Sicherheit.

Dafür ist es unbedingt notwendig, dass du jederzeit dich vor deinem Hund stellen kannst. Das bedeutet, für dein Hund = Sie passt auf mich auf, ich muss es nicht mehr. Wenn dein Hund stets voran läuft meint sie, sie muss den Weg sichern und ist für sich selbst verantwortlich. Ziel ist, dass dein Hund sich schutzsuchend hinter dich stellt.

Wir sind im täglichen Umgang mit unseren Hunden dazu übergegangen, Entscheidungen und Verhaltensweisen die nur einem Rudelführer zustehen dem Hund zu überlassen. Deshalb reagieren die meisten Hunde auch so. Nicht nur das, als Welpe werden sie in Welpenspielgruppen sich selbst überlassen, wo es für unsere Hunde von Anfang an bedeutet, „du bist für dich selbst verantwortlich“ danach wundern sich Hundehalter, dass ihre Hunde eine Artgenossen Aggression entwickeln.

O.K. nun bin ich abgeschweift. Dein Hund wurde anders angefallen. In solch einem Fall ist es wichtig, als Rudelfürher einzugreifen. Klar, diesen Schock erst mal zu überwinden kostet nerven, ist mir auch klar. Deshalb mein Vorschlag mit den Abwehr-Mitteln, da dein Hund auch in dieser Situation merkt „ich bin nicht alleine“.

Ich persönlich rate ehe dazu einen Trainer oder Verhaltenstherapeut ins Haus kommen zu lassen, da es besser ist, auch sich selbst „begutachten“ zu lassen. Es geht hierbei um euer gesamtes Zusammenleben die (vielleicht nur an einigen Stellen) geändert werden sollten. Dies kann ein Trainer auf einem Trainingsplatz in einer Stunde nicht geboten werden. Zudem bist du vermutlich da auch mit anderen Hunden incl. Halter zusammen. Telefonische Anfragen oder sogar E-Mail-Anfragen sollten nichts kosten und du kannst bereits mal hören ob dir das was er/sie sagt gefällt.

Weiter empfehlen kann ich dir 2 DVD’s von Anita Balser, Hundehalter Seminar 1 und 2. Sie erläutert noch eingehender was unser Verhalten für unsere Hunde bedeutet und wie wir damit umgehen sollten. Die Veränderungen unseres Verhaltens und wie mit dem Hund gearbeitet wird erfolgt IMMER ohne Gewalt und wortlos. Einen kleinen Einblick kannst du über youtube.com erhaschen.

Es gilt wie immer: Es nie zu spät zu lernen und Ausnahmen bestätigen die Regel!

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