Wie viel italienerin bin ich?

10 Antworten

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Ciao! :-)

du siehst das richtig, du scheinst 25% Italienerin zu sein. Dann müsstest du aber auch nachforschen, wer deine italienischen Ahnen sind. Meine Cousine hat das auch schon mal gemacht :) (das war für sie persönlich sehr wichtig: "Wo komme ich her?")

Am besten fährst du Mal rüber in den Heimatort der Mutter deines Vaters und schaust dir euren Familien-Stammbaum an, beim "Comune di xxxx". Diese Unterlagen kann jeder öffentlich einsehen. Evtl. auch bei der Kirche nachfragen, die führen auch manchmal Stammbäume. Dann machst du dir ein paar Kopien. Wenn es prominente waren, kannst du auch im Stadtarchiv suchen, etwa wenn unter deinen Verwandten ein Bürgermeister, etc., gewesen ist.

Eine letzte Alternative wäre die Gen-Datenbank, hier kannst du eine kleine Speichelprobe einsenden und bekommst dann (ich schätze mal für 50-250 Euro) gesagt, wer deine Vorfahren waren (noch weiter zurück). Wenn du sowas suchst, google am besten in Englisch. Die sitzen in den USA, vielleicht gibt es aber auch in der Schweiz/in Deutschland sowas... (ich bin leider kein Experte, dafür müsstest du eine neue Frage hier reinstellen)

Danke für den Stern! :)

Frag in Italien nach: "L'albero di familia", oder "l'albero genealogico".

Viel Glück bei der Forschung!

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Diese Prozentangaben sind etwas unsinnig. Es ist zum einen nicht so, dass das Erbgut immer 50/50% weitergebenen wird, zum anderen ist natürlich die Frage, was diese Prozentzahlen denn aussagen sollen.

Du bist, was du bist, nicht was deine Eltern oder Großeltern waren. Du fühlst dich vielleicht (!) als Deutsche, hast aber italienische Vorfahren und fühlst dich dadurch auch Italien verbunden. Das ist etwas schwammig, aber die eigene  Identität lässt sich eben nicht in Zahlen ausdrücken.

Ganz sicher gibt es auch bei der italienischen Großmutter Vorfahren, die nicht italienisch waren. Es hat aber keinen Sinn, Prozentrechnungen über die eigene Herkunft anzustellen (in Europa leben ja auch Menschen, die noch Neandertaler-Gene in sich tragen), sondern es kommt darauf an, als was man sich selbst fühlt bzw. fühlen will. Meistens bekommt man die kulturelle Prägung in der Jugendzeit durch das familiäre und schulische Umfeld, man kann sich aber auch später noch - z.B. nach einer Übersiedlung - umorientieren. eben doch die meisten Menschen

Ich fühle mich eher als Italienerin obwohl ich mehr schweizerin bin.

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aber von meiner seite aus bist du halb entweder halb ganz oder garnicht

Der 25% Anteil von Deiner italienischen Großmutter ist rein rechnerisch richtig, aber lediglich graue Theorie ohne Auswirkungen darauf, welche genetischen Merkmale Du tatsächlich von Deiner Großmutter geerbt hast, bzw. welche Merkmale bei Dir persönlich zum Tragen kommen, da es ja rezessive und dominante Merkmale gibt.

Was der Familienname "Kunz" mit Italien zu tun haben sollte, ist mir nicht ganz klar. Für mich ist "Kunz" ein urtypisch deutscher Name ("Hinz und Kunz").

Ich meinte eigentlich das alle denken ich wäre 100% schweizerin weil ich Kunz zum nachnamen heisse. Und mein vater ist ja halb italiener und sein vater ist Schweizer und darum haben wir den nachnamen Kunz aber es kann doch doch sein das ich 25% italienerin bin. Weil meine Nonna eine ist. Oder?

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