Wie sollen wir - die Mitarbeiter einer Genossenschaftsbank uns bei einer Fusion - die niemand von uns will - verhalten?

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4 Antworten

Ist doch ganz einfach wie ihr euch verhalten sollt.   Sagt einfach allen Mitgliederkunden die ihr gut kennt und denen ihr vertrauen könnt, dass ihr gegen die Fusion seid und die Mitglieder euch unterstützen sollen.

Die Fusion wird doch schließlich nur gemacht, weil der Verband nicht will, dass für den ausscheidenden Vorstand ein neuer eingestellt wird. Und der verbleibende Vorstand wird mit sogenannten Sondervorteilen geködert. Das heißt, sein Gehalt wird angepasst. Und dieses Anpassen kann sich dann schon in Größenordnungen von 5.000 € und mehr pro Monat  bewegen.
Wen interessieren denn da noch die Angestellten oder die Mitglieder.

Um gegen die Fusion zu sein brauchst du nur 25% der anwesenden Mitglieder die mit dir gegen die Fusion stimmen. Und wenn du und deine Kollegen genügend Mitglieder kennt, dürfte das doch kein Problem sein.

Manchmal hat so etwas auch mit Zivilcourage zu tun. Denn wenn ihr euch nicht wehrt, aus Angst entlassen zu werden, dann stinkt es euch später gewaltig, wenn ihr im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen als Folge der Fusion entlassen werdet.  Aber dann ist es zu spät.

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was sollten die Mitarbeiter einer Genossenschaftsbank machen, gute Frage, nächste Frage...  Letztendlich werden wohl die Mitglieder entscheiden, ob es zur Fusion kommt... 

Letztendlich können wir als Außenstehende nicht beurteilen, ob die Bank wirklich wirtschaftlich so gut da steht, denn nur in ganz wenigen Fällen rät der Verband zu einer Fusion... 

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Kommentar von DeinBetriebsrat
22.08.2016, 15:41

Danke Dir Karl, aber die Mitglieder winken genau das ab, was Ihnen unser alter Vorstand vorgibt, der geht dann in den vorgezogenen Ruhestand - die Pensionsrückstellungen sind schon durch....

Die wirtschaftliche Lage der Bank ist aus der Bilanz zu entnehmen, den Mitgliedern werden auf der Generalversammlung relativ geringe Überschüsse vorgestellt - die kennst ja die Zinsentwicklung, schlecht Margen etc)  vorher wurde aber ein kleiner 2 stelliger Mio Betrag im Fond für allgemeine Bankrisiken versteckt..., da liegen zusammen mit den anderen Rücklagen,  knapp  40 Mio Mitgliedervermögen rum. Dieses Vermögen sollen wir jetzt -auf Empfehlung/Vorgabe des Verbands - im Rahmen der Übernahme verschenken. Unser Genossenschaft wird im Register gelöst - wir sind sozusagen Asylanten die in der übernehmenden Genossenschaft aufgenommen werden, sorry aber das kann doch nicht wahr sein.

Der Verband schreibt uns übrigens alles vor - auch wie intern mit dem Betriebsrat umzugehen ist - der ist ja eigentlich überflüssig in einer großen Familie...

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Bleibt nur die Kündigung, sofern ihr da keinen Einfluss nehmen könnt.

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Kommentar von DeinBetriebsrat
22.08.2016, 15:55

die Kündigung wäre doch genau das, was die Arbeitgeberseite erreichen will, ich bin froh Kündigungsschutz zu haben...

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du machst, was den chef sagt oder suchst dir halt nen neuen job

so ist es im berufsleben

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Kommentar von DeinBetriebsrat
22.08.2016, 15:30

danke Fischmehl, aber 1) hat der Chef nix zu sagen, denn er ist der Angestellte der Genossenschaft und die gehört nun mal ihren Mitgliedern...

b) Dein  Vorschlag mit der Jobsuche sagt mir, dass du nicht in einer Gewerkschaft organisiert bist, als Betriebsrat genießt du einen Kündigungsschutz und zwar ganz einfach weil Du sonst sofort rausfliegen würdest...

und nun privat  du bist Fischmehl? warst du vielleicht früher ein Fischkopp - ich habe mal gehört, die werden zu Fischmehl verarbeitet...wenn ha haben wir ja doch etwas gemeinsam

 

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