Widerstand einer Spule im Gleich- und Wechselstromkreis

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Einfach erklärt – GLEICH STROM

12 Volt Gleichstrom – eine Spule 1000 Ohm – 1 k-Ohm – ein Voltmeter mit Mittelstellung des Zeigers – der Zeiger steht genau in der Mitte - fertig.

Schaltest du nun den Strom ein, bewegt sich der Zeiger entweder nach links oder rechts – es fließt Strom. Du hast also 12 V und 1 Kilo Ohm- der Strom läßt sich nach dem Ohm-schen Gesetz errechnen.

I = U / R Ampere gleich Volt geteilt durch Widerstand 12 / 1000

Jetzt fließt der Strom, der Zeiger steht auf einem Wert – dieser Zustand verändert sich nicht, bis der Strom ausgeschaltet wird.

Beim Ausschalten zuckt der Zeiger noch weiter – höherer Wert – bis er dann auf Null geht – also wieder Mittelstellung.

In der Spule bildet sich ein magnetisches Kraftfeld. Auf der einen Seite entsteht NORD – gegenüber dann SUED – dieser Zustand ist permanent, so lange Strom fließt. Doch beim Einschalten scheint sich etwas dem Strom entgegen zu stellen. Man nennt es Selbstinduktion, da beim Aufbauen des Magnetfeldes laufend Kraftlinien geschnitten werden.

In einem Leiter bildet sich ein schwaches Magnetfeld um das Kabel, welches kaum meßbar ist, erzeugt durch die Bewegung der Elektronen im Leiter. In der Spule summiert sich dieses Magnetfeld in Relation zur Windungszahl, und zum Durchmesser des Drahtes – somit hängt es auch von der Spannung ab.

Schneidet ein magnetisches Kraftfeld einen Leiter, so wird kurzzeitig Elektronenbewegung meßbar. Je stärker das Magnetfeld, und je größer die Windungszahl der Spule – um so höher die induzierte Spannung. Gehst du mit einem starken Dauermagnet über eine Spule, induziert das magnetische Kraftfeld eine Spannungsspitze – meßbar im Voltmeter.

Das ist eine kurze und einfache Erläuterung , welche für Gleichstrom charakteristisch ist. Übertrage nun diesen Vorgang auf Wechselstrom, so mußt du nur die Polarität ändern. Wechselstrom tut das von sich aus, indem er es in der Sekunde 100 Mal macht. Praktisch geht das Licht 100 Mal an und Aus – doch das Auge ist viel zu träge.

Im Transformator sind dann – mindestens – zwei Spulen. Eine große Spule mit vielen Windungen – dünner Draht – und eine kleine Spule mit wenigen Windungen. 220 Volt Wechselstrom Eingang – 12 Volt Ausgang – Gleichstrom. Die Spannung wird im Wicklungsverhältnis herunter transformiert – auf ca. 9 Wollt Wechselstrom.

Nun wird gleich gerichtet – Diode – und es ist immer noch pulsierender Strom – jedoch fließt er jetzt NUR noch in eine Richtung - Sinuswelle also werden die Berge und Täler geglättet, so daß eine wagrechte Linie entsteht bei der Messung des Stromes – also Gleichstrom, wie z.B. aus einer Batterie.

Phasen Verschiebung:

Spule – Spannung steigt sofort an – Strom zieht nach

Kondensator – Strom fließt sofort, da Widerstand theoretisch Null Ohm – Spannung zieht nach – Angaben in Grad zur Sinuswelle – also um 90 Grad voreilend – oder 90 Grad nachziehend.

Hoffe – das hilft weiter

Herzliche Grüße

Was möchtest Du wissen?