Widerstand bei Parallelschaltung?

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Nun, mathematisch lässt sich dies leicht zeigen, falls du Interesse hast.

Aber es gibt noch einen Trick zum Verstehen dieses Sachverhalts: Betrachte einfach die Kehrwerte der Widerstände, also die Leitwerte! Dann gilt sinngemäß: Der Gesamtleitwert ist größer als der größte Einzelleitwert. Na klar, da es ja weitere Strompfade gibt:

Gges = G1 + G2 + G3 +... mit

G = 1/R

Bei Parallelschaltungen muss man die Widerstände nicht als "Bremsen" ansehen, sondern als Vermehrung der Leitungen, durch die der Strom fließt. Deshalb rechnet man hier mit dem Leitwert 1 / R. Denke dabei an einen Wasserschlauch, wenn du einen an einen Hahn anschließt, hat der einen bestimmten Strömungswiderstand, schließt du 2 an, ist der gesamte Widerstand nur noch halb so groß.

wenn du durch 2 Rohre nebeneinander Wasser durchschickst geht auch mehr durch als bei einem. Oder anders, 2 Drähte (Widerstände) zusammengenommen haben einen geringeren Widerstand als einer

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