Widersprüche in Religionen?

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21 Antworten

Einer der an seine Religion Glaubt , für denn gibt es keine großartigen wiedersprüche, denn für denn Gläubigen selbst ist es immer auslegungssache und das Argumente das die angesprochenen Teile seines Heiligen Buches nicht immer wörtlich zu nehmen sind.

Wiedersprüche sagt dir nur jemand der nicht an diese Religion Glaubt.

Da dich es interessiert wiedersprüche zu finden frag ich mich was du damit anfangen willst. Denn Antworten wirst du nur von anders denkenden bekommen. Falls du auf der Suche nach einer für dich geeigneten Religion bist kann man besser selber seine Meinung bilden was für einen richtig oder falsch ist.

Egal welche Antworten du hier bekommst es sind nur persönliche Meinungen über die jeder anders denkt. Es ist nunmal "Glauben" und nicht "Wissen"

Nah, bin mittlerweile Atheist, ich suche nicht nach neuen Religionen.

Ich habe einfach Interesse daran, da ich immer mehr Menschen sehe die ihre Religion krass ernst nehmen. Ich will diese Menschen verstehen können, ich will verstehen können wie diese Menschen trotz Widersprüche noch so sehr daran festhalten können. Wieso sich diese Menschen so ernst nehmen, wieso diese Menschen die Welt an sich und solch absurde Verbote und Gebote dermaßen ernst nehmen, obwohl es doch viel wichtigeres auf dieser Erde gibt.

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ich denke die meisten Menschen brauchen einfach etwas woran sie festhalten können. zu wissen das es einen Himmel gibt und das immer eine Person oder ein Wesen da ist was zumindest Zuhört .. Glauben ist nicht gerade falsch vielen hilft es da sind wiedersprüche nicht so wichtig ;-)

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Die Widersprüche sind abhängig von der Brille, mit der man etwas liest.

Ich betrachte enthaltene Widersprüche (Aussagen, die sich auch dann gegenseitig ausschließen, wenn man sie im Kontext betrachtet) als Symptome, die dem Leser erst dann bewußt werden, wenn er nicht mehr die Aussagen selbst sondern die dahinter steckenden Gesinnungen bewertet.

Es sind gerade die Gesinnungen der Urheber der Texte, die in sich selbst widersprüchlich sein können und als Resultat Aussagen liefern, die eigene Begehrlichkeiten und eigenes Wunschdenken in den Vordergrund stellen.

Liest man z. B. die Bibel durch diese Brille, dann zeigt sich, daß sogar die Propheten voller innerer Widersprüche waren, indem sie einerseits einen liebenden und stets vergebenden Gott verkündeten und andererseits ihre sehr persönlichen und meistens nur unvollständig unterdrückten Rachegelüste u. a. auch in den Höllen-Beschreibungen zum Ausdruck brachten.

Gleiches gilt sinnentsprechend auch für den Koran und diverse andere Religionen, woraus deutlich wird, daß es sich um reine menschliche Erfindungen handelt, stets im Sinne der jeweiligen Epoche der Entstehung und dem, was man seinerzeit für ethisch hielt und was nicht und welche Ausnahmen man geschickt umschrieben zulassen wollte, um die eigenen Begehrlichkeiten nicht zu kurz kommen zu lassen.

Gäbe man als einzige Vorgabe, daß es einen liebenden und vergebenden Gott gibt, dann ließen sich Bibel, Koran usw. nach gegenwärtigen ethischen Gesichtspunkten völlig neu schreiben, und das Ergebnis wäre dennoch dem Geist der alten Schriften nicht unähnlich und ebenso voller Widersprüche, weil auch Ethik immer nur eine Zeitmeinung ist, bei deren Definition fehlendes Wissen ebenso ausgeblendet bleibt wie das Mitwirkungskriterium des Charakters der Autoren.

Religiöse Lehren sind bestens vergleichbar mit staatlicher Gesetzgebung.

Auch die staatlichen Gesetze sind gegeneinander widersprüchlich, weil es kaum ein Gesetz gibt, für das nicht Ausnahmeregelungen zum Vorteil einer Gruppe bestehen und/oder für das nicht die Möglichkeit vorgesehen ist, durch "richterliches Ermessen" bei Bedarf auch das Gegenteil von dem hineinzuinterpretieren, was der Gesetzestext aussagt oder aus welchem Leitgedanken heraus das Gesetz ursprünglich geschaffen wurde.

Religiöse Lehren und staatliche Gesetze haben eine weitere Gemeinsamkeit. Die Argumente, mit denen solche Werke bzw. jeweils in betracht gezogene Teile davon ummäntelt werden, sind stets so aufgebaut bzw. es gibt das Bestreben, sie so aufzubauen, daß alles vermeintlich vernünftig klingt, obwohl bei genauer Betrachtung damit lediglich diverse Begehrlichkeiten salonfähig gemacht werden.

Schon allein das Gott in den meisten Religionen als Allmächtig dargestellt wird ist ein widerspruch, denn Allmacht ist laut der Logik nicht möglich

Zudem ist die Schöpfungsgeschichte laut Genesis, welche natürlich die meisten Christen heute als Metaphorisch ansehen, aus Naturwisenschaftlicher Sich volkommerner Quatsch.

Widersprüche im Alten Testament werden dir aber in Disussionen mit Christen kaum helfen, den das alte Testament wird dort schon lange nicht mehr als wörtliche Überlieferung Gottes verstanden sonder eher als Mythologischer Text.

denn Allmacht ist laut der Logik nicht möglich

Vorschlag: Denn Allmacht ist NACH UNSEREM VERSTÄNDNIS nicht möglich.

Die Story mit dem sauschweren Stein ist ein Paradoxon, was wir uns so mal ausgedacht haben und für logisch halten. Das beweist noch lange nicht, dass es Gott nicht gibt.

aus Naturwisenschaftlicher Sich volkommerner Quatsch.

Die Bibel ist ja auch kein naturwissenschaftliches Standardwerk, sondern - für den Christlichen Glauben - Gottes Weg, über Jesus mit uns Kontakt aufzunehmen und uns einzuladen.

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