Widerspruch in der Bibel - wie erklärt?

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23 Antworten

Bin zwar kein Christ, aber erfahrungsgemäß reagieren diese (Christen) mit Biegung und Verdrehung der Aussagen, (Neu)Interpretationen und Ignoranz auf diese Problematik.

Sprich alles was die "Glaubwürdigkeit" der Bibel in Frage stellen würde, wird so verbogen und verdreht, dass die es wieder mehr oder weniger ins Bild passt, einfach neu/interpretiert, sodass nicht die Aussage, sondern die beliebige Interpretation das Gewicht der Aussage trägt oder das Problem wird einfach wegignoriert und nicht beachtet. Aus den Augen aus dem Sinn.

Die Bibel ist in keinster Weise glaubwürdig, viele ihrer Aussagen wurden bereits widerlegt und ihre Geschichten sind aufgewärmte Mythen und Märchen anderer Völker, die weitaus älter waren/sind als die Bibel selbst.

Das alles gilt im Übrigen auch für alle anderen "heiligen" Schriften und die dazugehörigen Religionen.

OlliBjoern 06.08.2017, 20:35

Sehr oft entgegnen Leute: "für mich" ist es aber so.

Da ist natürlich schwer dagegen zu argumentieren. Auch wenn es z.B. Adam und Eva nicht gab, "für sie" oder "für ihn" gab es sie halt doch.

In die Vorstellungswelt eines anderen kann man nicht gut eingreifen. Und dann lasse ich das halt so stehen (ändern kann ich diese Vorstellungswelt ja nicht, das muss diejenige/derjenige schon selber tun).

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Andrastor 06.08.2017, 20:49
@OlliBjoern

"für mich ist es so" ist nichts weiter als das Eingeständnis der Realitätsverweigerung.

Jemand der so "argumentiert" gibt offen zu eine Fantasiewelt der Realität vorzuziehen.

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Die Bibel würde nicht nur zu verschiedenen Zeiten von verschiedenen Personen geschrieben, sondern auch in verschiedenen Kulturen, verschiedenen Sprachen (was die Wortspiele schwierig macht) und für verschiedene Zielgruppen. Um die Aussagen der Autoren zu verstehen, musst du also über all das informiert sein, was natürlich schwierig ist (dafür gibt es Theologen). Wer die Bibel einfach aus unserer heutigen Kultur, Sprache, Vorstellungswelt etc. interpretiert, der liegt auf jeden Fall falsch und am Ende kommt irgendein Quatsch wie Creationismus dabei raus.

Und was ist falsch daran, sein Verständnis der Bibel anzupassen, wenn man auf Widersprüche trifft? Der Kreislauf aus Vermutung, Fehler in der Vermutung und verbessern der Vermutung ist ein etablierter Weg zur Erkenntnis und viele Wissenschaften funktionieren so.

JustusMorgan 06.08.2017, 17:37

Bloß kann man manch krassen Widerspruch nicht einfach "ausbessern". Die Bibel an dieser Stelle mit der Methode Forschung in der Wissenschaft zu vergleichen, ist beinahe frech.

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tmattm 06.08.2017, 17:44

Ich spreche nicht von ausbessern. Widersprüche existieren Aufgrund von kulturellen, historischen etc. Hintergründen und den verschiedenen Verfassern.

Und ich vergleiche nicht die Bibel selbst mit der Forschung, sondern nur die Methode zur Suche nach dem "richtigen " Verständnis der bibl. Botschaft. Das ist ein gewaltiger, aber natürlich wichtiger Unterschied (danke an dich, dass du das hier nochmal herausgearbeitet hast).

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Christen erklären solche Widersprüche gern mit der "Inspiration durch den Heiligen Geist", die eben nicht völlig imstande sei, die üblichen menschlichen Schwächen zu negieren. Sprich, der "Faktor Mensch" ist für diese Widersprüche verantwortlich.

Als Agnostiker/Atheist ist die Sache natürlich klarer:

Die Schriften der Bibel liegen mitunter mehr als tausend Jahre auseinander - sogar noch weiter, wenn man z.B. beim Schöpfungsbericht oder der Hiob-Story die sumerische bzw. babylonische Ur-Quelle berücksichtigt. An diesen Schriften haben möglicherweise über hundert Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, mit verschiedenen Sprachen, Nationalitäten und Weltanschauungen mitgewirkt. Auch die fertig verfassten Werke wurden später noch durch priesterliche Editoren im Sinne der religiösen Herrscherklasse umgeschrieben, zensiert und verändert. Dass eine solche "Bibliothek" (und nichts anderes ist die Bibel, mit ihren 66 Einzelwerken) nicht vollkommen einheitlich und widerspruchsfrei sein kann, müsste eigentlich jedem rational denkenden Menschen einleuchten.

Und wer heute noch ernsthaft glaubt, die Bibel sei als von Gott verfasstes Buch fertig vom Himmel gefallen, der ist kein Christ, sondern ein Fall für's Schlachthaus.

earnest 06.08.2017, 21:24

Ohne deinen letzten Satz würde ich deine Antwort als "meine Sternantwort" sehen.

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Tolga67Alp 11.08.2017, 19:57

Ich stimmer dir vollkommen zu.

Leider können nicht alle Christen diese Kritik akzeptieren und viele vertreten sogar die Meinung, die Bibel sei das "unverfälschte" Wort Gottes.

Da wir aber wissen, das dass Alte Testament die Basis für das Neue bildet führt doch Zwangsweise dazu, das eine Verfälschung / Veränderung im Alten mit in das Neue übernommen worden sein muss.

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Die Bibel enthält keine Widersprüche! Wer so etwas behauptet, kennt nicht alle Zusammenhänge oder Details. Viele, die das behaupten, haben die Bibel auch niemals selbst gelesen und wiederholen nur ungeprüft, was sie von anderen gehört haben.

Vermeintliche Widersprüche gehen oft auf fehlende Informationen zurück, oder dass jemand den Standpunkt des Schreibers nicht einnimmt. Viele Missverständnisse werden erzeugt, wenn Menschen selbst etwas in die Bibel hineininterpretieren, anstatt die Bibel sich selbst auslegen zu lassen.

Auch ist die Bibel nicht immer chronologisch aufgebaut, und es wird in den Zeiten vor- und zurückgesprungen. All dies geschieht nicht ohne Grund: Gott, der Autort der Bibel, hat durch diese Form der Niederschrift dafür gesorgt, dass nur jene Menschen sein Wort verstehen, die demütig genug sind, sich anleiten und unterweisen zu lassen. Wer zu stolz dazu ist, und seine eigenen Meinungen über eine plausible Erklärung stellt, wird das Wort Gottes niemals verstehen.

(Apostelgeschichte 8:27-31) Da machte er sich auf und ging, und siehe, ein äthiopischer Eunuch, ein Machthaber unter Kandạke, der Königin der Äthiopier, der über ihren ganzen Schatz [gesetzt] war. Er war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten, 28 doch kehrte er zurück, und auf seinem Wagen sitzend, las er laut den Propheten Jesaja. 29 Da sagte der Geist zu Philịppus: „Tritt hinzu, und schließ dich diesem Wagen an.“ 30 Philịppus lief nebenher und hörte ihn laut den Propheten Jesaja lesen, und er sprach: „Verstehst du wirklich, was du liest?“ 31 Er sagte: „Wie könnte ich es denn je, wenn mich nicht jemand anleitet?“ Und er bat Philịppus inständig, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.

Hallo Carylie47,

der Bibel wird oftmals vorgeworfen, sie enthalte zahlreiche Widersprüche. In den meisten Fällen lassen sich diese jedoch aufklären, indem man mehrere Aussagen der Bibel miteinander vergleicht oder indem man bestimmte Hintergrundinformationen hinzuzieht. Ich möchte das an einem einfachen Beispiel zeigen.

Es geht um zwei scheinbar widersprüchliche Aussagen in den Evangelien von Matthäus und Markus. Hier ist die erste Aussage: "Dann näherte sich ihm [Jesus] die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, huldigte ihm und erbat sich etwas von ihm" (Matthäus 20:20,21). Nun der Vergleich mit der zweiten Aussage bzgl. der gleichen Begebenheit aus dem Markusevangelium: "Jakobus und Johannes, die beiden Söhne des Zebedäus, traten an ihn [Jesus] heran und sagten zu ihm: ‚Lehrer, wir möchten, daß du für uns tust, was immer wir von dir erbitten.‘ "(Markus 10:35-37). Die Frage, die hier entsteht, lautet: Wer trug Jesus die Bitte tatsächlich vor, die Söhne des Zebedäus oder ihre Mutter? Offensichtlich stammt die Bitte zwar von diesen beiden Jüngern, doch sprachen sie nicht selbst mit Jesus, sondern trugen ihre Bitte durch ihre Mutter an Jesus heran. Als nämlich die anderen Jünger davon erfuhren, wurden sie nicht über die Mutter, sondern "über die beiden Brüder" unwillig (Matthäus 20:24).

Gerade wenn es um die vier Evangelienberichte geht, sollte man daran denken, dass die Schreiber von jeweils einem anderen Standpunkt aus über die jeweiligen Begebenheiten berichteten. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass sich ihre Erzählungen widersprechen. Vielmehr ergänzen sich diese Berichte gegenseitig, so dass sich daraus ein vollständiges Bild ergibt.

Ähnlich ist es auch bei anderen angeblichen Widersprüchen, egal ob im AT oder im NT. Oftmals reicht schon ein bestimmtes Hintergrundwissen, um zu erkennen, dass in den verschiedenen Aussagen kein echter Widerspruch vorliegt. Ich beschäftige mich mittlerweile seit vielen Jahren sehr intensiv mit der Bibel und mir konnte bisher noch nie jemand einen tatsächlichen Widerspruch in der Bibel zeigen.

LG Philipp

Für mich sind die genannten Widersprüche ein Beweis für die Authentizität der Bibel.

Die Widersprüche sind so deutlich, dass die nachfolgenden Schreiber mit Leichtigkeit diese hätten  streichen oder anpassen können. Doch über Jahrhundert hat man diese Texte belassen. Dies entspricht auch der jüdischen Tradition, dass bei Abschriften heiliger Texte  nichts verändert wird. 

Wobei ich annehme, dass es Dir nicht eigentlich um die Widersprüche geht. Es sieht mir ganz danach aus, dass Du Muslim bist und es Dir wichtig ist, die Bibel als solche in Frage zu stellen. 

Bist Du Muslim?

Ich als Christin hätte dir gesagt, dass man es als Präzisierung der Aussagen ansehen kann. 

Zum Beispiel der Umgang mit Gewalt: Zu Zeiten des Alten Testaments war es teilweise üblich, dass man einen Mord in der eigenen Sippe dadurch gerächt hat, indem man gleich die gesamte Familie des Mörders ausgelöscht hat. Die Antwort der Bibel darauf lautet: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Das will sagen, dass eine Rache der vorausgegangen Tat "nur" gleichwertig sein muss, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. 

Im Neuen Testament geht Jesus noch einen Schritt weiter. Er sagt, wenn man auf die Wange geschlagen wird, dann soll man auch noch die andere hinhalten. Er setzt sich damit gegen Rache und Gewalt im Allgemeinen ein. Dies ist eine zentrale Aussage der Bibel. 

Es ist wie beim Lernen einer Sprache. In den ersten Schuljahren schreibt man erste Texte, und über jene Rechtschreibefehler, von denen die Schüler noch nichts wissen können, schaut der Lehrer grosszügig hinweg. Schritt für Schritt lernt man aber die Details und Ausnahmen der Grammatik kennen und versucht sie anzuwenden. Beides sind Lernprozesse, in denen der Mensch die Regeln häppchenweise zu verstehen lernt.  

JustusMorgan 06.08.2017, 17:22

Das mit der Wange ist Unsinn, ein christlicher Irrglaube. Dieser Spruch sagt nicht aus, dass man sich ZUSÄTZLICH noch auf die andere Wange schlagen lassen soll, sondern folgendes: Die Juden wurden als Sklaven/Geächtete von den Römern mit dem rechten Handrücken auf die rechte Wange geschlagen, um sie zu demütigen. Wie als ob man eine Fliege, etwas Minderwertiges beiseite wischt. "Die linke Wange hinhalten" rührt daher, dass die Juden, wenn sie schon geschlagen würden, bitte wie ein ehrbarer Mensch behandelt werden wollten, und somit, wie normal, mit der Handfläche geschlagen werden "wollten". Hierbei ging es nicht um die Konterung von Gewalt, sondern darum, die Würde zu bewahren.

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magdalou 06.08.2017, 21:17
@JustusMorgan

Das ist möglich, aber ich glaube, dass Jesus schon nur ein wichtiges Statement gesetzt hat, indem er gewaltfrei gelebt hat. 

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Bodesurry 06.08.2017, 17:37

Beim Auge um Auge, Zahn um Zahn geht die jüdische Lehre sogar über das hinaus was Du schreibst.

Damit meine ich, dass die maximale "Gegenstrafe" der Zahn des anderen war. Darunter konnte man die Strafe auf jeden Fall ansetzen, aber nicht darüber. 

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magdalou 06.08.2017, 21:32
@Bodesurry

Interessant, damit hätte man eine weitere Zwischenstufe auf dem Weg zur Gewaltlosigkeit erreicht.

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Wer verzweifelt Widersprüche sucht, der wird sie zu Hauf finden.

Mehr als die Hälfte der "Widersprüche" in der Bibel, lassen sich durch genaues lesen/vergleichen, erklären.

Dazu kommt, das man das, was man im Religionsunterricht/Ethik lernt, sehr oft nicht mit der Bibel übereinstimmt. So kommen Missverständnisse zustande.

Unterschiedliche Lehrmeinungen, katholisch/evangelisch, tragen ebenso zu Unklarheiten bei.

Dazu kommt noch der Lehrplan, indem festgelegt wird, was gelehrt werden soll. ZB in Religion. Auch das muß nicht mit der Bibel übereinstimmen.

Zunächst muß geklärt werden, ob es sich tatsächlich um einen Widerspruch handelt.

Meines Erachtens gibt es keine Widersprüche in der Bibel, wenn man es im Detail prüft.

Vielleicht nennst Du mal ein Beispiel, ganz konkret.

JustusMorgan 06.08.2017, 17:30

Außerdem gibt es bei den Personen, die die beiden aufführen, fast keine Übereinstimmung in den Namen.

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Dies ist ziemlich einfach erklärt.

Bei der Schöpfung war kein Mensch anwesend, der dies beobachten hätte können. Die Schöpfungsgeschichten sind so etwas wie Lobgesänge auf Gott - ein in Gedichtform von Menschen geschriebenes Werk. Ob sie von Gott - vom Heiligen Geist inspiriert sind, ist Glaubenssache.

Die anderen biblischen Geschichten sind aufgeschriebene Erlebnisse von Menschen. Deshalb kann man sie für wahr nehmen - allerdings so wie Zeugenaussagen - also nicht 100%ig gleich, aber doch wahr.

Ich habe in der Bibel noch keine Widersprüche gefunden - auch nach Bibelschule und mehrmaligem Durchlesen.

Vermeintliche Widersprüche klären sich meist auf, wenn man sich intensiv mit den jeweiligen Stellen beschäftigt und auch gute Bibelkommentare als Hilfe hinzuzieht (z. B. von MacArthur, Walvoord, Ryrie oder MacDonald).

Deshalb brauche ich nicht "einsehen", dass es Widersprüche in der Bibel gibt, da sie m. E. keine enthält!

Die Frage geht bitte nur an Christen.

...naja...ich wurde mal vor langer Zeit christlich getauft und sogar konfirmiert.....bin aber nicht gläubig!

Diese Widersprüche lassen sich m.M. nicht wirklich erklären.....außer damit, dass über einen langen Zeitraum vieles nur mündlich weitergegeben wurde und Übersetzungen von einer in die andere Sprache (und zurück) Fehler entstanden und weitergereicht worden sind....*stille Post* halt.

Ich glaube nicht dass es in der Bibel Widersprüche gibt. Ich hatte zwar schon auch einige male das Gefühl welche gefunden zu haben, habe mich aber dann immer intensiv mit der Textstelle befasst und gemerkt dass es gar keiner war. 

Hast du vielleicht gerade so eine Stelle die dir widersprüchlich vor kommt? Vielleicht kann ich sie ja erklären. 

die Theologen der großen Kirchen haben längst aufgehört, die gesamte Bibel als Gottes großes, logisches Meisterwerk auszulegen. Sie sagen, die Bibel ist inspirierte Rede über Gott, verfasst von historischen Personen, im Rahmen ihres Wissens, ihrer Bildung oder Unbildung und ihrer persönlichen Eigenheiten und Stile.

Das Alte Testament wird von Christen grundsätzlich in seinem historischen Zusammenhang gelesen, und nicht als zeitloses Gesetzbuch. Das Evangelium bringt vielmehr die Freiheit vom kasuistischen Vorschriftendenken. (Ich bin nicht gekommen, die Torah=Gesetz abzuschaffen, sondern um sie mit Sinn zu erfüllen = das ihr zugrundeliegende ethische Prinzip herauszustellen)

Widersprüche im Neuen Testament gibt es in den Lehren, und sie haben auch zu verschiedenen Theologien geführt. Vor allem der zwischen Jakob dem Gerechten (den die Katholiken bervorzugten) und Paulus (auf den sich Luther berief und der den Jakobusbrief als Strohepistel schimpfte)

Kann dir als Atheist sagen dass Christen dann so was sagen wie "Das muss man so und so verstehen" oder "Das ist Auslegungssache".

earnest 06.08.2017, 19:42

Na, kurz ist das nicht unbedingt, eine "Erklärung" von Widersprüchen auch nicht unbedingt, sondern eher deren Glättung.

Es KANN ja auch keinen wirklichen Widerspruch geben, denn, wie im Link behauptet: Es handelt sich um das Wort Gottes, die göttliche Offenbarunf.

Und wenn sowohl AT wie NT Gottes Wort sind, dann DARF es auch keine Widersprüche geben, denn: Wie kann Gott sich widersprechen?

Das sind wir wieder beim zirkulären Denken und der Echokammer angelangt.

Merke: Was nicht sein DARF, KANN nicht sein.

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es gibt da keine widersprüche, sondern nur übersetzungsfehler und fehlinterpretationen

Carylie47 09.08.2017, 00:33

und wo gibt's das orginal? gibt's ja garnicht mehr.

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Carylie47 09.08.2017, 00:33

Wie wollen wir wissen was falsch kopiert wurde

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Ich darf trotzdem?

Wie auf dieser Seite nachzulesen, wird zunächst behauptet, es gebe keine Widersprüche in der Bibel. Hier berühren sich christlicher und islamischer Fundamentalismus - über den Koran gibt es ähnliche Behauptungen.

Sobald Widersprüche aufgezeigt werden (wie hier geschehen), wird der Widerspruch abgestritten.

Wenn das nicht "hilft", wird "weichgespült". Das könne man so doch nicht sagen, man müsse es völlig anders formulieren.

Wenn auch das nicht mehr hilft, rundet sich der Kreis: "Solche Fragen gehen bitte nur an Christen".

Damit soll dann - wie bei den muslimischen Fundamentalisten - jeder mögliche Widerspruch von vornherein ausgeschlossen werden.

Und damit sind wir in der "Echokammer" angelangt.

Gruß, earnest

Das "Wort Gottes" (Joh.17,17) wurde von Menschen geschrieben, welche von Gottes Geist angeleitet wurden (Offb.22,18-19).

Durch Übersetzungen schlichen sich aber Fehler ein (siehe "Luther 1912"). 

Hier schrieb er statt "Passah" (den Todestag Christi) "Ostern" (der Tag der heidnischen Fruchtbarkeitsgöttin Ostera).

Im Grunde zählt nur eins: "Joh.14,6"...

Welche Widersprüche meinst du?

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