Widerspruch gegen eine WohngebäudeVersicherung, wenn ohne vorherige Absprache abgeschlossen wurde

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es ist überhaupt kein vertrag entstanden

a hatte keine vertretungsmacht, weder für b noch für dich

gut b genehmigt die vertretung einfach, aber du halt nicht

es ist kein vertrag mit dir zustande gekommen, a wird aber der versicherung dann dafür haften müssen, wenn sie sich nicht auf kulanz einlassen

du hast mit allem nichts zu tun

außer du hättest a vertretungsmacht gegeben, aber scheint ja nicht so

versicherung so schreiben, keine vertretungsmacht, vertrag wird von dir nicht genehmigt, damit müsstest du raus sein

bzw bist du raus, sie werden dich vielleicht stressen, aber dann lass dich halt verklagen, das ist eindeutig

ist die schuld der versicherung, hätte der dödel wissen müssen, dass ein eigentümer halt vertretungsmacht für die anderen braucht

Ja, dankeschön. Das hab ich mir auch gedacht. Es ist nur schöner, wenn jemand mir das bestätigt, dass ich im Recht bin, bevor ich da was von mir lasse und es doch nicht stimmt.

Also sollte ich zu meiner Sicherheit, trotzdem der Versicherung in irgendeiner Form mitteilen, dass ich mit dem Vertrag nicht einverstanden war, damit nachträglich gegen mich auch von Seiten der anderen Eigentümer die Prämie nicht verlangt werden kann?! A habe ich zwar bereits gesagt ich würde Widerspruch einlegen, ich denke ich werde es ihr noch mal erklären, weil sie wohl der Konsequenzen nicht bewusst ist, wenn die Versicherung sich meinem Widerspruch sträubt, sie von A die Prämie aber verlangen könnten, durch ihre Unterschrift. Verstehe ich das richtig?

Herzlichen Dank ;)

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@VuP2008

ja, ein "falsus procurator" so heißen die glaub ich, ist zu schadensersatz verpflichtet

meist ist der ersatz halt der vollzug des geschäfts mit ihm als vertragspartner, anstelle des angeblich vertretenen

also wenn ich jetzt sage, ichkaufe dieses auto für person b, habe ich es dann einfach gekauft, ich denke aber, sie lassen sie da so einfach raus, grade vor dem hintergrund, da sie ja 2 verträge bekommen, mit a und b eben, da machen die nix

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@thx11380

doch- der Vertragbesteht zwischen A und Versicherung. außerhalb der WEG

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@thx11380

Okay, falls die Versicherung den Vertrag wegen mir nicht komplett stroniert (sag ich mal), heißt das dann evtl. dass wenn jetzt A und B beim Vertrag bleiben (sich einig sind), ist ja dann eine Mehrheit (2/3), dass der Vertrag für das Haus bestehen bleiben kann und im Endeffekt ich doch meinen Anteil dann in der Jahresabrechnung abbekomme (bezahlen muss)?

Wenn ich A nicht überzeugen könnte, ihr (weil ja sie unterschrieben hat) Widerrufsrecht in Anspruch zu nehmen, sie hätte doch theoretisch die Frist dazu.

Auf Ihre Antwort, die Versicherung würde mich "ohne Probleme" raus lassen, weil 2 andere drin blieben,.. würde sich dann bei mir etwas im Versicherungsschutz davon äußern? Weil es sich ja um eine Gebäudeversicherung(serweiterung) handelt, ist ja das komplette Haus abgesichert, aber wenn ich nichts zahle krieg ich nix oder so, wenn in dem Fall, mein Gedanke von oben nicht eintritt.

Es tut mir leid, aber wenn ich weiter über die Konsequenzen so nachdenke, dann sprudelt es in mir vor Fragen.

Danke für ihre Geduld und Mühe.

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@VuP2008

Ich würde die Versicherung auf jeden Fall darüber in Kenntnis setzen. Und zur Wohngebäudeversicherung mal allgemein muss ich sagen: Ein Freund hat mir erzählt, dass er sich eine Wohngebäudeversicherung zugelegt hat, welche ihm beispielsweise in Unglücksfällen mit Hagelschäden, Feuerschäden, Sturmschäden oder Leitungswasserschäden absichert. Er hat mir auch vorgeschlagen eine solche Wohngebäudeversicherung abzuschließen, da die Eigentumswohnung in der ich lebe richtigerweise zu den älteren Gebäuden in der Umgebung gehört und ein solcher Schaden bei meinem Gebäude wahrscheinlicher ist als bei seinem Gebäude. Natürlich möchte ich einen solchen Schaden nicht heraufbeschwören, aber es ist sicherlich nicht zu meinem Nachteil eine solche Versicherung abzuschließen und im Notfall abgesichert zu sein. Ich denke mein Freund hat Recht in dem was er sagt und ich würde mich nach dem Abschluss einer Wohngebäudeversicherung auch sicherer fühlen. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal etwas genauer informieren und mich dann entscheiden. Wie immer muss da ja auch ein genauer Vergleich her. Quelle: http://www.onlinevergleicher.de/versicherungen/wohngebaudeversicherung-vergleich-und-test/

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@thx11380

Deine Antwort ist nicht korrekt. Natürlich ist ein rechtswirksamer Vertrag mit der Versicherung entstanden und alle Wohnungseigentümer haben sich an den Kosten der Versicherung (entsprechend dem Kostenverteilerschlüssel der WEG) zu beteiligen.

Anders sieht die Sache im Innenverhältnis aus. Hier kann z. B. mittels Umlaufverfahren oder selbst einberufener Wohnungseigentümerversammlung (weil ja kein Verwalter vorhanden ist) ein Beschluss über die Art und Weise der abzuschließenden Versicherungen getroffen werden. Bis dahin haben sich aber alle Wohnungseigentümer an den Kosten der abgeschlossenen Versicherung zu beteiligen. Denn die Wohnungseigentümer sind verpflichtet eine entsprechende Haftpflichtversicherung und Gebäudeversicherung vorzuhalten (§ 21 WEG). Wenn die WEG aber diesbezüglich nichts entscheidet, kann jeder Wohnungseigentümer hier selbst, auch für die anderen tätig werden.

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Hurra, der Selbstversuch ist da.

Das kommt immer dabei raus, wenn man aus Kostengründen an der falschen Stelle spart, von den Gesetzen keine Ahnung hat und sich erst dann kundig macht, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Zu diesem Zweck hat der liebe Gesetzgeber das Wohnungseigentumsgesetz erfunden, was mit seinen 20 §, die die Verwaltung der Wohnungseigentümer tatsächlich betreffen, noch sehr Übersichtlich gestaltet hat. Ihr braucht dringend eine Hausverwaltung. Wenn ihr noch nicht einmal eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abgeschlossen habt, dann ist wohl Ultimo am Letzten. Ich zitiere § 21 Abs. 3 des Wohnungseigentumsgesetzes:

(5) Zu einer ordnungsgemäßen, dem Interesse der Gesamtheit der Wohnungseigentümer entsprechenden Verwaltung gehört insbesondere: 3. die Feuerversicherung des gemeinschaftlichen Eigentums zum Neuwert sowie die angemessene Versicherung der Wohnungseigentümer gegen Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht;

Davon abgesehen könnt ihr bei einer Wohnungseigentümerversammlung solche Dinge mit einfacher Mehrheit (§ 25 Abs. 1 WEG) beschließen. Wenn eure Nachbarin hier ohne Zustimmung vorprescht, muß sie ggf. die Zeche selbst zahlen, bzw. die Versicherung zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen, wenn ihr auf der Versammlung euch für einen anderen Versicherer oder einen größeren Versicherungsrahmen entschieden habt.

Daher noch einmal der Rat: Sucht euch einen hauptberuflichen Hausverwalter. Diesen kann man durch ein simples Inserat in der Tagespresse, oder ggf. auch via Internet finden.

Danke für die vielen Paragraphen :) Durch die "grundlegendsten" Gesetze für Wohnungseigentümer habe ich mich bereits durchgelesen und weiß auch sagen wir mal die Theorie zur Führung einer WEG.

Wie oben bereits erklärt, haben wir leider keine HV, weil wir zu klein sind. Es ist nicht so, dass ich nicht versucht hätte eine aufzutreiben. Mir wurde schlichtweg am Telefon abgesagt (alle HV´s aus den gelben Seiten unserer Region!!!), weil A) zu klein oder B) deren Kontingent für dieses Jahr voll ist, die nehmen niemanden neuen auf....

So, und warum bei uns auch keine ordentliche Versammlung zustande kommt ist schlichtweg die alte Dame B. Sie ist die einzige die, die Wohnung nicht im Haus bewohnt. Wenn wir etwas brauchen ist sie nicht zu erreichen, da sie krank ist (ich weiß nicht genau was, aber sie ist desöfteren im KH oder auf Kur).

Da das Gebäude sehr alt ist, kommt vieles auf uns zu, doch wir können ja gar nicht damit anfangen, weil wir nie alle gleichzeitig anzutreffen sind. Wir können mit A alles besprechen und uns noch so einig sein (ist halt auch immer so zwischen Tür und Angel). Um die Gründe für B zu nennen, warum es seit unserem Einzug 2009 noch NIE (ja tatsache..) eine Versammlung gegeben hat, würde mehr Platz und Ausschweifungen erfordern.

Ich danke Ihnen trotzdem für Ihre Antwort, und danke auch fürs lesen meines Beitrags.

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ih rhabt keine profensionelle HV, aber aeiner von euch muss ja Versicherung, Wasser, Müll etc. bezahlen. Das ist euer verwalter. Und dieser tritt gegenüber 3. als Verwalter auf.

die Versciherung ist privatvergnügen von A. Da sie die ETG nicht vertreten kann. Da hätte der Versicherungsfuzzie besser aufpassen müssen.

Ja, das ist ja unser Problem, eine Hausverwaltung bekommen wir nicht weil 1. zu kleine WEG und 2. B dafür nicht zahlen will, weil auch so klappt... (ihre Worte)

Und dementsprechend haben wir auch keinen Vertreter, weil B nicht A oder mir "Macht" erteilen möchte und wir selbstverständlich ihr auch nicht.

Wir sind uns ja insoweit einig, dass wir DIESE Versicherung brauchen, aber halt nicht von wem und für wieviel...

PS. Danke, für die Antwort.

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