Widerspruch bezüglich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der Rentenversicherung

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Hallo HappyCosinus,

ich grüße dich und wünsche dir erst mal einen angenehmen Tag und ein schönes kommendes Wochenende.

Wenn dein Widerspruch bereits in Bearbeitung ist, dann sind ja die 3 Monate am Ende von diesem Monat um. Diesen Zeitraum würde ich an deiner Stelle noch abwarten. Es sind ja jetzt nur noch 4 Wochen.

Aber einige Tips möchte ich dir geben.

Mit dem VdK das ist eine sehr gute Grundlage. Und Klage vor dem Sozialgericht ist auch ok, wenn die RV wieder ablehnt.

Du musst aber auch damit rechnen dass das Sozialgericht der RV Recht gibt.

Mein Tip: Gebe dann nicht auf !!!!!

Ich habe meine Sache (Antrag auf Rente wegen Erwerbsunfähigkeit) schon sehr lange am laufen. Und das Sozialgericht hat der RV ebenfalls Recht gegeben. Alle Klagewege habe ich durch. Und dann hat mir fast jede Stelle und jede Person gesagt das ich nichts mehr machen kann. Aber das stimmt nicht !!!

Unabhängig von allem was bei der RV läuft kannst du deine Sache prüfen lassen. Und zwar beim "Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, Platz der Republik 1, 11011 Berlin".

Das Schreiben kann vollkommen formlos sein. Stell deine Situation dar. Lege, wenn du hast ein Schreiben deiner Psychiaterin und deines Betreuers bei.

Der Ausschuss prüft dann deine Sache und gibt dir Bescheid ob sie angenommen wird. Wenn sie angenommen wird, dann wird das Bundesversicherungsamt, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn, eingeschaltet.

Dieses Amt prüft dann die Sache mit der Rentenversicherung zusätzlich.

So hast du dann "drei Eisen im Feuer".

Die Rentenversicherung muss deinen Widerspruch bearbeiten. Der Petitionsausschuss prüft die Sache. Und das Bundesversicherungsamt auch.

Ich habe es auf diesem Wege geschafft, das sich zusätzlich das Bundesarbeitsministerium (zuständig für die Rentenversicherung) und sogar der Bundespräsident eingeschaltet haben. Und alle Stellen haben der Rentenversicherung miteteilt das sie meiner Auffassung Recht geben, das die RV mir Rente geben müsste.

Das Ganze hat nur einen kleinen Haken. Diese Stellen können der RV keine Weisung erteilen. Sie können nur eine Empfehlung geben.

Aber dann steht die RV ganz schön unter Druck und kann die Sache nicht mit so einer lapidaren Begründung, wie bei dir, ablehnen. Da muss sie schon bessere Argumente haben.

Jeder wird dir auch sagen "Du musst allem nachkommen was die RV wünscht. Wenn die noch Gutachten wollen usw. musst du diese Gutachten machen lassen".

Das stimmt so auch nicht.

Ich habe zum Schluss das letzte Gutachten abgelehnt, weil im Laufe der Zeit schon mehrere Gutachten erfolgt sind und nicht ersichtlich ist was ein weiteres Gutachten ergänzend bewirken kann / soll.

Ebenso habe ich Gutachter abgelehnt, die wer weis was für Ansprüche gestellt haben. Zum Beispiel war einer dabei, der ein psychologisches Gutachten machen sollte. Der wollte meine sämtlichen Arbeitgeber und viele andere Sachen wissen.

Mit der Begründung das dies für meinen psychologischen Zustand vollkommen unerheblich ist, habe ich das abgelehnt und Recht bekommen.

Ich hatte dann die Nase voll von dem ganzen Theater mit der RV.

Habe der RV mitgeteilt das ich keinerlei weitere Gutachten machen lasse. Und das auf Grundlage der bestehenden Gutachten nun die Entscheidung zu erfolgen hat. Und ich habe ihr eine Frist von 8 Wochen gesetzt, nach der ich Klage einreiche wegen Untätigkeit.

Und die RV hat sich nicht getraut mit etwa zu schreiben das dann keine ENtscheidung erfolgen kann. Und ebenso sind sie nicht mit dem Blödsinn von "fehlender Mitwirkung" gekommen. Sondern sie bearbeiten die Sache jetzt abschließend.

Ich bin davon überzeugt das die RV auf Grund des Drucks es nicht wagt mit lapidaren Gründen abzulehnen. Sie muss ja auch dem Petitionsausschuss, dem Bundesversicherungsamt, dem Bundespräsidenten und dem Bundesarbeitsministerium für Arbeit entsprechend begründen warum sie welche Entscheidung getroffen hat. Und weil die alle auf meiner Seite stehen hat sie schlechte Karten.

Du kannst ja mal mit deinem Betreuer, oder deiner Psychiaterin darüber sprechen.

Ich wünsche dir alles Gute in deiner Sache und viel Erfolg und hoffe meine Tips können dir eine Hilfestellung sein.

Gruß Michael

Antrag zur beruflichen Teilhabe wegen Zwecklosigkeit abgelehnt. Und nun?

Nachdem ich Arbeits- und Dauerhaft Berufsunfähig entlassen wurde, wurde in der Reha beschlossen ich bräuchte zwingend eine berufliche Reha ( Umschulung), da mein Restleistungsvermögen im Beruf unter 3 h liegt. Nun meinen die plötzlich, mein ganzen Leistungsvermögen liege unter 3h und lehnen den Antrag ab. Die spinnen wohl! Natürlich werde ich Widerspruch einlegen, aber was genau passiert jetzt? Ich fühle mich noch nicht ganz in der Lage wieder arbeiten zu gehen, aber bald. Würde es Sinn machen einfach zu " beweisen" das ich Vollzeit arbeiten kann? Oder wie? Was mach ich am besten? Weder ich noch mein Rehaberater vom MDK sind davon ausgegangen, dass das passiert. Die Krankenkasse würde mich unterstützen.

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Fragen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch Rentenversicherung

Hallo

Kurzer Sachverhalt. Ich bin Berufskraftfahrer und im Mai 2013 an einem Bandscheibenvorfall erkrankt und deswegen einen Monat später (im Juni) daran operiert wurden. Bis auf das ich Krämpfe mehr im linken Bein habe, hat sich nichts verbessert. Keine bzw kaum Kraft im Bein. Nach der 5 wöchigen Reha wurde Anhand eines MRTs festgestellt, dass die Bandscheibe wieder in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Facharzt meinte nur, ich müsste erstmal damit leben. Ist ja nicht das Problem, da ich ja kaum mit den Schmerzen zu kämpfen habe, sondern eher mit den Kraftverlust im Bein. Ich habe im Anschluss an der Reha mit den neuen Befunden einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben bei meiner Rentenversicherung gestellt. Dieser wurde im abgelehnt, so dass ich im Dezember 2013 einen Widerspruch einlegte. Man schickte mich zum Amtsarzt in meiner Stadt, der dies nicht allein entscheiden wollte/konnte. Er verwies mich zu einem Neurologen, der dann bestätigte, dass ich nicht mehr als Berufskraftfahrer arbeiten darf. Diese Bestätigung habe ich nur mündlich. Vom Versorgungsamt bekam ich auch nur trotz Widerspruch 20% zugeprochen.

Am Montag bekam ich von der Rentenstelle bescheid, das mein Widerspruch genehmigt wurde und dieser Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben an die zuständige Abteilung weitergeleitet wurde. Dieses Schriftstück habe ich auch an meine Krankenkasse weiter geleitet, wo ich ja seid Juni 2013 im Krankengeldbezug mich befinde. Man muss noch erwähnen, das mein befristeter Arbeitsvertrag im Dezember 2013 ausgelaufen ist.

Nun dazu eine Fragen, worauf ich keine Antwort weiß.

  • Ich bekam Post von meiner Krankenkasse, worin steht: "Die Dynamisierung ihres Krankengeldes erfolg am 1. Mai 2014" Was bedeute das? Stellen sie die Zahlung des Krankengeldes ein?
  • Wie geht es jetzt mit der Rentenstelle weiter? Sollte ich eine Umschulung oder ähnliches machen können, nüsste ich wo möglich täglich in eine größere Stadt fahren (wohne auf einem kleinen Dorf). Habe ich dann noch zusätzlich Anspruch auf Kraftfahrzeughilfe? Ich meine wegen Automatikfahrzeug, da ich selbst kaum mit meinem Schaltwagenfahrzeug längere Strecken fahren kann.

Das währen erstmal die wichtigen Fragen, die bei mir bestehen und ich hoffe, es weiß jemand Antworten darauf.

Grüße sakra75

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erwerbsminderungsrente und teilhabe am arbeitsleben

Hi leute ich habe vor ca 2 wochen meinen antrag auf teilhabe am arbeitsleben gestellt bei der rentenversucherung nun muss ich an montag meinen antrag auf erwerbsminderungsrente stellen bei der geneinde ich hab gelesen das die Rentenversicherung nur die teilhabe genenigt wenn man die erwerbsminderungsrente bekommt was soll ich nun machen das sich der Antrag auf teilhabe am arbeitaleben und meine rente nicht überschneiden so das ich rente und die teilhabe am arbeitsleben genehmigt bekomme

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